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Thema: [Event] Sommergeschichten

  1. #11
    Neuankömmling
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    Die Glocke der Dorfschule ließ ihren Ton weit übers Land schallen. Ferienbeginn. Die Siedlerkinder stürmten aus der Tür. Sie rangelten, schlugen um sich, denn jeder wollte der Erste sein; der erste am Piratenschiff. Sie nannten es so, aber eigentlich war es eine alte Kogge, von Mönch Anslem und Vargus für die Überfahrt zur Ferien-Abenteuerinsel >schwarzes Schloss< umgebaut. Seit es dieses Ferienlager gab, schickten die Siedler ihre Kinder dorthin, um den Sommer zu verbringen. Gerade waren Sie dabei, die Vorräte aus dem Proviantlager zu verstauen, als sie von einer Böe erwischt wurden. Das kleine Schiff schlingerte hin und her. Die Eltern bekamen Angst. Doch die Generäle der Kogge gaben ungehindert weiter ihre Anweisungen, wie und wo etwas verstaut werden musste, damit der Ballast stimmte. Keiner wollte, dass ihrer wertvollen Fracht etwas passierte. Vargus hatte einen Eid geleistet, dass jedes Kind heil und gesund zurückkommen würde. Den hielt er nun seit vier Jahren ein. Die Kogge legte ab. Alle Kinder standen an der Reling, winkten ihren Eltern zum Abschied zu. Kaum waren sie auf hoher See, setzte ein Sturm ein. Das Schiff wurde hin- und hergerissen. Die Kinder schleuderten über das Deck, stießen sich ihre Köpfe und Gelenke. Sie hatten Angst. Vargus befahl seinen Generälen, die Kinder zusammenzusammeln und einen großen Kessel aus ihren Körpern, um sie zu bauen. In weiter Ferne konnten sie bereits die Insel der Freibeuter entdecken. Die Mannschaft schaltete schnell. Sie legten ihre Hände ineinander und hielten sich fest, die Kinder gut gehütet in der Mitte. Sie schafften es, alle Kinder heil an Land abzusetzen. Dort gab es ein Zeltlager, viel grün und einen direkten Zugang zum Wasser. Kaum hatten sie ihre Füße auf festen Boden gesetzt, rannten sie los. Stießen gegeneinander, schlugen und schubsten sich. Die Lagermannschaft schüttelte den Kopf. Sie wussten, jetzt ging es um die besten Plätze, wer, mit wem in einem Zelt schlief und überhaupt, wer welches Zelt bekam. Nachdem sie sich eingerichtet hatten, wollten sie ans Wasser. Dorthin jedoch durften die Kinder nur in Begleitung der Generäle und auch nur im abgesperrten Bereich baden. Jedes Jahr das gleiche Spiel. Wenn jemand an den Strand ging, stand dort ein Strandkorb und drinnen saß der Weihnachtsmann mit nacktem Bauch und ließ sich in der Sonne brutzeln. Jedes Mal forderten die Generäle ihnen mit Waffengewalt auf, seinen Sitzplatz aufzugeben. Doch der Weihnachtsmann weigerte sich, den Strandkorb zu verlassen. Er wollte noch ein wenig die Sonne genießen, bevor es an die Vorbereitungen für das nächste Fest ging. Doch das interessierte die Kinder alles nicht. Sie hatten nur eine Sache im Kopf; sie warteten darauf, dass die alten verbrauchten Minen ihre Tore öffneten. Dort durften sie werkeln, schlagen, toben und sich verstecken, soviel sie wollten. Vargus und seine Crew hatten alles abgesichert, gestützt und teilten jetzt Kinderhacken aus. Die Tore öffneten sich und die fröhlichen Gestalten verschwanden im Dunkel des Minenschlundes. Sie hatten die gefährliche Überfahrt längst aus ihrem Gedächtnis gestrichen. Jetzt gab es Wichtigeres. Hier lernten sie spielerisch den Abbau von Ressourcen. Manche von ihnen wurden den ganzen Sommer über nicht mehr im Tageslicht gesichtet. Jeden Abend schlug die Glocke zum Abendessen. Gemeinsam wurde gegessen und danach durften sie noch ein wenig die Insel erkunden. Die Leiter hatten überall kleine Schätze versteckt, die es zu finden galt. Sie lagen nicht irgendwo am Boden, man musste klettern, durch Schlamm robben oder tauchen. Nie wurde es einem von ihnen zu viel. Jeder wollte der erste sein und sollte tatsächlich mal jemandem ein Missgeschick passieren, erschall fröhliches Lachen über die einst so dunkle Insel. Später, als sie erwachsen waren, erinnerten sie sich alle an die schöne Zeit im Piratenlager. Das größte für sie waren die Abenteuerminen und die Überfahrt mit der Kogge „Varslem“. Der Name zusammengesetzt aus Vargus und Anslem.
    Geändert von Flugente22 (25.08.18 um 21:02 Uhr)

  2. #12
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    Andosia
    Die Sonne brannte dem Generalmajor auf den Kopf. Und auf den Schultern. Und auf dem Rücken. Der Sand am Strand der Insel Varayota machte das Ganze komplett und wärmte ihm die Füße von unten. Als ob er das nötig hätte. Die Hitze war kaum zu ertragen, wenn man nicht im Wasser baden könnte. Aber nach dem Baden wollte sich der altgediente General nicht wieder in der prallen Sonne aufhalten. Die Strandkörbe luden geradezu ein, es sich darin gemütlich zu machen. Nur leider war kein Strandkorb mehr frei.

    Es sah so aus, als wäre nahezu jeder Siedler, der heute nicht arbeiten musste, nach Varayota gekommen. Jedes noch so kleine Fleckchen Strand war belegt. Und dort, wo niemand lag, spielten die Kinder mit ihren Bällen oder bauten Burgen, Hexentürme und ein schwarzes Schloss aus Sand. Es war ein buntes Treiben hier am Inselstrand. Nur leider viel zu warm, um sich noch länger in der Sonne aufzuhalten und sich den Pelz zu verbrennen.

    Er musste etwas unternehmen. Als er sich noch einmal umsah, fand der alte Generalmajor plötzlich ein bekanntes Gesicht. Nicht, dass er ihn besonders gut leiden könnte. Doch für ein wenig Schatten, würde er auch die Anwesenheit des Weihnachtsmann-Quartiermeisters ertragen. Also lief er auf den Strandkorb zu, in dem der alte Mann sich fletzte.

    „Nick, mein guter Freund,“ setzte der Major in gespielt fröhlichem Ton an, als er näher kam. „Was für eine Freude, dich hier zu treffen.“ Der Angesprochene gab sich jedoch keine Mühe damit, seinen Unmut zu verbergen. „General,“ sagte er mit einen knappen Nicken, „es wäre mir lieber gewesen, sie hätten mich ignoriert – so wie sonst auch.“

    Der Generalmajor ließ sich von der kalten Art seines Gegenübers nicht beeindrucken und gab ein falsches Lachen von sich. „Aber Nick, mein Bester, wie kommen sie dann darauf? Ich würde sie doch nie ignorieren.“

    „Selbstverständlich tun sie das. Jedes Mal, wenn der König mit uns eine Schlacht plant. Wann auch immer sich unsere Wege kreuzen. Tun sie also nicht so, als wären wir Freunde.“ Der Weihnachtsmann hatte sich ein wenig in Rage geredet und sein Gesicht war rot angelaufen. Er griff nach einem goldenen Malzbierkrug, den er sicher aus dem Proviantlager hatte.

    „Nun regen Sie sich doch nicht auf mein lieber Nick,“ versuchte der Generalmajor zu beschwichtigen. Wie sollte er den alten Mann nun überzeugen, ihm einen Platz in diesem Strandkorb zu überlassen?

    Vielleicht wurde es Zeit, mit dem alten Mann Frieden zu schließen. Schließlich kämpfte er ja zusammen mit seiner Frau Mary Christmas in etlichen Schlachten und verstand sich immer sehr gut mit der Generälin. Wusste er überhaupt noch genau, warum er den Weihnachsmannquartiermeister nicht mochte?

    Seufzend lehnte er sich ein wenig vor und versuchte seinen Ton versöhnlich zu halten, als er sagte: „Nick, ich denke es wird Zeit, dass ich vergesse, was damals vor der dieser Mine passiert ist und sie mich vor dem gesamten königlichen Stab lächerlich gemacht haben, als sie mir die Hose herunter zogen, nur um zu beweisen, dass ich rosafarbene Unterhosen trage. Ich denke, dass liegt in der Vergangenheit und wir sollten unsere Differenzen begraben.“ Während er die Hand ausstreckte, fügte er noch hinzu: „Was meinen Sie, könnten sie mir vielleicht ihren Strandkorb überlassen?“

    Doch der Weihnachtsmann weigerte sich, den Strandkorb zu verlassen.
    (das sind keine Rechtschreibfehler, das sind Spezialeffekte)

    Level 50 vom 19. Januar 2014 03:00 Uhr bis 07.10.2015
    Level 67 09.08.2018 22:45 Uhr / vollständige Einnahme des Archipels: 04.12.2015 06:05

  3. #13
    Neuankömmling
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    Windfeuertal
    „Es reicht!“, fauchte Generalin Chrismas und fegte wutentbrannt die Kartenrollen vom Tisch. Ein Krug Wasser, der zu Draculs Leidwesen von einer Rolle getroffen wurde, wankte. Fürst Dracul streckte den Arm aus, um ihn festzuhalten, traf das irdene Gefäß dabei jedoch noch einmal. Dieses kippte nun endgültig, fiel von dem wackeligen Holztisch und zersprang auf den Steinplatten.
    Die tönernen Scherben, die sich in der Wasserlache verteilten, erinnerten an Inseln in einem verdunstenden Meer, dachte der Fürst deprimiert und erwiderte der Generalin beruhigend: „Mary, auch wenn die Lage finsterer erscheint als ein Verlies im schwarzen Schloss, alle Siedler werden ihr Weihnachtsfest bekommen. Dafür wird Nusala schon sorgen.“
    Generalin Chrismas seufzte und lehnte sich in ihrem abgenutzten Feldsessel zurück. „Champion Nusala wird genauso scheitern wie Anslem und Vargus vor ihr“, prophezeite sie. „38° hin oder her. Der Weihnachtsmann hat nun einmal Pflichten. ‚Es sind keine vier Monate mehr bis Heiligabend‘, sagte ich zu ihm. ‚Geschenke müssen gepackt werden, Lebkuchen und Spekulatius backen sich nicht von allein. Und der Christstollen purzelt auch nicht einfach aus unseren Minen‘, beschwor ich ihn. Doch der Weihnachtsmann weigerte sich, den Strandkorb zu verlassen. Der alte sture Knochen blieb einfach sitzen.“
    Fürst Dracul sah sich nachdenklich in dem schon oft geflickten Armeezelt um, unzählige Schlachten hatten ihre Spuren hinterlassen. Plötzlich lächelte er, seine Eckzähne schienen aufzublitzen. „ich habe da eine Idee“, murmelte er, grüßte und verließ das rot-goldene Zelt.

    Auch wenn die Abendsonne schon tief stand, so hatten ihre Strahlen noch genügend Kraft, um die Temperatur auf über 30° zu halten. Die Excelsior warf lange Schatten auf den Strand der Insel, wo die letzten Siedler ihre Sonnencremes und -schirme, Enten und andere Schwimmtiere zusammenpackten und sich auf den Heimweg machten. Nur um einen der Strandkörbe herum ließen sich im Schein der untergehenden Sonne mehrere Gestalten erahnen.
    Der geneigte Beobachter erkannte an den Silhouetten bekannte Persönlichkeiten der Siedlung: Die Kapuze von Champion Nusala, die selbst ob solcher Temperaturen den Kopf verhüllte. Das markante Kinn des Fürsten Dracul. Den martialisch mit verschiedensten Messern, Dolchen und anderen Hieb- und Stechwaffen bestückten Schultergurt von Vargus, dem ersten aller Champions. Und den Umriss einer kleinen, etwas dicklichen Gestalt, die augenscheinlich über ihren dichten Augenbrauen und dem langen Bart eine Mütze trug – und darunter, über festen Stiefeln, Bermudashorts.
    Der geneigte Leser wird bereits bemerkt haben, dass der Weihnachtsmann aus seinem Strandkorb aufgestanden war. Er wird erstaunt feststellen, dass die vier begannen, gemeinsam in Richtung Siedlung den Strand zu verlassen.
    Der geneigte Zuhörer indes konnte verfolgen, wie sich diese Geschichte ihrem guten Ende näherte.

    „Und ich muss jetzt wirklich nicht in der Weihnachtsbäckerei verschwinden?“, versicherte sich der Weihnachtsmann hoffnungsvoll.
    Champion Nusala schüttelte den Kopf. „Nein Santa, das musst du nicht. Eigentlich will kein Siedler Anfang September schon Lebkuchen und Christminen, ähm … Christstollen natürlich, in den Läden sehen. Du machst das in diesem Jahr einfach später.“
    Santa Claus schien noch nicht überzeugt. „Aber wenn nun doch schon danach verlangt wird?“
    „Dann plündern wir einfach unsere Proviantlager. Ich wette, da ist noch genug vom letzten Weihnachtsfest übriggeblieben“, erwiderte Fürst Dracul.
    „Und was die Geschenke betrifft“, setzte General Vargus fort, „meine Rekruten werden mit anpacken. Etwas Abwechselung tut denen auch mal ganz gut. Du kannst also ganz beruhigt deinen Sommerurlaub fortsetzen, Santa.“
    Der Weihnachtsmann freute sich sichtlich: „Bei den Göttern, ihr macht mich so richtig glücklich … Strandurlaub, hurra!“ Dann kicherte er und schloss: „Apropos Götter. Ich werde ihnen danken und Opfergaben darreichen, wenn wir endlich Tempel erfunden haben … in Kürze.“



    P.S. Der Lesbarkeit ist geschuldet, dass ich praktisch nur das Maskulin verwendet habe. Dies war eine bewusste Entscheidung, die in keinster Weise das feminine oder jedwede andere Geschlecht herabwürdigen soll. Das diese Entscheidung meiner Zeichenanzahl entgegenkam, stellt lediglich einen glücklichen Umstand dar. ^^
    P.P.S.
    Edit 5.9.18: 2 Charaktere fett gekennzeichnet.
    Edit 6.9.18: Feintuning
    Geändert von century-x (06.09.18 um 21:33 Uhr)

  4. #14
    Siedler Avatar von Kawadu
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    Bernsteingarten
    Sommer, Sonne, Sonnenschein,
    und die Nusala brach sich ihr Bein,
    daweil sollte sie im Orden*Drachenauge,
    geschwindt machen eine Lauge.
    Am Ende fragt sie sich,
    ob sie nicht doch vom Rezept abwich.

    Denn zum putzen war die gedacht,
    der Anslem sich eins ablacht.
    Vargus will es dennoch auf seiner Insel versuchen,
    zuerst muss er aber seine Siedler besuchen.
    Diese haben die Minen nicht aufgeräumt
    und die Generäle haben sich deswegen aufgebäumt.

    Vargus schüttelt seinen Kopf
    und bekam dabei nen Kropf.
    Er lief schnell ins Proviantlager
    und fand dort seinen Schwager.
    Anslem schrieb dort an nem Schlager
    und war vom vielen Wasser trinken schon ganz mager.

    Ein schwarzes Schloss ist aus dem nichts aufgetaucht,
    der Sonnenschein schon fast verbraucht.
    Drum rennen Nusala, Vargus uns Anslem schnell ins Kloster,
    dort hängen sie auf ihr selbstgemaltes Poster.
    Am Ende vom Tage legen sie sich hin
    und streicheln sanft über ihr Kinn.

  5. #15
    Siedler
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    Morgentau
    "Sommer, Sonne, Sonnenschein"
    lieben die meisten Siedler, doch nicht mein´:
    Die Rekruten stöhnen, die Bogenschützen jammern,
    "so können sich die Generäle nicht an den Trainingsplan klammern."
    Olaf Vargus und der Fürst Dracul "The Only One" keifen rum:
    "Es wird trainiert, die Zeit ist viel zu schad drum;
    Milizen, Soldaten, hört sofort auf zu lachen";
    was diese erst recht nun laut machen.

    Während die Siedler im Schwarzen Schloss auf Kühle warten,
    versuchen sich andere Siedler nützlich zu machen im Skulpturengarten.
    "Das Wasser von oben ist Mangelware", stöhnen die einen;
    "das Wasser in den Pützen reicht doch aus", rufen die Kleinen.
    Trotz des vielen Grüns auf der Insel und dem vielen Wasser drumherum,
    gibt es im Proviantlager weder Eiswürfel noch ein Kühlungsserum.
    Kühle und Schatten sind schwer zu finden,
    gibt es überhaupt auf der Insel Pappeln oder Linden?

    In den Minen wird fleißig Erz gebracht ans Licht:
    "Für uns ist es jeden Tag so warm, es stört uns also nicht";
    hört man die Arbeiter von überall her rufen.
    "Das lange Tageslicht verlangt keine Kufen."
    Im Weihnachtsdorf der Joulupukki-Weihnachtsmann
    noch lange keine Geschenke verteilen kann;
    im Gefrorenen Herrenhaus sich die Siedler machen breit,
    wissen alle: es ist noch lange keine weiße Winterzeit.

    "Zum Glück produzieren die Wassermühlen so viel Wasser,
    denn so bleiben die Wälder und Gräser nasser;
    ohne das Wasser die Waldbrandgefahr gestiegen wäre,
    das sollte uns allen sein eine Lehre."
    Die erfahrenen Entdecker laufen tapfer auf der Insel umher
    und trinken am Abend das Bier in der Taverne leer.
    Sie sitzen dann im Schatten der Bäume,
    denn ansonsten gibt es kaum kühle Räume.

    "Eins ist sicher, das ist klar:
    der Sommer ein ziemlich heißer war",
    spricht Mary Christmas laut aus,
    was so vielen denken in dem einen Wohnhaus.
    Am liebsten würden die Veteranen lernen das Fliegen,
    denn dann würden die Kanonenschützen keine Verbrennungen kriegen:
    "Die Kanonen nicht in der Hitze beladen sie wollen,
    ihnen soll einer erklären, was sie nun tun sollen."

  6. #16
    Neuankömmling
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    Schneefeuer
    Bei Sommer, Sonne Sonnenschein
    Fiel unsrem Grafen Vargus ein
    Das schwarze Schloss auf seiner Insel
    Ganz bunt zu streichen mit nem Pinsel
    Auch einen Anstrich braucht der Saal
    Vom altgedienten General

    Doch ganz allein kanns er nicht richten
    Drum teilt er ein in viele Schichten
    Die Siedler dick und manchmal mager
    Zu holen Aus dem Proviantlager
    Pinsel, Eimer weitre Sachen
    Um sich gleich ans Werk zu machen

    Auch Bergarbeiter aus den Minen
    Können was dazuverdienen
    Wenn sie die Wasserträger spielen
    Um die Helfer abzukühlen
    Damit die Arbeit vorwärts geht
    und das Schloss bald bunt da steht.

    Nach gar nicht mal so langer Zeit
    Ist es endlich dann soweit
    Das Schloss erstrahlt in neuem Glanz
    Die wilde Waltraut ist dann ganz
    Hin und weg vom neuen Schein
    Und zieht bei Vargus sofort ein.

  7. #17
    Neuankömmling
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    Tuxingen
    Was für ein Sommer!
    Auf der Insel der Champions war ein wichtiger Feiertag. Deshalb waren alle Siedler auf den Beinen und gingen mit Sack und Pack Richtung Strand.
    Dort hatten die Generäle eingeladen um vor dem schwarzen Schloss alle gemeinsam zu feiern. Es waren mehrere Musikbühnen aufgebaut, viele Attraktionen und Karussels und verschiedene Fresstände standen am ganzen Strand entlang und waren mit allerlei Köstlichkeiten aus dem Provianlager befüllt worden.
    Viele Siedler plantschten schon im Wasser und lachten und scherzten zusammen mit Nusala und Vargus. Die beiden hatten sich zusammen mit einigen Kindern um eine Sandburg geschart wo sie die Türme bestaunten die aus dem Gold gebastelt waren, welche aus den nahegelegenen Minen herbeigeholt worden waren.
    Die Musiker auf den Bühnen gaben alles was sie hatten und spielten zum Tanz auf. Sonya und Anslem tanzten barfuss mit vielen weiteren Siedlern ausgelassen im heissen Sand. Sonya entdeckte den Weihnachtsmann mit seiner Frau Mary in der Nähe und so holte Anslem Mary Christmas zum tanzen und Sonya wollte den Weihnachtsmann holen.
    Doch der Weihnachtsmann weigerte sich den Strandkorb zu verlassen. Es saß aber auch so gemütlich in seinem Strandkorb, wo er um sich herum Tante Irmas Festmahl drapiert hatte. Es enthielt Schokopralinen, Plätzchen, Käsebrot, einen Stadion-Imbiss, gegrilltes Steak und sogar eine Zauberbohnensuppe. In der Hand hielt er einen Siedler Sunrise und schlürfte mit verzücktem Gesicht daran.
    Sie feierten alle bis zum Morgen und als Mr. Croix Sant als Erster zur Arbeit aufbrechen musste, beendeten Feldwebel Stinktier, iGor, Mr. Myer und Nash Williams gemeinsam das Fest. Jeder Siedler bekam zum Abschied noch einen Barazek und einen Liebestrank als Geschenk mit auf den Heimweg.
    Die Zombies machten sich über die Reste her und räumten den Strand danach wieder sauber auf.
    Die Siedler redeten noch lange danach darüber und arbeiteten fortan fleissiger als sie es jemals zuvor taten.
    Geändert von heroisa (04.09.18 um 20:34 Uhr) Grund: Formatierung

  8. #18
    Neuankömmling
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    Glitzerstadt

    Siedler's Sommer

    Sommer, Sonne, Sonnenschein wo soll ich bleiben; wer lässt mich ein.
    Der Hitze zu entrinnen das wäre fein.

    Als Siedler reisen, auf einer Insel leben.
    Vom Wasser umgeben, was Kühlung mir bringt.

    Ein Schwarzes Schloss gen Himmel ragt, es kann nicht kühlen,
    mehr Furcht einjagt. Ein General, Vargus genannt,
    mit Schwert und Macht, er es wohl Bezwingen will noch dies Nacht.

    Ein Proviantlager in Flammen steht, die Schlacht ist Hard,
    die Furcht ist groß, wie es weiter geht.

    Es geht um's Erz von der Mine Grund,
    denn das ist Eigen, durch Königs Kund.

    Sommer, Sonne, Sonnenschein wo soll ich bleiben, wer lässt mich ein.
    Ich will nicht kämpfen, will keine Pein. Ich such nur Kühlung wer lässt mich ein.

  9. #19
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    Bernsteingarten
    Nusala und Vargus lagen träge in der Sonne. Die Minen liefen wie immer auf Hochtouren, damit genug Rohstoffe für die Halloweenkämpfe da sein würden. Ein Teil der Siedler der Insel bereitete schon das Fest vor und füllte die Proviantlager der Insel nicht nur mit Wasser auf. Die Generäle hatten den Auftrag, die Siedler der Insel, die endlich auch einmal das Schwarze Schloss besichtigen wollten, zu beaufsichtigen und im Notfall zu beschützen.
    Doch bei dieser Hitze waren selbst die Räuber zu müde und so konnte sich das Volk ungestört im Schloss umsehen.
    Nusala schreckte auf, sie hatte von der bösen Königin geträumt. „Vargus, hey, wach auf!“
    „Was’n los?“, murmelte der Champion, der gerade gar nicht aussah wie einer, und rieb sich die Augen.
    „Wir müssen diese Königin besiegen, noch vor dem Herbst.“
    „Du bist verrückt!“, antwortete Vargus und drehte sich wieder auf die Seite.
    „Hey du“, rief sie einem Rekruten zu. „Lust, mitzukommen? Ich will mal das tapfere Schneiderlein besuchen.“
    „Uhhh, nur wir zwei, ganz alleine?“
    „Du wieder! Nur mal schauen, was die Königin so macht.“
    „Na gut, aber den anderen ist auch ganz schön langweilig. Wir könnten ja mal versuchen ...“
    „Echt? Hat das Schloss nicht gefallen?“, fragte Nusala und schmunzelte, kannte sie doch Sir Robin, der im Sommer im Schwarzen Schloss residierte. Ständig schlecht gelaunt. Und ein Rüpel. Wenn er Nusala von Weitem sah, verzog er sich sofort, seit er einmal Bekanntschaft mit ihren Pfeilen gemacht hatte. „Du miese Amazone!“, hatte er hinter ihr hergebrüllt, als sie lachend davongeritten war.
    „Was gibt’s zu lachen?“, fragte Vargus, der auch endlich fit war und Nusala beobachtete.
    „Ach nix, hab nur an damals gedacht, an Sir Robin, diesen Milchbubi. Was ist, gehst du auch mit zum Schneiderlein?“
    „Bei der Hitze?“
    „Ach du Memme. Zieh deine Sommerrüstung an. Vielleicht kriegen wir die anderen Generäle ja auch dazu, doch noch was zu tun. Diese Königin nervt mich schon seit Wochen. Eigentlich wollte ich bis zum Herbst warten, aber Halloween muss die Sache erledigt sein. Also?“
    „Okay, okay, ich schau mal. Nehmen wir Rekruten mit?“
    „Nein, wir haben noch genug Söldner. Die dürfen sich ruhig noch etwas ausruhen. Aber du weißt ja, Reiter, unsere Milizen, Soldaten ...“
    „Ja, ja, ich weiß schon, wer alles mitkommen muss.“
    „Und ich? Muss ich jetzt doch hierbleiben?“, maulte der Rekrut, der sich schon an ihrer Seite aufgestellt hatte.
    „Nein, keine Angst. Dich nehme ich trotzdem mit, aber den Rest sollen die Söldner machen. Wir zwei werden alleine die Vorwellen übernehmen und uns dann tot stellen.“
    „Oh, ich kämpfe so gerne an Ihrer Seite!“ Der Rekrut schaute Nusala verliebt in die Augen und wurde rot.
    „Was’n hier los?“, fragte Anslem, der mit sich mit seinem Pferd jetzt neben Nusala aufstellte.
    „Königin! Wieso?“, fragte Nusala und tat so unschuldig, wie es möglich war.
    „Komm, ich hab’s gehört. Dieser, dieser Rekrut ... wie heißt er noch?“
    „Oh, unser Champion ist eifersüchtig, was? Was hast du übrigens im Zelt von Mary gemacht? General Klotz hat dich reingehen sehen.“ Sie lachte anrüchig.
    „Äh, nichts. Sie hatte eine Frage. Nehmen wir sie mit zum Schneiderlein?“ Seine Wangen färbten sich rot.
    „Nein, die können wir nicht gebrauchen. Ich brauche starke Männer und Frauen. Wobei, außer mir gibt es ja hier keine starke Frau, ist das nicht so mein liebster Anslem?“
    Anslem schlug die Augen nieder. „Ja, ja, du hast ja recht.“
    Plötzlich kniff Nusala die Augen zusammen und schaute zum Strand. „Ich fass‘ es nicht. Sieh mal, was macht der denn da? Der ist doch viel zu früh!“ Sie kicherte. Es sah zu witzig aus, der Weihnachtsmann bei 30 Grad im Schatten in voller Montur in einem Strandkorb. Seine Mütze baumelte über der Rückenlehne. Um ihn herum war bereits ein Tumult entstanden. Einige Siedler in Badehosen und Bikinis versuchten, ihn zu überreden, zu verschwinden. Andere zerrten und zupften an seinem roten Ärmel, ein ganz frecher versuchte, sich seine Mütze zu angeln. Doch der Weihnachtsmann weigerte sich, den Strandkorb zu verlassen.
    „Ich glaube, ich muss das regeln“, murmelte Nusala, nahm ihren Bogen und ... zielte ...
    „Bist du von allen Göttern verlassen?“, murmelte Vargus, doch zu spät.
    Der Pfeil ging durch die Bommel, spießte die Mütze auf und landete an der nächsten Palme. Der Weihnachtsmann strich sich verdutzt über seine Glatze, lachte und klatschte Applaus für Nusala.
    „Ja, ja, ich geh ja schon!“, rief er lachend und verzog sich.

  10. #20
    Siedler Avatar von Katerminchen
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    Glitzerstadt
    Aus dem Tagebuch eines einfachen Soldaten

    Heute wäre ich am liebsten im Bett geblieben, als wenn ich die Wahl dazu hätte. Unser herzallerliebster General Vargus, hatte heute nicht mehr alle Tassen im Schrank. Zuerst hat er uns in voller Montur über die Insel gehetzt und das bei der Hitze. Sogar die Siedler hatten Mitleid mit uns. Die einzige Aussage die wir hörten war: Ihr müsst fit sein für einen ganz speziellen Auftrag. Dabei hat er vor Lachen gegackert wie ein Huhn. Am liebsten hätte ich beim Schwarzen Schloss angeklopft und gefragt, ob sie im Verlies noch einen Platz für einen Verrückten haben.
    Eins, Zwei, Eins, Zwei... Der General auf seinem Pferd musste nicht marschieren, also kein Problem uns anzuspornen und noch weiter zu treiben.
    Eins, Zwei, Eins, Zwei... und dann den Hügel hinauf und den Feind angreifen. Für mich war das ein Baum und nichts anderes. War das der Wind oder schüttelt sich der Baum vor Lachen? Oh diese Hitze. Da haben es die Arbeiter in den Minen noch besser, da ist es schattig und kühl.
    Als wir schon beinahe auf allen Vieren krochen, gab es endlich eine Pause. Endlich konnten wir Wasser trinken, ein kühles Bier in der Taverne wäre natürlich noch besser gewesen. Das Wasser war schon ganz warm und ...pfui.
    Danach ging es wieder zurück, welch ein Glück. Beim Proviantlager machten mir einen Halt und deckten uns für eine längere Reise ein.
    Zurück in der Kaserne erfuhren wir endlich den Zweck unseres Einsatzes. Das ganze war als streng geheim eingestuft und wir wurden zum Schweigen verpflichtet.
    Zum Besuch des Königs, wurde ein Strandkorb speziell hergerichtet. Der Weihnachtsmann fand den Korb allerdings auch toll. Er wurde aufgefordert aufzustehen. Doch der Weihnachtsmann weigerte sich, den Strandkorb zu verlassen.
    Deshalb kam unser glorreicher General Anselm auf die Idee, den Nordpol anzugreifen, damit der Weihnachtsmann dorthin zurückkehrt, um nach dem Rechten zu sehen. Wenn das wirklich gelingt, gibt es dieses Jahr ganz sicher keine Weihnachtsgeschenke. Naja, wenigstens ist es am Nordpol nicht so heiss wie hier.

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