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Thema: Off Topic Diskussion

  1. #21
    Wuseler Avatar von norat
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    ......sondern auch in den Abenteuern, nur Nieten.....

    Da muss ich wohl zustimmen, ich begreife nicht wieso ich viele "Lieder&Flüche" durch kauen muss, nur um den unheimlichen Baum zu bekommen.
    Wohlgemerkt es handelt sich hier nur um ein schönes Dekoobjekt,wieso da BB knausert ist mir nicht klar.
    Vielleicht will BB das man viele Steinchen in der Excelsior verpufft um dieses AT zu bekommen, aber die bekommt man ja jeden Tag in der TQ.

  2. #22
    Wuseler
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    Zitat Zitat von virusette Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von veyron1k1 Beitrag anzeigen
    Und es wird immer mehr Aufwand in die Entwicklung solcher Glücksspiel-Elemente gesteckt, man denkt sich immer neue Kniffe aus, Spieler zum Kauf von Losen zu verleiten. Wenn nun dieser Aufwand stattdessen in die Entwicklung von normalen Spielelementen gesteckt würde, wären die Spiele entsprechend besser und alle hätten etwas davon.
    Glaubst Du das selbst, was Du hier schreibst? Die ganzen Spielmechanismen um die erwürfelten Sachen zu benutzen, existieren ohnehin im Spiel. Es muss eine nette Animation erstellt werden und die Chancen definiert werden. Da rauchen die Köpfe bei den Erbsenzählern in der Spielentwicklung so oder so, da es bis heute eigentlich üblich ist, die gewünschten Goodies auch auf anderem Weg zu bekommen. Es ist ein weitere Faktor im Balancing, mehr nicht.

    P.S. Es ist genau umgekehrt, es ist für die Gierhälse die Möglichkeit mit sehr sehr wenig (Entwicklungs-)Aufwand viel mehr Geld zu kassieren.
    Es ist nicht überall so simpel implementiert wie hier bei DSO.
    Gewisse Publisher beschäftigen ganze Abteilungen damit, sich neue Konzepte und Inhalte auszudenken, wie man Spieler dazu animieren könnte, mehr Lose zu kaufen.

  3. #23
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    Zitat Zitat von veyron1k1 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von virusette Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von veyron1k1 Beitrag anzeigen
    Und es wird immer mehr Aufwand in die Entwicklung solcher Glücksspiel-Elemente gesteckt, man denkt sich immer neue Kniffe aus, Spieler zum Kauf von Losen zu verleiten. Wenn nun dieser Aufwand stattdessen in die Entwicklung von normalen Spielelementen gesteckt würde, wären die Spiele entsprechend besser und alle hätten etwas davon.
    Glaubst Du das selbst, was Du hier schreibst? Die ganzen Spielmechanismen um die erwürfelten Sachen zu benutzen, existieren ohnehin im Spiel. Es muss eine nette Animation erstellt werden und die Chancen definiert werden. Da rauchen die Köpfe bei den Erbsenzählern in der Spielentwicklung so oder so, da es bis heute eigentlich üblich ist, die gewünschten Goodies auch auf anderem Weg zu bekommen. Es ist ein weitere Faktor im Balancing, mehr nicht.

    P.S. Es ist genau umgekehrt, es ist für die Gierhälse die Möglichkeit mit sehr sehr wenig (Entwicklungs-)Aufwand viel mehr Geld zu kassieren.
    Es ist nicht überall so simpel implementiert wie hier bei DSO.
    Gewisse Publisher beschäftigen ganze Abteilungen damit, sich neue Konzepte und Inhalte auszudenken, wie man Spieler dazu animieren könnte, mehr Lose zu kaufen.
    Es gibt Firmen, die sparen bei der Produktion ihrer Produkte mit Riesenabteilungen manchmal 10 Cent pro Einheit und machen damit ihr eigenes Produkt teilweise nahezu unbrauchbar. Irgenwo schlagen immer irgendwelche Möchtegern-Firmenlenker über die Stränge.

    EA hat die Quittung bekommen und wird es auf diese unelegante Weise wohl nicht nochmal so schnell versuchen. Das Problem liegt doch aber ganz woanders. Lootboxen können(!) Dich im Spiel vorwärts bringen. Und so mancher kann es eben nicht abwarten und versucht auf Biegen und Brechen die Mitspieler zu übertrumpfen. Aber das haben wir nicht nur bei Spielen mit Lootboxen. Weisst Du wieviele Menschen sich in Deutschland hoch verschulden, um ein Auto zu fahren, dass sie sich ansonsten erst nach etlichen Jahren Sparen leisten könnten? Nur um zu Zeigen, ich hab mehr drauf als Du?

    Lootboxen sind nur ein einziges Beispiel, wie man das menschliche Imponiergehabe wirtschaftlich ausnutzt. Und sie sind definitiv eins der belanglosesten. Wir haben momentan einen Hype ums Thema, weil eine etwas größere Fan-Gemeinde ihr Spiel den Bach runtergehen sieht und ein bischen Rabatz gemacht hat. Und ehrlich, wenn das Spiel keinen Spaß mehr macht, dann geht man. Das ist die einzige Sprache die eine Firma wie EA gut versteht und worauf sie ziemlich flink reagiert.

    Hier irgendwie mit gesetzlichen Regelungen zu kommen, die dann in Dutzenden Ländern unterschiedlich umgesetzt werden, werden solche Spiele nur deutlich teuerer und umständlich machen und irgendwann zum Bummerang werden. Und um zu unserem Spiel DSO zurückzukommen, wie würdest Du denn reagieren, wenn Du beispielsweise bei mehr als 10 EUR pro Monat einen Bonitätsnachweis bringen musst? Und das natürlich jeden Monat, weil Du könntest ja inzwischen pleite sein. Das wäre nämlich eine typische EU-Lösung.

    P.S.
    Und noch eine Frage: Hat der Staat die Pflicht, Leute vor sich selbst zu schützen? Und noch präziser gefragt: Hat der Staat die Pflicht, Eltern ihre Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und diese durch gesetzliche Regelungen zu ersetzen?
    Geändert von virusette (23.11.17 um 13:30 Uhr)
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  4. #24
    Meister der fluffigen Fellknäuel
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    Und noch eine Frage: Hat der Staat die Pflicht, Leute vor sich selbst zu schützen? Und noch präziser gefragt: Hat der Staat die Pflicht, Eltern ihre Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und diese durch gesetzliche Regelungen zu ersetzen?


    ein ganz klares ja!
    nicht nur die kinder, auch die eltern, müssten vom staat vor solchem skrupellosem raubrittertum geschützt werden.
    schlussendlich ist es ja dann auch der staat, der diese suppe auslöffeln darf.
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
    Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber niemand weiß, warum.
    Hier werden Theorie und Praxis kombiniert: nichts funktioniert und keiner weiß, warum.

  5. #25
    Wuseler
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    Zitat Zitat von monika5 Beitrag anzeigen
    P.S.
    Und noch eine Frage: Hat der Staat die Pflicht, Leute vor sich selbst zu schützen? Und noch präziser gefragt: Hat der Staat die Pflicht, Eltern ihre Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und diese durch gesetzliche Regelungen zu ersetzen?


    ein ganz klares ja!
    nicht nur die kinder, auch die eltern, müssten vom staat vor solchem skrupellosem raubrittertum geschützt werden.
    schlussendlich ist es ja dann auch der staat, der diese suppe auslöffeln darf.
    Ganz genau.
    Es gibt ja bereits gesetzliche Regelungen für Glücksspiele und das nicht ohne Grund.
    Dass bisher noch nichts gegen dieses immer mehr ausartende Glücksspiel in Computerspielen unternommen wurde, lag wohl an der fehlenden öffentlichen Wahrnehmung.
    Grossen Dank an EA, dass sie sich so grosse Mühe gaben, dies zu ändern
    Geändert von veyron1k1 (23.11.17 um 15:06 Uhr)

  6. #26
    Meister der fluffigen Fellknäuel Avatar von ijake
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    Zitat Zitat von veyron1k1 Beitrag anzeigen
    Es ist nicht überall so simpel implementiert wie hier bei DSO.
    Gewisse Publisher beschäftigen ganze Abteilungen damit, sich neue Konzepte und Inhalte auszudenken, wie man Spieler dazu animieren könnte, mehr Lose zu kaufen.
    nur, weil wir die leute nicht sehen, welche hier bei dso solche "konzepte" entwickeln, heisst das ja nicht, dass sie nicht existieren. wenn man ein wenig googelt, wird einem schnell klar, welcher aufwand hier zur monetarisierung des spiels betrieben wird. ich denke mal, der einzige grund, dass dso überhaupt noch (wenngleich nur noch mit einem rumpfteam) weiter aktiv betrieben wird, ist, dass diese konzepte weiterhin ertrag bringen.


    Zitat Zitat von virusette Beitrag anzeigen
    Und noch eine Frage: Hat der Staat die Pflicht, Leute vor sich selbst zu schützen? Und noch präziser gefragt: Hat der Staat die Pflicht, Eltern ihre Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und diese durch gesetzliche Regelungen zu ersetzen?
    ist die frage ernst gemeint? sollen wir jugendschutz und altersgrenzen jetzt alle abschaffen, damit wir das der erziehungsarbeit der eltern überlassen (das, wohlgemerkt, in einer gesellschaft, die mehr und mehr den bach runter geht)? (gesetzliche) regeln sollen diejenigen schützen, welche selbst (noch) nicht dazu in der lage sind. beim glücksspiel (das eine sucht ist), halte ich klare grenzen für absolut notwendig!
    † rip dso 2020 †

  7. #27
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    Zitat Zitat von monika5 Beitrag anzeigen
    P.S.
    Und noch eine Frage: Hat der Staat die Pflicht, Leute vor sich selbst zu schützen? Und noch präziser gefragt: Hat der Staat die Pflicht, Eltern ihre Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und diese durch gesetzliche Regelungen zu ersetzen?


    ein ganz klares ja!
    nicht nur die kinder, auch die eltern, müssten vom staat vor solchem skrupellosem raubrittertum geschützt werden.
    schlussendlich ist es ja dann auch der staat, der diese suppe auslöffeln darf.
    Lass doch mal bitte die Kirche im Dorf. Raubrittertum würde bedeuten, das Du unter Androhung von unangenehmen Folgen gezwungen wirst, Dein Geld ohne Gegenwert abzugeben. Es wird weder bei EA noch bei DSO jemand gezwungen, auch nur eine einzige Lootbox zu kaufen.

    Das eine menschliche Schwäche ausgenutzt wird, ist unbestritten. Dass man aber mit nur einem Gramm Grips die Lootbox als Los erkennen kann und dass man wie an der Losbude weiss, dass es auch eine erhebliche Menge an Nieten gibt, ist ebenso unbestritten.

    Und nur weil eine Handvoll Menschen maßlos sind oder nicht wissen, was ein Los ist, soll der Gesetzgeber ran? Halte ich für mehr als nur extrem überzogen. Und wenn Eltern ihrem minderjährigen Nachwuchs ermöglichen, in solchen Spielen zuviel Geld auszugeben, dann sollen sie gefälligst auch dafür bezahlen.
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  8. #28
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    Wildblumental
    Ich würde eine Gesetzesänderung sehr begrüßen, ebenso wie ich es begrüße, wenn anderswo eine Mauer nicht gebaut und eine Krankenversicherung nicht abgeschafft wird.

    Allein schon die merkwürdige Idee, genehmigungspflichtiges Glücksspiel über geldwerte Gewinne zu definieren - wer denkt sich sowas aus? -, erfordert m.M.n. eine Neufassung, die dem Ziel des Gesetzes gerechter wird. Weder sind es (hauptsächlich) die möglichen Gewinne, die süchtig machen, sondern das Spiel an sich*, noch sind die möglichen Gewinne schädlich, sondern die (materiellen und immateriellen) Kosten. Ich denke auch, dass sich diese Erkenntnis jetzt durchsetzen wird, und bin gespannt auf konkrete Ergebnisse.

    EDIT: * Da es konkret um Loot-Boxen geht, wird das Öffnen allein wohl nicht den entscheidenden Kick bringen, sondern schon der Inhalt. Würde aber nur der mögliche Gewinn auf immaterielle Werte ausgedehnt, könnte man die Hürde leicht umgehen, indem man ein bisschen "Äktschn" außenherum bastelt. Vor der nächsten Verallgemeinerung würde die Frage auftauchen: Wann bezahlt man noch für ein reines Spiel mit Zufallskomponenten und wo beginnt die Lotterie? Ich glaube, ich verstehe so langsam das Problem...
    Geändert von spip (23.11.17 um 17:23 Uhr)

  9. #29
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    da wirst wohl noch eine zeit warten müssen.
    der gesetzgeber wurde vom i- net mit voller wucht überrollt und hängt so ca. 15 jahre hinterher.
    die mühlen des gesetzes mahlen sehr langsam, das wird zur zeit von manchen firmen und winkeladvokaten schamlos ausgenützt.
    Geändert von monika5 (23.11.17 um 16:50 Uhr)
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
    Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber niemand weiß, warum.
    Hier werden Theorie und Praxis kombiniert: nichts funktioniert und keiner weiß, warum.

  10. #30
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    Zitat Zitat von ijake Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von virusette Beitrag anzeigen
    Und noch eine Frage: Hat der Staat die Pflicht, Leute vor sich selbst zu schützen? Und noch präziser gefragt: Hat der Staat die Pflicht, Eltern ihre Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und diese durch gesetzliche Regelungen zu ersetzen?
    ist die frage ernst gemeint? sollen wir jugendschutz und altersgrenzen jetzt alle abschaffen, damit wir das der erziehungsarbeit der eltern überlassen (das, wohlgemerkt, in einer gesellschaft, die mehr und mehr den bach runter geht)? (gesetzliche) regeln sollen diejenigen schützen, welche selbst (noch) nicht dazu in der lage sind. beim glücksspiel (das eine sucht ist), halte ich klare grenzen für absolut notwendig!
    Ja, meine Frage ist sehr ernst gemeint.

    Zuerst, Glücksspiel ist keine Sucht. Ein bischen präziser bitte. Es gibt Menschen, die glücksspielsüchtig sein können. Messer sind auch keine Mörder.

    Das man Kinder wegen noch nicht erworbener Entscheidungsfähigkeite die Teilnahme an geldwerten Glücksspielen generell verbietet, ist gut. Wenn Kinder Onlinespiele spielen, dann müssen sie eine Online-Zahlungmöglichkeit haben. Die liegt zu 100% in der Kontrolle der Eltern oder existierenden gesetzlichen Regelungen. Paysafecard und ähnliche Möglichkeiten dürften nämlich auch erst ab 18 (oder mit elterlicher Zustimmung) verkauft werden. Somit haben wir ausreichend existierende Kontrollmöglichkeiten über den Geldfluss von Minderjährigen. Und mir wäre neu, dass Minderjährigen von Banken ohne Zustimmung der Eltern ein Dispo eingeräumt wird.
    Die Minderjährigen sind also schon unter Kontrolle, falls da nicht jemand patzt.

    Kommen wir zu den Süchtigen.

    Der Staat hat in Deutschland ein Glücksspielmonopol. Das verteidigt er auch mit allen Mitteln. Hingegen sehe ich nicht mehr als einen Aufruf verantwortsvoll zu spielen und das Alterslimit 18 bei geldwerten Glücksspielen an Suchtprävention. Ansonsten noch viel heiße Luft und ein paar bunte Plakate. Wollte man als Gesetzgeber das wirklich kontrollieren, müsste man die Süchtigen entmündigen und jede Art von Glücksspiel nur gegen Vorlage einer Art Glücksspielführerschein gestatten. Also Lottospiel nur gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises plus Festellung der Nichtsüchtigkeit. Orwell lässt grüßen.

    Ok, dann könnte man auch das geldwerte Glücksspiel jeglicher Art in Deutschland komplett abschaffen. Ich persönlich würde nichts vermissen. Millionen andere aber schon, die einmal die Woche ihren Lottoschein abgeben ohne das die im geringsten also süchtig zu bezeichnen sind. Oder auf der Kirmes 2-3 Euro an der Losbude lassen. Oder ein Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt kaufen, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Es ist eben Lebensgefühl für sehr viele Menschen aber keine Sucht. Die werden aber sehr wenig Verständnis dafür aufbringen, dass man wegen wenigen Suchgefährdeten (prozentual an der Gesamtbevölkerung) auf liebgewonnenes Lebensgefühl verzichten soll.

    Also welche Gesellschaft will man haben, eine Anzahl von Süchtigen und eine in ihrer Entscheidungsfreiheit nicht eingeschränkte überwiegende Mehrheit oder orwellsche Kontrolle? Das Glücksspiel komplett zu verbieten wird wiederum einen illegalen Markt für die Süchtigen produzieren. Und ja das gibt es sogar jetzt schon. Autonummernroulett habe ich schon mit eigenen Augen gesehen und illegale Spielhöllen finden man in diversen Polizeiberichten. Und zum Vergleich: Den Erfolg bei diversen verbotenen Drogen sieht man ja. In meiner Sicht tendiert der eher gegen wenig bis null. Und das Aufklärung bei Suchtkranken hilft, das verweise ich mal in den Bereich der Religion oder Esoterik.
    Das Auflärung bei Minderjährigen, vor allem bei kleinen Kindern, notwendig ist, bestreite ich nicht im Geringsten. Sie müssen es erst lernen.

    Ich bin gerade in einer Studie zum Thema virtuelle Güter mit 8-10 Jährigen involviert und ich kann jetzt schon vorgreifend sagen, dass unsere Kinder hoffnungslos unterschätzt werden. Die begreifen das wesentlich schneller als Du glaubst, wenn man es ihnen verständlich erklärt. Und das wäre Sache der Eltern und höchstwahrscheinlich auch eine Aufgabe für die Schule. Aber nicht für den Gesetzgeber mit Regulatorien und Gesetzen.
    Den Unterschied zwischen virtuellen Gütern (die man ohnehin irgendwann(!) bekommt) und realem Eis, Pommes und sonstigen Begehrlichkeiten mit reellen Umrechnungskursen begreift diese Alterklasse ohne jedes Problem, inklusive Gemeinschaftsgefühl im Eiscafe, quer durch alle sozialen Geschichten.

    Und nochmal zu meiner Frage: Ich denke der Staat hat nur begrenzt die Pflicht, den Eltern Erziehungsarbeit und Aufsichtspflicht abzunehmen und vor allem nicht durch Regularien sondern in erster Linie durch Bildung.
    Geändert von virusette (23.11.17 um 17:36 Uhr)
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