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Thema: Eine Studie in Zinnoberrot

  1. #1
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    Eine Studie in Zinnoberrot

    Werte Wuselfreunde,

    da ich euch das Ende der Studie in Zinnoberrot nicht schuldig bleiben möchte, habe ich (leider ohne Rätsel) das Ende der Geschichte noch als kleines Abschiedsgeschenk für euch.

    Die Rätselkiste findet ihr > hier <, aber als einfache Übersicht, findet ihr unten noch mal eine Zusammenfassung der Geschichte bis hier hin und darauffolgend das Ende.

    Es war schön im Wuselland, viel Spaß euch weiterhin.
    Tränchenverdrückende Grüße,
    BB_Orowa
    Geändert von BB_Orowa (28.07.17 um 11:20 Uhr)

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  2. #2
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    Eine Studie in Zinnoberrot #1
    Wie die Wochen, Monate und Jahre zuvor, legen sich dunkle Schleier der Nacht über die Felder, Seen und Wohnhäuser eures Reiches und beruhigen einmal mehr das wuselige Inselleben. Mit dem Anbruch der Finsternis erwachen auch nach und nach die Gestirne zum Leben. Nach Einbruch der Dunkelheit vermag man unter Umständen die ein oder andere Siedler-Nachteule beim Schwärmen entdecken. Von welchen Wundern und seltsamen Ereignissen mögen sie beim Blick in diese unendlichen Weiten wohl träumen?
    Eine Studie in Zinnoberrot #2
    Ogygische Himmelskörper inspirieren Fragen nach dem Sinn und Zweck des wuselnden Individuums. Bei soviel Sternträumerei sind selbst die Nachteulen inzwischen müde geworden und auf den Dächern ihrer Häuser mit Blick gen Himmel eingeschlummert. Tatsächlich handelt es sich hierbei um den Beginn dieser interessanten Geschichte. Obwohl die Insel bereits im Schlaf versank, scheint ein Licht am Horizont jedoch nicht dem Ruf von Morpheus zu folgen und bewegt sich kontinuierlich auf die Insel zu.
    Eine Studie in Zinnoberrot #3
    Eine Frau in einem zinnoberroten Mantel, dessen Farbe man selbst bei Nacht noch klar und deutlich erkennen kann, trat von dem Boot herunter. "Wir sind da", bemerkte sie. Ihr folgte eine merkwuerdig anmutende Gestalt mit... zwei Koepfen? Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass es sich tatsaechlich um 2 Personen handelt, eine getragen von der anderen. "Kinnabari, soll ich den Gefangenen hier abladen?". Nach einem zustimmendem Nicken, fiel der Gefangene mit einem dumpfen Plumps zu Boden. "Der Meister der Kampfkunst befindet sich hier exakt im Zenit und nimmt in dieser Kultur eine zentrale Rolle ein, wie in dem Dokument beschrieben. GWBSGMAFSTMAWG... woher wusstest du nur, dass mit diesem Hinweis die Gegend hier gemeint war?"
    Eine Studie in Zinnoberrot #4
    Die Nacht verstrich weiterhin und bis auf ein paar wenige neugierige Eulen verfolgte niemand weiter das nächtliche Geschehen. Während sich Kinnabari und die zwei Männer über die Insel bewegten, war der Gefangene immer noch recht eingeschränkt mit gefesselten Händen und Augenbinde. "Muss die Augenbinde sein? Ich sehe zwar nichts, aber ich kann sogar riechen wo wir uns befinden." Auch wenn das folgende Bild alles darstellt, was er an Eindrücken gewinnt, scheint er sich seiner recht sicher zu sein.
    Eine Studie in Zinnoberrot #5
    Die Nacht vergeht, ein neuer Tag beginnt und die Siedler gehen ihrem gewohnten Alltag nach, unwissend über die Ereignisse der letzten Nacht. Doch was ist da im Rathaus los? "Kann mir irgendjemand sagen warum heute den ganzen Tag diese vermaledeiten Telefone klingeln!? Nirgendwo hat man seine Ruhe!", schrie Bürgermeister Tomurckl durch die Büroabteilung. "AU! ELCH RAECHT IN KERNWAL!", hörte er aus dem geschüttelten Stimmengewirr der Antworten heraus. "Wale? Bei uns im Wildblumental?", wunderte sich der verwirrte Bürgermeister. Nach einem kurzen Moment des Grübelns schlug er sich vor die Stirn und griff zum Telefonhörer.
    Eine Studie in Zinnoberrot #6
    Alle Waren auf der Insel sind verschwunden. Nirgends sind mehr Edelholzbretter, Malzbier, Kupfererz oder auch nur Schreibfedern aufzufinden! Die einzige Gemeinsamkeit zwischen allen Lagerhäusern ist die gähnende Leere. Genauer gesagt... sind sie fast leer, denn aus unerfindlichem Grund ist das einzige noch Verbliebene in jedem Lagerhaus ein.. Fisch. Die Räuber scheinen als Entschädigung für die gestohlenen Waren in jedem Lagerhaus einen Fisch hinterlassen zu haben. Im Verlauf der Untersuchungen wurden alle Fische zusammengetragen. Während alle Fische mühselig zusammengetragen wurden, hatte die Bevölkerung bereits einen Namen für dieses Ereignis gefunden: Der Große Fischbetrug. Aber: Wie viele Fische waren es eigentlich insgesamt?

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  3. #3
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    Eines Nachts schwebt ein dunkelrotes Schimmern durch die Straßen von Wilblumental. Kaum beachtet und ungehört, nähert es sich diversen Fenstern und lauscht den Geschichten der Einwohner. "Wohin soll das noch führen... inzwischen werden auch bereits Brotvorräte entwendet und unsere Nahrungsreserven schwinden dahin!", drang es aus einem Fensterspalt in die kühle Nacht und verklang, fast ungehört.

    Am Tag darauf machte ein Gerücht die Runde, eine Frau, ganz in rot, soll eines Abends die Insel betreten haben und Schmuggler und Hehler auf die Insel geführt haben! Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Befürchtung, dass auch die restlichen kostbaren Nahrungsvorräte noch gestohlen werden könnten. Bürgermeister Tomurckl rief zu einer Krisensitzung auf dem Marktplatz und verkündete: "Werte Bürgerinnen und Bürger, wie einige von euch bereits wissen, wurden einige Waren entwendet. Doch sorgt euch nicht! Wir untersuchen das bereits und werden die Übeltäter bald gefasst haben!"

    In den Tagen darauf sah man viele verunsicherte Gesichter, die ein oder andere neue Sorgenfalte und eifriges Hamstern der neuen Fischbestände. Auch wenn bereits Hilfe und Nachschub unterwegs war, stellte dies eine akute Bedrohung für das sonst so besonnte und frohe Wuselgemüt dar.

    Mit sanftem Schritt und begleitet von einem markant-süsslichen Rosenduft wanderte eine Siedlerin in dunklere und in letzter Zeit ruhigere Bereiche der Insel und hörte merkwürdige Geräusche. Ein Kratzen, dann langgezogenes Biegen und Krachen von Holz, auffällig unauffällige Tuscheleien und schlußendlich ein Hauch von... Brot? Sie folgte dem zarten und verführerischen Backgeruch und fand schlußendlich einige Diebe, die gerade Brotsäcke auf einen Karren luden. "Findest du auch, dass das Brot köstlich riecht?", sagte einer der vermummten Gestalten. "Absolut! Warum zum Geier haben wir zuerst den Fisch geklaut?", antwortete ein anderer.

    In einem Moment der Unachtsamkeit entgeht den Räubern, dass ein Schatten zu ihrem Karren schlich und hinter den Brotsäcken verschwand. Nachdem auch der letzte Brotsack auf den Karren geladen war, fuhren sie davon.

    Am Morgen danach fanden sich die Diebe plötzlich umzingelt von der Stadtwache, die rief "Ergebt euch! Eine tapfere Bürgerin hat euch beobachtet und uns auf die Brotkrumenspur hingewiesen, die ihr letzte Nacht hinterlassen habt! Kommt sofort raus!" Bereits ein Blick aus dem Fenster reichte, um sich davon zu überzeugen, dass die Stadtwache ernst machen würde. Dutzende Bogenschützen, Schwertkämpfer und Belagerer stehen bereit, um sich den Räubern zu stellen.

    Die meisten der Räuber konnten nicht den Mut aufbringen sich der Stadtwache entgegenzustellen, gaben auf und verließen mit gehobenen Händen ihr Versteck. Doch fast unbemerkt, schlich sich eine Person vom Versteck Richtung Meer. Ein Mitglied der Stadtwache rief: "Da hinten! Der rote Umhang! Fangt sie!" Eine wilde Hetzjagd begann, doch Kinnabari schaffte es aufgrund ihrer Erfahrung auf ihrer Flucht mehr und mehr Abstand zu gewinnen und erreichte ihr Ziel, eine Bucht, einige Minuten vor ihren Verfolgern.

    Als endlich auch die Stadtwache die Bucht erreichte, war Kinnabari bereits auf ihren Schiff und außer Reichweite der Bogenschützen, auch wenn ihr zinnoberroter Mantel weiterhin gut erkennbar war. Einige Flüche und wüste Beschimpfungen verloren sich im Wind und Rauschen der See, zusammen mit einem fast, aber nur fast, unbemerkbaren süsslichen Rosenduft.

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  4. #4
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