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Thema: Heute können wir unsere DSO-Welten nicht betreten- wir sind also nur in der richtigen Welt!

  1. #1
    Architekt des Wuselimperiums
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    Heute können wir unsere DSO-Welten nicht betreten- wir sind also nur in der richtigen Welt!

    So soll die richtige Welt, das sichtbare Universum, aussehen: Der Gedanke dieser Überlegungen kam mir während einer Wartung bei DSO.

    Ca. 92-93 Milliarden Lichtjahre im Durchmesser- vermutlich ist es noch deutlich größer als wir Menschen es heutzutage mit Weltraumteleskopen beobachten können.

    http://irsa.ipac.caltech.edu/data/Pl..._R2.00_INT.png


    Falls die Frage auftaucht: warum ist das Universum 13,7 Mrd Jahre alt, aber wir können in jede Richtung ca. 46 Lichtjahre schauen (beobachten)? Hier eine einfach formulierte Erklärung dazu:

    Wenn die Astronomen vom beobachtbaren Universum sprechen, dann meinen sie den Raum innerhalb des sogenannten Beobachtungshorizonts. Seine Entfernung ist nicht, wie es naheliegend erscheint, durch das Alter des Universums (ca. 13,7 Milliarden Jahre) multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit gegeben, sie beträgt also nicht 13,7 Milliarden Lichtjahre. Der Grund dafür ist, dass sich das Universum seit dem Urknall weiter ausgedehnt hat, während sich das Licht vom Beobachtungshorizont durch den Raum in Richtung Erde bewegt. Die vom Licht zurück zu legenden Strecken wurden also länger. Daher ist der Beobachtungshorizont heute weiter entfernt, im Rahmen des Urknall-Standardmodells errechneten die Himmelsforscher seine Distanz mit ca. 46 bis 47 Milliarden Lichtjahre. Der Durchmesser des Universums beträgt entsprechend etwa 93 Milliarden Lichtjahre. Wie groß es tatsächlich ist, entzieht sich der Beobachtung, da wir auch mit den stärksten Teleskopen nicht über den Beobachtungshorizont hinaus blicken können.

    Zudem gab es im Universum eine "frühe Phase" der beschleunigten Expansion, in der es sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnte.

    Inhalt:

    # 2 Größenvergleich Universum
    # 3 vom Größten zum kleinsten im Universum - ähnlich "Power of ten"
    # 6 Gedanken zur "C-Krise"
    # 8 wie schnell reist die Erde durchs Weltall?
    # 9 Glaube versetzt Berge – Religionen beeinflussen den menschlichen Werdegang stark
    # 10 C02 und Fleischkonsum
    # 11 Glaube versetzt Berge 2 - weitere Infosammlung
    # 13 Pest- Cholera - Reformation - 30 - jähriger Krieg - Massentod in deutschen Städten
    # 14 Zahlen zum Strom - Erzeugung und Verbrauch
    # 15 Größenvergleich sichtbares Universum mit DinA 2 Format
    # 16 Heimatadresse im Universum
    # 17 Gedanken eines Laien zum Klimawandel /Klimahysterie.
    # 18 kommende Weltraumteleskope - Links
    # 19 Anmerkung zu von mir verfassten Texten

    # 27 kleinste Größenordnungen
    # 30 Corona-Virus
    Geändert von neuerneuer (08.10.20 um 01:32 Uhr)

  2. #2
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    was ich grade für mich so ausrechnete: Falls die obere Karte des Universums 93000 km Durchmesser hätte (mehr als 7 mal so groß wie der Erddurchmesser), dann wäre die darin eingezeichnete Milchstraße eine Art Frisbee- Scheibe mit 200 Metern Durchmesser. Die Spiralarme hätten dann zwischen 2 und 3 Meter Höhe. Der Bulge (mittlerer Bereich der Milchstraße mit schwarzem Loch) wäre bis zu 32 Meter hoch.

    aus einem Fachartikel der Astronomie kopiert:

    Wir verkleinern ein Lichtjahr (fast genau 300 000 km/sekunde= ca. 9,5 Billionen km) auf einen Millimeter. Das Sonnensystem mit der Oortschen Wolke als Grenze schrumpfte dann auf einen Radius von 1,6 mm, so dass sich die Astronomische Einheit auf 16 Nanometer (Millionstel Millimeter) und die Sonne auf 0,15 Nanometer, etwa der Größe von Natrium-Atomen, verkleinern würde. Voyager 2 hätte seit 1977 zwei tausendstel Millimeter zurück gelegt. Die meisten mit bloßem Auge sichtbaren Sterne fände man in einer 2 m durchmessenden Kugel um die Sonne vor, die das Milchstraßenzentrum in 27 m Entfernung umkreiste. Die Milchstraße schrumpfte mit 100 m Durchmesser auf die Größe von 2 Fußballfeldern die nebeneinander liegen, und wäre im ellipsoiden Zentrum etwa 16 m dick, in den Spiralarmen 3 m. In diesem Maßstab wäre der mittlere Sternabstand in der Sonnenumgebung rund 4 mm.


    Das hieße im Klartext: Wenn die Milchstraße eine Scheibe mit 200 Metern Durchmessern wäre, dann hätte das sichtbare Universum 93000 km und die von Astronomen vermutete Oortsche Wolke 1,6 mm Durchmesser sagt der astronomische Fachartikel.

    Schlage ich da nochmals 30 Prozent Größe drauf, dann komme ich zu folgendem Ergebnis:

    Das sichtbare Universum wäre 120000 km im Durchmesser, also fast 10 Mal so groß wie der Durchmesser unsere Mutter Erde. Die Milchstraße wäre im Vergleich eine große Tischplatte mit ca. 280 Metern Durchmesser. Innerhalb dieser Tischplatte hätte die vermutete Oortsche Wolke einen Radius von 2,18 mm und die Sonne einen Durchmesser von knapp unter 2 Nanometern, wobei ein Nanometer wie folgt vorstellbar ist: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von rund 80000 Nanometern. Die Erde passt rechnerisch circa 1,3 Millionen mal in die Sonne.
    Geändert von neuerneuer (29.07.19 um 15:57 Uhr)

  3. #3
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    Größenverhältnisse - stark vereinfachtes Modell unseres Universums

    a) Verkleinert man das sichtbare Universum mit einem kaum vorstellbaren Zoom so weit, dass es nur noch so groß wie unsere Erde wäre, dann hätte die Milchstraße in diesem Modell etwa die Form von einem riesigen Spiegelei mit ca. 14 Metern Durchmesser. An seinem Rand wäre das Spiegelei in einer riesigen Bratpfanne ca. 20-30 cm hoch. Das Eigelb in der Mitte vom Ei wäre kugelförmig leicht erhöht und in der Spitze bis zu ca. 160 cm hoch. Ein guter Vergleich wäre auch eine frei in der Luft schwebende Pizza mit den Spiegeleimaßen. In der Mitte, dem Zentrum der Milchstraße, wäre die Pizza nach oben und unten mit einem ca. 70 cm hohen Häufchen Ananas belegt.

    Die Sonne könnte man in diesem Modell auch mit einer handelsüblichen Lupe im beschriebenen Spiegelei/der Pizza nicht erkennen.

    b) Um die Sonne in unserem Modell sehen zu können zoome ich das beschriebene Spiegelei/die schwebende Pizza mit 14 Metern Durchmesser mit dem Faktor von ca. 1 Million. Nun ist das Spiegelei/die Pizza (die Milchstraße) in etwa so groß wie der Äquatorumfang unserer Erde (12.742 Kilometer) geworden. Dann schneide ich genau am Erdäquator eine ca. 300 Kilometer dicke Scheibe mitten aus der modellierten "Pizza von der Größe der Erde" heraus, um so auch die Richtige Höhe der Pizza (unserem Milchstraßen-Modell) zu erhalten. Wenn ich versuche mir das vorzustellen, dann hilft mir dabei ein normaler Globus auf meinem Schreibtisch sehr. In dem so entstandenen Piazza-Modell der Milchstraße wäre die Sonne im Verhältnis ca. 1,5 cm groß, also in etwa so groß wie eine Murmel die Kinder zum Spielen verwenden.

    Das gesamte sichtbare Universum hätte in diesem Größenverhältnis immer noch eine um ca. 1 Million mal größere Ausdehnung wie die Milchstraßen - Pizza. In diesem Beispiel wäre es also ca. 1 Mio mal größer wie der Erddurchmesser von 12754 km und somit eine Ausdehnung wie ca. die Umlaufbahn des Pluto, welcher zwischen 4 und 7 Milliarden km von der Sonne entfernt ist.

    Die Erde wäre in diesem Modell immerhin bereits 0,15 Millimeter groß, das wäre eine ca. 2 -3 fache Haaresbreite von mitteleuropäischen Menschen. Da ich mir die Erde in dieser Größe noch nicht vorstellen kann zoome ich bei Punkt c) weiter.

    c) Ich zoome das Milchstraßen Pizzamodell von b) nochmals um den Faktor 10. Nun wächst die Sonne von der Größe einer Murmel auf ca. die Größe einer Orange oder eines kleinen Kinderfußballs. In dieses Modell kann ich nun die Erde im Größenverhältnis als Reiskorn oder als Wassertropfen darstellen. Falls ich mein Pizza-Modell der Milchstraße nun in diesem Größenverhältnis aufrecht auf dem Erdboden aufstelle wie eine Münze auf einer Tischplatte, dann würde sie mehr als 120 000 Kilometer (das ist ca. ein drittel auf dem Weg zum Mond) in den Himmel ragen und wäre ca. 3000 Kilometer breit. Das gesamte sichtbare Universum hätte nun eine Ausdehnung von ca. 4 Lichttagen. Man könnte die Raumsonde Voyager von ihrer Entfernung her ca. 2 Mal in diesem Modell vom sichtbaren Universum unterbringen. Als Wassertropfen oder Reiskorn kann ich mir die Erde aber nun im Verhältnis zur Milchstraße eher vorstellen.

    Das beschriebene erschlägt mich fast, also zusammengefasst nochmals das Resultat:

    1) wäre die Erde ist so groß wie ein Reiskorn/Wassertropfen, dann wäre
    2) die Sonne wäre dann ca. so groß wie eine größere Orange oder ein Kinderfußball, und
    3) die Milchstraße wäre ca. 120 000 km hoch und fast 3000 km breit (in der Mitte bis zu 16. 000 km), beschrieben wie die Pizza/Münze/Ei
    4) das sichtbare Universum hätte im Maßstab die Ausdehnung von ca. 4 Lichttagen also 103 608 273 484 km, was hier umgerechnet wurde. https://www.setuptranslator.com/einh...typ=entfernung . Die Ausdehnung kann man sich vorstellen wie die ca. 3 fache Ausdehnung des Kuipergürtels, siehe Grafik 5 im Anhang.

    Nun von den großen zu den kleinen Strukturen des Universums

    Nimmt man nun den Wassertropfen/das Reiskorn welches die Erde im bisherigen Modell darstellte in seiner tatsächlichen Größe an, dann kann man auch kleinere Strukturen im Universum modellieren.

    d) Der Wassertropfen besteht aus ca. 1 Trillion (1 000 000 000 000 000 000) Molekülen H2O, und somit aus ca. 3 Trilionen einzelnen Atomen. Man kann sich das laut www.wasser.de wie folgt veranschaulichen: Das Wassermolekül ist so klein, dass wenn man ein Schnapsglas mit Wasser über Europa ausschütten würde, und jedes Molekül so groß wie ein Sandkorn wäre, ganz Europa mit einer 2 Meter hohen Sandschicht bedeckt wäre.

    e) Würde man nun eines der winzigen Atome von seiner tatsächlichen Größe (näheres zur Größe steht weiter unten bei Kurzerklärungen) auf die Größe der Münchner Allianz-Arena zoomen, dann modelliert in diesem Modell ein Reiskorn im Anstosskreis des Stadions den eher winzigen Atomkern des Atoms. Das Elektron vom Wasserstoffatom hat in diesem Modell etwa die Größe eines Staubkorns und würde wild ohne fest zuordenbare Position oder Flugbahn im riesigen Stadion umherschwirren. Wissenschaftler können somit nicht genau bestimmen, wo die Außengrenze des besagten Atomes festgelegt werden könnte, dazu ist das Elektron (Staubkorn) unseres Modells viel zu wild unterwegs.

    f) Im Atomkern (in dem Modell das Reiskorn auf dem Anstosspunkt des Stadions) befinden sich im Falle eines Wasserstoffatoms Bausteine in Form von jeweils einem Proton und bei Wasserstoffatomen ausnahmsweise keinem Neutron. Könnte man die besagten Bausteine öffnen, so würde man darin jeweils 3 Quarks (möglich sind up und down-quarks) sowie Gluonen vorfinden, welche als eine Art Binde/Klebemittel die Quarks miteinander verbindet.

    g) für die Wissenschaftler sind noch viele Fragen ungeklärt. Manch einer hält es für möglich, dass Quarks aus mehreren Strings (ähnlich winzigster Fäden) bestehen könnten (String-Theorie). Feldtheorien sowie Quanten - theorien sind weitere Begriffe die sich mit Quarks und noch kleineren Strukturen auseinandersetzen. Um tiefer nachzulesen sind passende Schlagworte für eine Google-suche zb: "Fermionen" "Bosonen" "Leptonen" "Higgs" "Myon" "Vektorraum".


    Kurzerklärungen und Hintergrundinformationen:

    zu a):

    In diesem Modell wäre die Sonne nur 15 Nanometer groß (0.0000015 Zentimeter). Das können wir uns noch nicht vorstellen. Selbst ein Haar hat laut Wikipedia eine Breite von 20 000 bis 180 000 Nanometern (mitteleuopäisches Haar hat laut Wikipedia in der Regel zwischen 0,05 und 0,07 Millimeter).

    Zur visuellen Anschauung eines 14 Meter Spiegeleies habe ich in Anhang 2 ein Bild von einem Milchstraßenmodell hochgeladen. Ein Hobbyastronom hat auf seiner Wiese die Milchstraße mit 24 Metern Durchmesser mittels Steinen stark vereinfacht modelliert. So kann ich mir das am Besten vorstellen. Auf dem Bild ist die weiße Kugel auf der linken Seite die ungefähre Position der Sonne in der Milchstraße. Die letzte Abzweigung vor dem Erdkugelmodell kommt vom Sagrittarius A- Arm der Milchstraßenspirale. Sie führt in den Orion-Arm, in dessen Umfeld sich die Sonne befindet. An der besagten Einmündung die ca. 7000 Lichtjahre entfernt ist befindet sich ziemlich genau der Adlernebel. Der Adlernebel wurde mit einem Bild namens "Säulen der Schöpfung" weltbekannt. Der Link führt zu einem Artikel im Magazin Focus http://www.focus.de/wissen/weltraum/...d_4401288.html und bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Adlernebel. In solchen Nebeln werden neue Sterne geboren. Die Säulen auf dem Bild können sich jeweils bis zu 9 Lichtjahre ausdehnen, das ist ca. die Strecke zum Nachbarstern Proxima Centauri und wieder zurück. Es handelt sich hierbei um Gas und Staub, und am Ende ihres Daseins werden sie dann ebenfalls wieder zu Gas und Staub. Das gleiche Schicksal blüht übrigens auch unserer Erde.

    Teleskope wie Hubble empfangen wegen der rasanten Ausdehnung des Universums Licht aus einem Bereich von ca. 92 Milliarden Lichtjahren im Radius von 46 Mrd. Lichtjahren um die Sonne, obwohl das Universum erst ca. 13,8 Milliarden Jahre alt ist.

    2018 geht nach den Plänen der NASA das JWST, benannt nach dem Wissenschaftler James Webb, als Space-Teleskop ins All. Es ist zwar etwas anders aufgebaut und funktioniert nicht in den genau gleichen Wellenlängenbereichen wie Hubble sondern im Infrarotbereich, aber der Spiegel des JWST ist ca. 3 mal so groß und das JWST soll die Leistungen von Hubble laut Wikipedia um den Faktor 100 übertreffen.

    Außerdem wird das JW Space-Teleskop an einem Punkt namens Lagrange 2 (L2) im All positioniert, wo

    1) die Schwerkräfte von Sonne und Erde sich gegenseitig aufheben,
    2) somit das Teleskop leichter zu positionieren /steuern ist,
    3) die "Lichtverschmutzung" vom Sonnenlicht geringer ist, und
    4) es sozusagen im "Schatten" der Sonne liegt, (weil die Erde an dem Punkt L2 die Sonne verdunkelt - ähnlich wie eine Mondfinsternis).

    Der besagte Punkt an dem das JWST positioniert werden soll befindet sich in der gedachten Verlängerung der Strecke Sonne-Erde in 1,5 Mio km Entfernung der Erde. Wissenschaftler nennen diesen Punkt L2 (Lagrange-Punkt 2). Es gibt insgesamt 5 Lagrange - Punkte, welche zu den beiden Materien Sonne und Erde gehören (siehe angehängte Grafik 1). Andere Planeten haben zueinander auch andere Lagrange-Punkte.

    Auch bei den stationären Bodenteleskopen wird sich was tun, sie bauen das E-ELT in Chiles Atacamawüste. http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...a-1149488.html

    zu c):

    Die besagte "Orangen-Sonne" aus unserem Modell umkreist die irdische Äquatorscheibe (also die Milchstraße) mit einer Geschwindigkeit von ca. 220- 260 km/Sekunde (das ist nahezu 0,1 Prozent der Lichtgeschwindigkeit) in einem Zyklus von ca. 220 -240 Mio Jahren (=1 galaktisches Jahr).

    Wir schreiben im galaktischen Kalender derzeit das Jahr 20 nach Entstehung Sonne, denn die Sonne ist auf ihrer 20 sten Runde um die Milchstraße. Die Sonne "eiert", das Fachwort hierzu lautet "oszilliert", auf ihrem Weg um die Milchstraße etwas. Hierzu aus Wikipedia kopiert:

    Die Sonne umkreist das Zentrum des Milchstraßensystems in einem Abstand von 25.000 bis 28.000 Lichtjahren (≈ 250 Em oder 7,94 ± 0,42 kpc)[21] und befindet sich nördlich der Mittelebene der galaktischen Scheibe innerhalb des Orion-Arms, in einem weitgehend staubfreien Raumgebiet, das als „Lokale Blase“ bekannt ist. Für einen Umlauf um das Zentrum der Galaxis, ein so genanntes galaktisches Jahr, benötigt sie 220 bis 240 Millionen Jahre, was einer Bahngeschwindigkeit von etwa 220 km/s entspricht. Die Erforschung dieser Rotation ist mittels der Eigenbewegung und der Radialgeschwindigkeit vieler Sterne möglich; aus ihnen wurden um 1930 die Oortschen Rotationsformeln abgeleitet. Heutzutage kann auch die durch die Umlaufbewegung des Sonnensystems bedingte scheinbare Bewegung des Milchstraßenzentrums gegenüber Hintergrundquellen direkt beobachtet werden, so dass die Umlaufgeschwindigkeit des Sonnensystems unmittelbar messbar ist.[22] Neuere Messungen haben eine Umlaufgeschwindigkeit von ca. 267 km/s (961.200 km/h) ergeben.[23]
    Das Sonnensystem umläuft das galaktische Zentrum nicht auf einer ungestörten ebenen Keplerbahn. Die in der Scheibe des Milchstraßensystems verteilte Masse übt eine starke Störung aus, so dass die Sonne zusätzlich zu ihrer Umlaufbahn um das Zentrum auch regelmäßig durch die Scheibe auf und ab oszilliert. Die Scheibe durchquert sie dabei etwa alle 30 bis 45 Millionen Jahre einmal.[24] Vor ca. 1,5 Millionen Jahren hat sie die Scheibe in nördlicher Richtung passiert und befindet sich jetzt etwa 65 Lichtjahre (ca. 20 pc)[25] über ihr. Die größte Entfernung wird etwa 250 Lichtjahre (80 pc) betragen, dann kehrt sich die oszillierende Bewegung wieder um.[24]
    Größere datierbare Krater auf der Erde sowie erdgeschichtliche Massenaussterben scheinen eine Periodizität von 34 bis 37 Millionen Jahren aufzuweisen, was auffällig mit der Periodizität der Scheibenpassagen übereinstimmt. Möglicherweise stören während einer Scheibendurchquerung die in Scheibennähe stärker werdenden Gravitationsfelder die Oortsche Wolke des Sonnensystems, so dass eine größere Anzahl von Kometen ins innere Sonnensystem gelangt und die Anzahl schwerer Impakte auf der Erde zunimmt. Die betreffenden Perioden sind jedoch bisher nicht genau genug bekannt, um definitiv einen Zusammenhang festzustellen;[24] neuere Ergebnisse (Scheibendurchgang alle 42 ± 2 Millionen Jahre) sprechen eher dagegen.[26] Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Astronomie hat gezeigt, dass es sich bei der scheinbaren Periodizität der Einschläge um statistische Artefakte handelt und es keinen solchen Zusammenhang gibt.[27
    ]

    zu d):

    Der erwähnte Wassertropfen besteht aus Wassermolekülen in Form von H2O. Für den Wassertropfen kann man eine Anzahl von mehr als 1 Trillion solcher Moleküle veranschlagen (je nach Raumtemperatur und Aggregatzustand weicht der Wert hiervon teilweise deutlich ab). Mit einer Trillion Moleküle ist man jedoch eher am unteren Ende der Skala (gezählt hat diese Moleküle freilich noch kein Mensch). Ein einzelne Wassermolekül hat einen Durchmesser von nur ca. 0,0000028 Millimeter oder 0,28 nm. Für die dichtere Masse des oben erwähnten Sandkorns müssen wir deutlich mehr als eine Trillion Moleküle ansetzen.

    e)

    Atome haben wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Folge keine genau bestimmbare Größe. Die meisten wissenschaftliche Erklärungen besagen Werte zwischen 0,1 Nanometern (=1 Angstöm) und bis zu 10 Nanometern. Es gibt laut dem Periodensystem deutlich mehr als 100 verschiedene Atome verschiedener Größen. Der Atomkern des einfachsten Atoms - des Wasserstoffatoms - besteht nur aus einem Proton. In der Atomhülle des Wasserstoffatoms hält sich nur ein Elektron auf. Könnten wir dieses Atom 1000 billionenfach vergrößern, dann hätte der Atomkern - das Proton - einen Durchmesser von etwa 1,7 Meter. In etwa 50 Kilometer Entfernung würde dann ein einzelnes höchstens 0,1 Millimeter großes Elektron den Atomkern "umschwirren". Eine feste Bahn oder eine feste Position haben Elektronen nicht, siehe Link http://www.kernfragen.de/das-atom und http://www.frustfrei-lernen.de/chemi...ser-video.html

    zu f)

    Insgesamt gibt es zwar 6 verschiedene Quarks - Elementarteilchen in der Teilchenphysik, allerdings sind nur die up und down Quarks dauerhaft vorhanden und bilden dauerhaft Materie. Die anderen 4 Quarks - Sorten existieren jeweils nicht langfristig, bezw. nicht dauerhaft für den Menschen wahrnehmbar. Im Genfer LHC (einer ca. 27 Kilometer langen kreisrunden Tunnelröhre) können Wissenschaftler die 4 besagten Quarks jedoch nachweisen, indem sie Protonen mit mehr als 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit miteinander kollidieren lassen.
    Angehängte Grafiken
    Geändert von neuerneuer (29.07.19 um 15:57 Uhr)

  4. #4
    Architekt des Wuselimperiums Avatar von AyrtonSvenna
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    WOW! sehr interessant, besser als bei Lesch´s Kosmos Danke!
    Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung (Wilhelm Busch)
    Freiheit für den Buchbinder, her mit der Warteschlange!!!

  5. #5
    Architekt des Wuselimperiums
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    Planetenwanderwege und ähnliche Links:

    http://www.sternwarte-kraichtal.de/i...axienwiese.jpg

    http://www.sternwarte-kraichtal.de/

    http://www.mpifr-bonn.mpg.de/effelsb...er/planetenweg

    https://sternwarte.org/apps/sonnensystem/ - Entfernungsrechner für Modelle

    http://scienceblogs.de/astrodicticum...versums/?all=1 von Florian Freistetter, einem Fachmann dargestellte Größe des Universums.

    https://www.heise.de/newsticker/meld...n-3322391.html Die Raumsonde Gaja kartiert derzeit die Sterne genauer wie nie zuvor

    Leschs: Makrokosmos= https://www.youtube.com/watch?v=3fz7gcQvZMk Mikrokosmos = https://www.youtube.com/watch?v=X0wyLnn_iHE

    http://www.astronomia.de/index.htm? Messier Kathttp://www.astronomia.de/bildef.htm Messier Katalog

    http://www.astronomie-tagebuch.de/messier.php Messier Katalog 2

    Bestandteile des Universums https://vignette1.wikia.nocookie.net...path-prefix=de


    Die Zelle - Scobel - Alles Leben besteht aus Zellen - Teil 1 von 3 https://www.youtube.com/watch?v=_uj51Gpm29o

    Schalenmodell Atome https://www.youtube.com/watch?v=6OfmF-3D51I

    Stromreport Deutschland zum Download- Stand Jahresmitte 2017 https://1-stromvergleich.com/downloa...tschland-2017/
    Am 30. April lieferten Erneuerbare Energien im Mittel fast 65% des Stroms in Deutschland. In der Spitze [13-15 Uhr] stieg der Erneuerbaren-Anteil sogar auf 85%. Dafür waren so wenig Kohlekraftwerke am Netz wie noch nie. Braun- und Steinkohle arbeiteten nur noch mit einer Leistung von 8 Gigawatt, was 16% ihrer Maximalleistung [50 GW] entspricht.
    Geändert von neuerneuer (30.07.17 um 13:16 Uhr)

  6. #6
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    Gedanken eines Laien zu den Folgen der Corona-Krise

    Vorangestellter Tipp: Man sollte sich möglichst wegen der Krise nicht emotionalisieren lassen, sondern versuchen einen möglichst kühlen Kopf zu bewahren und für sich selber nach begehbaren Wegen zu suchen, um diese Krise für sich selbst zu meistern. Schuldzuweisungen/Jammern/Fordern/schimpfen usw. können berechtigt sein. Jeder darf das für sich natürlich tun. Jedoch hilft einem so etwas meistens nicht effektiv weiter. Diese Krise bietet manch einem womöglich auch ungeahnte Chancen. Natürlich für die allermeisten eher nicht, aber man darf seine eigene Chance im Rahmen der legalen Möglichkeiten suchen!

    Aktuell Was berichten die Medien derzeit nahezu gleichlautend?
    Die „C-Krise“ trifft die Weltwirtschaft wie ein Schlag ins Genick. Deutschland rückt sich selbst in die Rolle des geldgebenden solidarischen Retters in Europa. Der Finanzminister hat seinen eigenen vollmundigen Worten zu Folge die Geld-Bazooka abgefeuert und verkündet stolz, dass er weitere dicke Geschosse nachladen könne, weil Deutschland in der Vergangenheit solide gewirtschaftet habe. Damit meint er vermutlich, dass die BRD mit massiven Steuereinnahmen an die Spitze verschiedener Ländervergleiche gehievt wurde. Neben dem höchsten Strompreis oder Sonderabgaben wie die Zwangs-Rundfunkgebühren in Höhe von ca. 10 Milliarden oder dem Solidaritätsbeitrag von 20 Milliarden Euro im Jahr ist die BRD mittlerweile prozentual betrachtet auch der "Steuer- Einnahmen- Weltmeister". Die Regierung erachtet die Staatsmedien allerdings wie „die 4.te Macht im Staate" (Gegner sprechen von lückenhafter Berichterstattung). Sie spricht sich nun für weitere spürbare Erhöhungen der Rundfunkbeiträge aus, um die üppigen Gehälter und Pensionen der vielen neu geschaffenen Sendeanstalten zu finanzieren, ohne dafür zu verrechnende Steuergelder erheben zu müssen. Manch ein Politiker „Vetterchen“ oder Söhnchen, für den man ein Pöstchen suchte, den konnte man bei den Rundfunkanstalten mit einem üppigen Monatsgehalt und enormen Rentenansprüchen versorgen. Für die Bezahlung braucht man nun dringend mehr Geld (Surftipp: gepamperte-Medien).

    roem I) Situation vor der Krise?- Ein Rückblick bevor man nach vorne schauen sollte:

    - Brexit mit seinen wirtschaftlichen Folgen für die gesamte EU: Der Brexit schwächt die EU wirtschaftlich deutlich. Verschiedene Handel sind nicht mehr wie in gewohntem Maße möglich. Es trat nicht irgendeine Nation aus der EU aus, sondern nach Gewichtskriterien die Nummer 3. Vor allem bei Medikamenten kam es in deutschen Apotheken bereits zu deutlichen Lieferengpässen. Mit den fehlenden Masken in der BRD kam es im Februar 2020 zur Aufdeckung größerer Misstände. Im Rahmen von Globalisierungseffekten wurden verschiedene Produktionen nach und nach aus der BRD ausgelagert. Nun will man an einigen Stellen eiligst zurückrudern und einige Produktionen wieder nach Deutschland verlagern. Die EU hatte auch bereits wegen dem hauseigenen unglaublichen „Personal-Karussell“ massiven Mehrbedarf an Geldern aus den Mitgliedsstaaten (EU-Zirkuskosten).

    - Die Opposition (allen voran der Staatsfeind Nummer 1) stellt im Bundestag immer wieder unangenehmere Fragen. Es ist schwer einzusehen, dass man im Bundestag kaum noch Kuschelsitzungen wie in früheren Zeiten abhalten kann, ohne dass unangenehme Fragen auftauchen, die man mit sachlichen Argumenten nicht ordentlich beantworten möchte/kann. So schlossen sich die anderen Parteien im Kampf gegen den Staatsfeind Nummer 1 zusammen, um die freiheitlich demokratische Grundordnung im Land als oberstes Gebot zu erhalten. Dies verlief vor der C-Krise nicht sonderlich erfolgreich, änderte sich in den Wahlumfragen aber zügig, als die C-Krise losbrach. Mehrere Missstände im Bundestag wurden in jüngster Zeit beim Wähler bekannt, sehr zum Ärger der etablierten Parteien. Um bei sinkenden Wahlergebnissen niemanden nach Hause schicken zu müssen, wurde der Bundestag nach der letzten Wahl in etwa um die Zahl der neu dazugekommenen Partei aufgestockt. Die BRD ist die Nummer 16 in der Liste der größten Nationen, hat mittlerweile jedoch nach China das zweitgrößte Parlament und dazu wegen ihrem Föderalistischem System auch noch 16 Landesparlamente. All die Beschwörungen, wonach man gewillt sei die Parlamente wieder zu verkleinern, dürfen bisher als heiße Luft angesehen werden (Bundes-/ 16 Landtag -Zirkus).

    - Kohle/Atomausstieg: Viele Mrd. werden derzeit (auch schon vor der C-Krise) umverteilt, man spricht von einer Klima-spaltung in der BRD. Atomstrom aus Frankreich sowie Kohlestrom aus Belgien/Polen/Ungarn werden aus schmutzigen Kraftwerken bezogen (Surftipp: Dunkelflaute). Datteln 4 ging 2020 als letztes Kohlekraftwerk der BRD unter heftigem Protest ans Netz. Entgegen der Annahmen mancher Politiker kann man allerdings den Strom aus regenerativen Energien nicht im Stromnetz abspeichern. Wenn der Wind nicht weht und nebliges Wetter herrscht steht in Deutschland leider deutlich zu wenig Strom zur Verfügung. Datteln 4 arbeitet deutlich effizienter in Bezug auf C02 als osteuropäische Anlagen die uns sonst beliefern könnten. Die für 2020 selbst gesteckten Klimaziele aus den Pariser Abkommen schienen vor der Krise unerreichbar, aber es gibt aktuell neue Hoffnung weil viele Werke wegen Corona zeitweilig still standen.

    - Der Titel des Exportweltmeisters wurde bereits vor ein paar Jahren an andere Länder übergeben (was offenbar noch nicht bei allen Politiken angekommen ist). Unter anderem liegt das an der EEG- Umlage, dem Atom/Kohleausstieg sowie am aufstrebenden China (Surftipp Seidenstraße) und natürlich an einer Vielzahl anderer Gründe. Bisher war immer aus der Politik zu hören, dass deutsches Wirtschaftswachstum unerlässlich für den Wohlstand im Lande sei. Der Wirtschaftsaufschwung ist bereits für die nächsten 2 Jahre offiziell abgesagt worden, weitere Jahre könnten folgen.

    - Unzufriedene Bürger bezüglich der Energiepolitik: Vor allem die Schüler um den „Greta-Hype“ fordern von der Bundesregierung strikte Maßnahmen zu Eindämmung der Klimaschäden. Die Politik brüstet sich damit, dass man ja angeblich die jungen Leute sehr sehr ernst nimmt, und man posiert dann stolz neben den Klimaaktivisten in den Medien. Derweil überblicken auch die Jugendlichen natürlich nicht die gesamte Tragweite der Umstände. Das geht vom Waffenhandel, Kraftstoff für Militärfahrzeuge über Konflikte in den Öl-fördernden Nationen (Surftipp: OPEC), denen Einnahmen und somit Wohlstand wegbrechen. Weiterhin über die Lobby- und Klientelpolitik der Politiker, der Wohlstandängste der Aktionäre und nahezu der gesamten globalen Finanzblase. Keine der führenden Gretajünger die die Front der Bewegung bilden werden in die Verlegenheit kommen, einmal in einer 40 (42/45?) Stunden Woche 45 (50?) Jahre von einem Gewinnstrebenden Arbeitgeber abhängig arbeiten zu müssen (Surftipp Generation Z /Baby-boomer). Näheres zum Thema Klima ist an anderer Stelle der Beiträge zu lesen.

    - massiv marode Finanzen: Die schwarze Null der BRD-Staatsfinanzen kann getrost in den Bereich der Märchenstunden geschoben werden. Positiv im Haushalt verrechnete Einnahmen kamen nie an. Es konnte weder Maut noch die Finanztransaktionssteuer durchgesetzt werden, noch gibt es begründete Aussicht auf Steuergelder der Firmen die in Deutschland Gewinne machen (Amazon, Apple, Google, Mc Donalds, Ikea, Starbucks, Facebook und Co). Außerdem hat man keine wirksamen Konzepte gegen Steuertricks der oberen Bürgerschichten und Banken (Surftipp Cum-Ex oder Panama-papers). Der Finanzminister rechnete stets viele Milliarden Einnahmemöglichkeiten vor, die letztendlich leider nie eintreffen dürften. Dafür werden vom reichen Deutschland im Rahmen von Nothilfeprogrammen andere Länder unterstützt. Seien es Tsunami-Hilfen/ Erdbebenhilfen/ Entwicklungshilfen oder andere. Weiterhin sind in der EU die großen Geschosse der Europäischen Zentralbank bereits in der Vergangenheit verballert worden, und der Zins für uns Sparer ist in den negativen Bereich gerutscht (der Bundeshaushalt spart ca. 40 Milliarden im Jahr ein, weil er für seine 2 Billionen Euro Schulden so gut wie keine Zinsen bezahlen muss, dafür erhält der deutsche Sparer der 6 Billionen auf seinen Sparguthaben hat keine Zinsen mehr und wird somit faktisch enteignet). Obendrein sind die Lebensversicherungen der deutschen Bürger bereits um sehr viele Millarden gerupft worden.

    - Rente: Die Babyboomer wollen von der Zahlseite auf die Nehmerseite der leeren Rentenkassen. Es war schon vor 20 Jahren jedem Otto-Normalbürger klar, dass die Rentenrechnung nicht aufgehen. Norbert Blum (Surftipp: die Renten sind sicher) ist vor kurzem verstorben, und vermutlich auch die von ihm getätigte Aussage). Die Rentenkasse musste bereits seit vielen Jahren mit anderen Steuereinnahmen finanziert werden (bspw. Gelder der Mineralölsteuer mit denen man eigentlich Infrastruktur hätte bauen sollen). Die Rentenkasse wird jedoch erst in den kommenden Jahren maximal belastet werden. Dies hätte ohnehin, auch ohne die C-Krise, nicht mehr weiter finanziert werden können. Die Politiker haben wiederholt darauf hingewiesen, dass man für seine Rente vorsorgen sollte, z.B im Wertpapierhandel, der nun in Deutschland vor einem kleinen Problem steht (beachte Zusammensetzung des deutschen Leitindex DAX).

    - Aktien: Der Deutsche Aktienmarkt wird dominiert von der Automobilbranche und deren Zulieferfirmen, die von den Autobauern auf Betrügereien aufgebaut war (Dieselskandal), auf einem maroden Bankensystem sowie der ehemaligen vergilbten Atomstromlobby (interessant hierzu Atomendlager Bure /Frankreich mit seinen Problematiken der Endlagerung der Atombrennstäbe). Dazu kommt im DAX eine Versicherungsbranche, die bislang (Mai 2020) noch keinen richtig massiven Absturz hinnehmen musste. Allerdings steht die gesamte Finanzwelt vermutlich vor deutlichen Veränderungen. Weiterhin sind im DAX auch Chemiefirmen vertreten, die unter dem nun schwächelnden Weltmarkt deutlich Federn lassen müssen (Surftipp hierzu: Bayer /Monseanto/Agrarskandal oder BASF Lieferengpass durch niedrigen Rheinpegel 2019). Kaufe Adidas Turnschuhe wer das derzeit noch kann – zB. als Sachwert der eine Krise überleben kann. Wer kauft allerdings nach einer Krise z.B. in 5 Jahren noch wertvolle Adidas Artikel zu hohen Preisen könnte man sich fragen. Fußball leidet in der Krise und die sportlich fragwürdige Weihnachts-WM in Katar steht bevor /Alle Großveranstaltungen sind derzeit vertragt). Natürlich gibt es derzeit milliardenschwere Hilfe für Adidas/Lufthansa aus der Regierungs- Bazooka, um die beiden zu nennen, die derzeit im Fokus stehen. 2 weitere heißen Fresenius – wobei die Kliniken üppige Gelder bekamen, damit die z:b. die Helios- Kliniken der Fresenius AG Betten freigehalten haben (einmalig 50 000 sowie täglich 500 Euro pro Bett für das Freihalten). Die Ärzte konnte man als Klinik in Kurzarbeit schicken und weiteres Geld sparen. Wer sich sein Knie operieren lassen möchte kommt auf die anwachsende Warteliste, die jahrelange gute Geschäfte in der Zukunft garantiert, bis sie abgearbeitet ist. Außerdem teilte die Bundeskanzlerin in der Vergangenheit wiederholt mit, dass die EU für die afrikanische Geschichte der vorletzten Jahrhundertwende gerade stehen müsse und Wohlstand in Afrika zu finanzieren habe (das macht mittlerweile jedoch china das sich in Afrika dick einkauft/ Surftipp: Kolonialisierung). Nebenbei erwähnt hatte die Kanzlerin im Jahre 2019 mehrere deutliche Zitteranfälle, zum Teil während die Nationalhymne bei Staatsbesuchen abgespielt wurde.

    - Handelsabkommen kamen nicht wie erhofft zustande (Surftipp ttip oder Handelskrieg USA/China oder Handelszölle beim exportieren). Deutschland ist eine Exportnation und deutsche Güter werden im Ausland teurer, weil Zollgebühren erhöht werden. Dann kauft der einheimische lieber seine eigenen Güter (Surftipp: Amerika first / Präsident Trump). Trump benimmt sich gegenüber unserer Kanzlerin ab und zu unhöflich und lässt wohl auch derzeit noch ihr Handy direkt abhören.
    Mit wem und auch was die Politiker mit ihren Smartphones aus dem Bundestag tickern, das geht an den USA eher nicht vorbei. Die USA sind allerdings noch unzufriedener mit Russland , die angeblich sogar Wahlen elektronisch manipulieren. Von den Chinesen will der Bundestag nix mehr nehmen (Surftipp: Huawei-Skandal). Apple tönte groß, dass niemand Daten bekäme von Privathandys, auch wenn amerikanische Gerichte gegen sie urteilen sind sie stur. Ein wenig Geld und der israelische Geheimdienst lösten allerdings auch solche Probleme sehr zufriedenstellend.

    - sogenannte Zombifirmen: ca. 10 Prozent der deutschen Firmen sind bereits vor der Krise nicht sinnvoll betrieben worden. Nur aufgrund der Nullzinspolitik, die die Sparer und Lebensversicherten bezahlten, konnten sie mit Krediten leben. Sie sind eigentlich nur Ballast und Blasengeld der Banken gewesen. Da ist einer der alten Zöpfe die einfach weggenommen werden können. Es trifft da keinen falschen und keinen der sinnvoll gewirtschaftet hat. Diese Firmen existierten wie die Zombies als lebende die eigentlich bereits verstorben waren und werden mit kostenlosem Geld der Steuerzahler versorgt.

    - versteckte Arbeitslosenquote/Billiglöhner: Seit vielen Jahren wird die Arbeitslosenstatistik geschönt (sinnfreie Umschulungsmaßnahmen / vorzeitiger Renteneintritt / arbeitsunfähig u.a.) und mehrere Millionen Billiglohn–Arbeitsplätze existieren im Lande. Manch Bürger hat 2 oder mehr Jobs um über die Runden zu kommen.

    - Bargeldabschaffung: E-Euro Test in Frankreich, Kryptowährungen, Bon-Pflicht vom Bäcker, der Würstchenbude, dem Frisör, der Gastronomie, den Tabakwaren ist zwar eine große Umweltsünde, aber der Staat bejammert Steuerausfälle in Millardenhöhe und da muss die Umwelt zurückstehen (Surftipp: Bonpflicht).

    - weitere Punkte zu „Was war vor der Krise) könnten folgen.


    roem II) Der derzeitige Stand der Dinge (Anfang Juni 2020).

    Das kann man kurz machen: Derzeit ballern Europas und deutsche Bazookas Hilfsgelder aus allen Rohren: Ein Grünenpolitiker mit langen Haaren nahm bereits die Zahl von 2 000 Millarden in den Mund, nachdem bisher 750 Milliarden im EU-Parlament in die Hand genommen werden sollen. Bundesweit ist vorerst die erste Etappe von 156 Milliarden vom Bundestag beschlossen worden, weitere dürften folgen. Erste Hinweise liegen vor, dass man keinesfalls den Ausbau der Bundesbahn, die beschlossenen Gelder für die Sanierung der Forstpolitik (Wälder), Gretas Klimapläne, die zu finanzierende Grundrente (oder gleich bedingungsloses Grundeinkommen) aus den Augen verlieren dürfte. Die grobe Rechnung lautet derzeit auf EU-Basis knapp über 3,5 Billionen Euro (Tendenz steigend), wovon Deutschland mehr als 500 Milliarden bezahlen dürfte (Stand Juni 2020). Der Wald soll 1 Bio in Europa kosten, Bahnprojekte haben auch finanzielle Schwierigkeiten, vor allem auch in Deutschland. Solidarität in Europa kann vorwiegend nur durch Deutschland finanziert werden. Frankreichs Präsident legte einen Masterplan vor, wie er sich die Finanzierung vorstellt und die deutsche Kanzlerin sprang als eine Art "Zahltante" gerne schnell ins französische Boot auf. Zwar wurden bereits erste Gelder eingesammelt, die zur Erforschung eines Impfstoffes verwendet werden. Aber wenn dann erst ein Impfstoff verfügbar ist, dann wird üblicherweise bevorzugt derjenige Staat versorgt, der die höchsten Preise bezahlt.

    Deutschland hat derzeit ca. 2 Billionen Euro Schulden (Bund/Länder/Gemeinden). Das sind etwas mehr als 60 Prozent des BIP von 3,435 Billionen Euro (2019). Da das BIP in 2020 durchaus auf unter 3 Billionen sinken könnte (deutlich mehr als 10 Prozent Schrumpfung) und gleichzeitig die deutschen Schulden um mindestens 1 Billion auf über 3 Billionen Euro steigen dürften, wird man für 2021 mit einer Schuldenquote von mehr als 100 Prozent rechnen dürfen, nämlich dass zumindest in 2021 die Schulden höher sind als die jährlichen Umsätze des BIP.

    Keinesfalls sollte man den Kopf in den Sand stecken wenn man so etwas liest. In den sogenannten GIPS-Staaten (Griechenland/Italien/Portugal/Spanien= GIPS) geht es etwas anders zu, als bei uns in Deutschland. In Kürze gesagt ist es so, dass Deutschland im Vergleich der Gesamtsummen sehr reich ist, allerdings nur die oberen 10 Prozent der Bevölkerung (Surftipp: Haushaltsmeridian). In anderen genannten Ländern und nahezu im gesamten Europa außerhalb Deutschland sieht das etwas anders aus. Dort wohnt der überwiegende Teil der Haushalte in seiner eigenen Immobilie und ist nicht von den „Immobilienhaien“ abhängig. In Deutschland gibt es viele Leute die auch mal 100 Wohnungen besitzen die sie vermieten, und die sich damit stark bereichern können, ohne zu arbeiten. Im DAX ist die Firma Vonovia vertreten, welche ein Musterbeispiel dafür ist, wie man das Geld das die Deutschen mit ihrer Arbeit verdienen als Vermieter absaugt, z.B. mit Modernisierungen die der Vermieter vorschreibt, Vettern Aufträge besorgt, und dann vom Mieter abkassiert). Ab und zu wird dann schon Mal die Mehrwertsteuer oder ähnliches falsch berechnet und der Mieter doppelt zur Kasse gebeten. Die Konkurrenz namens „deutsche Wohnen“ ist ebenfalls knapp vor dem Sprung in den DAX. Es handelt sich um stark rentable Geschäfte auf Kosten der Wohnsituation in Deutschland, der Mieter zahlt die Party, der Aktionär reibt sich die Hände. Mit künstlichen Wohnraumknappheit und vielen Menschen die arbeiten aber Miete bezahlen wurden große Finanzhaie aus der ganzen Welt in Deutschland angezogen. Sie können ihr Geld rentabel in deutschen Immobilien anlegen, wodurch die Wohnungspreise in deutschen Ballungsräumen künstlich nach oben getrieben wurden. Die Zuwanderung garantiert langfristige gesicherte Gewinne, weil der Wohnraum knapper wird (Surftipp: Asylindustrie) Die Preisspirale geht weiter nach oben. Genügend Wohnraum zu bauen würde das Geschäft mit deutschen Immobilien nachteilig beeinflussen. Man darf davon ausgehen, dass auch deswegen die Baubranche nicht das leistet was sie könnte. In Deutschland sind mehr als 50 Prozent der Haushalte Mieter, die auf Grund der hohen Mietbelastung im Gegensatz zum restlichen Europa nur gehemmt agieren können. Das Ganze hat natürlich auch Gründe aus der deutschen Vergangenheit, als vieles in Trümmern lag. Trotz dieser Situation verfügt die Regierung, dass Deutschland zur Zahltante der EU herangezogen wird. Fadenscheinige Diskussionen der vergangenen Jahre zur Situation der Eigenheime in Deutschland kann man getrost vernachlässigen. Es kam weder ein wirksamer Mietdeckel, noch ein Einwanderungsgesetz, noch eine Vermögenssteuer. Lieber hat man viele Jahre den Solidaritätszuschlag zur Kittung des Haushaltes eingenommen. Sollte Deutschland eine Vermögenssteuer beschließen, dann drohen viele Multimillionäre /Milliardäre auszuwandern. Man könnte ihnen eine gute Ausreise wünschen und ihnen sagen, dass sie ihren deutschen Pass abgeben sollen und ihnen eine gute Zukunft anderswo wünschen, welche neue Nationalität sie auch immer annehmen wollen. Mieteinnahmen in Deutschland könnte man für ausländische Investoren erhöht besteuern. Dann sollen sie den Wohnraum freigeben (verkaufen), wenn sie Steuern nicht bezahlen wollen. So könnte man sehr zügig etwas Luft aus der Immobilienblase nehmen und gut ist es. Welche Gründe auch immer vorliegen mögen - es wird nicht gehandelt ("follow the money" wenn man Gründe suchen möchte).

    Sogenannte Verschwörungstheorien (ich versuche mich auf breiter Basis zu informieren und kühlen Kopf dazu zu bewahren) auf die ich hier nicht weiter eingehen will, häufen sich. Der Bundesbürger macht sich mehr und mehr Sorgen um seine finanzielle Zukunft (Inflation/ Geldentwertung/ Besteuerung des ersparten Vermögens/ steigende Lebenshaltungskosten/ zunehmende Arbeitslosigkeit/ Kurzarbeit/ Finanzcrash an der Börse).

    Ich möchte hier auch nicht auf die derzeit eingeschränkten Grundrechte eingehen, welche sich aus den Corona- Verordnungen ergeben (z.B. Impfung / Ausgangsbeschränkungen /Grundgesetz u.ä,).

    roem III) Vorsichtiger Blick in die Zukunft: Nicht weiterlesen sollte an dieser Stelle jedermann, der...

    a) nicht wie ich felsenfest davon überzeugt ist, dass Europa möglichst geschlossen versuchen sollte, auf einem gemeinsamen Weg in die Zukunft zu gehen. Der Weg der bisher in der EU gegangen wurde war zweifellos grundsätzlich richtig (im Detail jedoch an vielen Stellen mangelhaft). Der weitere Weg bedarf mehr denn je allerdings auch richtungsweisender und bedeutsamer Reformen und Veränderungen. Eine Zusammenarbeit in Europa ist für mich jedoch alternativlos.

    Für mich ist es allerdings nicht denkbar, dass der Michel länger arbeitet als andere Europäer, dann allerdings die Renten derer bezahlt, die früher in Ruhestand gehen. Genauso wenig denkbar ist es für mich, dass der Fiskus des Michel gnadenlos Steuern eintreibt, während andere Staaten keine ernsthaften Steuereintreibung durchführen und die fehlenden Steuereinnahmen von der Michel-Zahltante ausgeglichen werden. Vor allem im Hinblick auf unsere nationale Vergangenheit in der Geschichte wiederhole ich mich an diese Stelle: Ernsthafte Versuche zu einer europäischen Zusammenarbeit sind für mich alternativlos.

    b) es für falsch hält, dass der Mensch Einfluss auf das Klima hat. Selbst wenn ich nicht restlos hiervon überzeugt bin führt für mich kein Weg mehr daran vorbei, dass der Mensch sich auf diesem Planten nicht so verhalten kann, wie sich in den vergangenen Jahren verhalten hat. Selbst wenn man das Klimaproblem ausblendet verbleiben Umweltschutz / Ressourcenschonung / Luftreinhaltung bezüglich Staubentwicklung als Themen, die das Thema erneuerbare Energien unerlässlich machen.

    c) in irgendwelcher Form politisch eine extreme Position vertritt. Damit meine ich die Spektren die sich am rechten oder linken äußeren Rand befinden gleichermaßen.

    d) sogenannte Gutbürger, die über ein gewisses Maß hinaus der Meinung sind, dass sich jeder Erdbewohner auf jedem beliebigen Fleck der Erde ansiedeln kann (uneingeschränkt migrieren kann). Die Einreise nach Europa, die Betonung liegt hier auf Europa, sollte gewisse Regeln und Voraussetzungen erfordern (siehe zum Beispiel Asylrecht / Dublin- Abkommen). Natürlich sollte im Regelbuch (Abkommen oder Gesetz halte ich für möglich) auch sinnvolles drin stehen. Ganz ohne jegliche "Einwanderung- Regeln" kann ich mir in der EU so etwas jedoch nicht vorstellen. Ausdrücklich sei an dieser Stelle erwähnt, dass im Jahre 2015 die kurzfristige Öffnung der Grenze zur EU meiner Meinung nach richtig war. Hier liegt die Betonung auf dem Wort kurzfristig.

    Sollte ein Leser des Beitrags bei einem der der 4 vorgenannten Gruppen grundsätzlich anderer Meinung sein, dann dürfte ein weiterlesen dieses Beitrags für ihn keinen Sinn ergeben. In wie weit der Beitrag ergänzt wird, das möchte ich an dieser Stelle offen lassen, weil ich es selbst noch nicht weiß!

    roem IV) Was wird sich durch die C-Krise dauerhaft ändern können? Wie geht es weiter?

    In sehr kurzer Zukunft können sich die Verantwortlichen über die oben genannten Zustände in unserem Land die Hände rein waschen, mitsamt blütenweißer Weste. Es geht nicht mehr um bisher übliche Milliarden über die diskutiert wird, sondern um mehrere Billionen Euro, die in der nahen Zukunft bewegt werden. Da verwässern die bisherigen Diskussionen über die Themen die oben genannt werden vielfach bis zur Bedeutungslosigkeit. Eine neue Dimension der Geldbewegungen wird vermutlich diese Tage eingeläutet werden (Billionen -Summen sind dann im Tagesgespräch. Hierbei zu beachten ist, dass die USA keine Milliarden kennt und dort Milliarden als "Billions" beziffert werden, falls man mal die Auslandspresse liest).

    Entscheidungen über diese Summen treffen die Parlamente per Abstimmung - in welche Richtung wird das womöglich gehen?

    Die derzeit aktuellen Umfragen in den öffentlich-rechtlichen Medien besagen, dass sich viele Wähler offensichtlich am Rockzipfel der derzeitigen Hauptakteure festhalten. Man sollte jedoch bedenken, dass viele maßgeblichen Entscheidungen die uns bevorstehen auch in nächster Zukunft aus dem Europaparlament getroffen werden, welches erst vor wenigen Monaten für 5 Jahre gewählt wurde. Der deutsche Wähler hatte sich bei der Europawahl deutlich zugunsten der Grünen als Wahlsieger entscheiden. Erst 2024 (geplant) wird dann die nächste Wahlmöglichkeit für uns bestehen. Für Deutschland wird in den nächsten vielleicht richtungsweisenden Jahren in Bezug auf die C-Krise also ein deutlicher Anteil von Abgeordneten der Grünen im Europaparlament die richtungsweisenden Entscheidungen abstimmen. Darüber sollte man sich bewusst sein, wenn man als "solidarischer" EU-Bürger über die Zukunft nachdenkt. Mehr und mehr hat das Parlament der EU Befugnisse der Mitgliedstaaten an sich genommen, zuletzt auch in jüngster Vergangenheit die Hoheit darüber, Geld aus den Ländern zu koordinieren. Hierüber gibt es zwar strittige Punkte, aber die entscheidende Leitlinie scheint vorwiegend aus dem EU-Parlament bestimmt zu werden. Die Deutsche EU-Vertretung setzt sich mit etwas anderem Stimmenanteil der Parteien zusammen als im Bundestag, welcher wie andere Parlamente der Mitgliedstaaten an Einflussmöglichkeiten über die Entscheidungen der C-Krise Finanzierungen spürbar verliert. Der Ton über die Finanzen (Billionen) wird derzeit eher aus Brüssel angegeben.

    Deswegen ist die kommende Bundestagswahl im September 2021 trotzdem nicht ganz unwichtig für einen Zukunftsausblick in der "C-Krise". Der Wähler kann sich vorab über mögliche Regierungskoalitionen nach der Wahl Gedanken machen. Teilt man das Parteienspektrum in Gedanken mittig, dann befindet man sich je nach Wahlumfrage ziemlich genau an der Mittellinie. Wichtig könnte sein, ob die Wanderung nach drüben oder in die andere Richtung dieser gedachten Mittellinie geht. Dementsprechend werden sich die parlamentarischen Gewichte verändern und zukünftige Koalitionen ermöglichen, oder auch nicht. Je nachdem ob sich das Gewicht nach hüben oder drüben der gedachten Mittellinie verlagert, wird das Auswirkungen auf Abstimmungen im Bundestag haben können (Surftipp: Bundestag.de /Fraktionsdisziplin).

    Man kann sich natürlich Denken dass die besagten Wahlen "wichiwaschi" sind. Für mich allerdings nicht. In Europa sitzen allerdings 750 Abgeordnete, wovon Deutschland insgesamt 96 Sitze zustehen. Ohne näher darauf eingehen zu wollen dürfte jedermann bekannt sein, dass es finanzstärkere und finanzschwächere Mitgliedsstaaten gibt, deren Abgeordnete andere Beweggründe haben könnten als die entsandten Politiker aus unserem Land. Unser Land hat sich solidarisch erklärt und sofern Finanzschwächere Länder das solidarische Angebot der Hilfe gerne annehmen wollen, so werden sie entsprechend abstimmen. Entgegen den Regeln im Bundestag gibt es in der EU abweichende Abstimmungsregeln. So müssen Entscheidungen teilweise einstimmig angenommen werden. Genau hier wird die oben gesagte Trennlinie wichtig, nämlich ob für unser Heimatland "links rum oder rechts rum" abgestimmt wird. Welche der beiden Seiten stärker ist, hängt mitunter von Politikern solcher kleinerer Parteien ab, welche gar nicht im Bundestag vertreten sind. Oder aber es gibt Politiker, die sich der Fraktionsdisziplin ihrer Partei entziehen. Die Grenze ist schwer durchschaubar, aber da ist es eben besonders wichtig , dass weitreichende Entscheidungen von einzelnen Personen abhängig sein kann, teilweise von Personen die in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht zu sehen sind. Die besagten Gegebenheiten machen das Abstimmungsverhalten der Politiker aus unserem Heimatland etwas undurchsichtig, wenn man bei gewissen Entscheidungen nur als einzelnes Land abstimmen kann. Deswegen bin ich der Meinung, dass man sich nur an grobe Richtlinien halten kann, die von der EU vorgegeben werden. Und diese sind gewichtig, wenn man bezüglich der C-Krise in die Zukunft blicken will.

    Jedenfalls - egal wie man das bisher geschriebene sieht: Es wird zu einer massiven Gelddruckerei der EZB führen. Das schwächt Europa grundsätzlich, aber die anderen Kontinente haben sehr ähnliche Probleme zu bewältigen (Pandemie). Nach bisherigem Überblick scheint Asien etwas glimpflicher belastet zu sein, wenn man von den Einwohnerzahlen ausgeht. Dort walten teilweise keine Regierungsstile, wie sie uns aus Europa bekannt sind. Mancher Skeptiker zweifelt auch die Verlässlichkeit einiger asiatischen Fallzahlen in der C-Krise an. In wie fern die weltweit erhobenen Zahlen mit der Zählweise in Europa in Einklang zu bringen sind, bleibt unklar. Betroffen sind weltweit ebenso die USA und zunehmend in den letzten Tagen auch Mittel-/Südamerika (offizielle Zahlen Ende Mai).

    Bisher sind alle Diskussionen über die Finanzvergabe europäisch begrenzt. Niemand kann einschätzen, ob global eine Schieflage entstehen könnte , die einzelne Kontinente miteinander solidarisieren könnte. Das Feld ist weltweit sehr unübersichtlich. In heutiger zeit kann Otto-Normalbürger unmöglich den Überblick behalten. In Europa sind die Würfel bereits im Fallen- es wird eine Solidarität sowie massive Geldtransfers geben. Damit ist das Thema durch und man kann sich auf unser eigenes Heimatland konzentrieren. Aus Brüssel kommen die wirklich sehr hohen Zahlungsaufforderungen, die unübersichtlich von teilweise namentlich unbekannten Politikern für unser Land abgestimmt werden. Kaum jemand kennt mehr als 10 der 96 deutschen Vertreter im EU-Parlament vermute ich. Das wird also ziemlich verwaschen und man kann sich auf das beschränken was Fakt zu werden scheint. Es wird zu hohen Geldüberweisungen kommen und der Bundestag wird kein Vetorecht bekommen. Die dicken Torten werden medial wenig im Detail betrachtet in Brüssel gebacken und die Wurstsemmeln mit hitzigen Debatten im Bundestag. Bei der Masse an Geld um die es geht ist der Bundestag und seine Entscheidungen zwar nicht unwichtig, die dicken Brocken kommen jedoch aus Brüssel. Man kennt das aus vergangenen Abstimmungen im Bundestag: "Wir wollten ja, aber das wurde dann aus Brüssel über unsere Köpfe hinweg entscheiden". Also muss man sich wenn man sich über die Zukunft informieren möchte nicht mit Bundestagsentscheidungen auseinandersetzten, nur mit denen, wie der Bund an mehr Steuereinnahmen kommt , aber nicht so sehr damit, wofür welches Geld ausgegeben wird. Natürlich wird es auch zu Kürzungen einzelner Etats kommen müssen. Wenn das Pulver erstmal verschossen ist, dann sollte man nicht in einer Nische sitzen die in eine Krisensituation kommt. Irgendwann sind vielleicht für neue Fälle keine sinnvollen Hilfen mehr finanzierbar.

    Auch die letzten Sätze waren natürlich "wischiwaschi", was geht nun wirklich? Was kann passieren?

    Staatsbankrott der BRD - den würde ich eher ausschließen
    Die Euro-Währung wird entwertet (Inflation / Bankrott), das würde ich mir schon eher vorstellen können
    Falls der Euro nicht fällt, dann dürfte es zu spürbar höheren Abgaben kommen- diskutiert wird beispielsweise bereits die Vermögensabgabe, die könnte Otto- normalsterbliche mit einem Vermögen ab 100 000 Euro z.B. mit 10 bis 15 Prozent treffen war in den öffentlich rechtlichen Sendern zu hören.
    Lastenausgleich von Immobilienbesitzern - Schuldverschreibungen auf Immobilien waren auch bereits im öffentlichen Gespräch.

    Das sind alles Gedankenvorgänge die vielen Bürgern Sorge bereitet, also wie kann man mit sowas umgehen. Beeinflussen wird man das als Otto-Normalbürger eher nicht (die nächste EU-Wahl ist in fast 5 Jahren. In der EU leben mehr als 500 Mio Personen mit entsprechend vielen Wahlberechtigten. Da kann man als einzelner 0,nix ausrichten). Man muss es nehmen wie es kommt, und dabei sollt man die Mitte im Parteienspektrum beachten und sich eine Meinung machen.

    Angenommen zu den 2 Billionen Schulden (Bund/Länder/Gemeinden in Deutschland) kommen die bisher angekündigten Maßnahmen im Finanzsektor, dann finden wir uns sehr schnell bei 4 Billionen Euro Staatsverschuldung. Zu Jahresbeginn hatten wir ca. 45 Mio Steuerzahler durch den Arbeitsmarkt in Deutschland. Jeder dieser Steuerzahler muss theoretisch 100 000 Euro bezahlen, damit die Schulden in der Rechnung getilgt sind (falls wir 5Mmio mehr Arbeitslose bekommen sollten, beziehungsweise wenn wir die Teilzeitarbeiter/Niedriglöhner abziehen landen wir bei circa 40 Mio Steuerzahlern und in der Rechnung bei 100 000 Euro). Diese Zahlen sind eher nicht nach dem "Worse-Case" Szenario gerechnet worden. Keiner weiß ob eine Welle 2 und ein erneuter Lockdown auf uns zukommt, wenn der erste Lockdwown erstmal beendet ist. Niemand kann momentan die anfallenden Kosten im Heimatland und erst recht nicht europäisch irgendwie seriös abschätzen. Aber der Finanzbedarf wird sehr hoch sein, das ist unübersehbar. Die Nachrichten vermelden 10 Mio Kurzarbeiter im Heimatland, viele davon wurden nur deswegen nicht entlassen, weil Steuergelder vergeben wurden um die Arbeitsplätze zu retten. Ansonsten sind 100 000 Euro für sehr viele Arbeitnehmer eine unglaublich hohe Summe. Irgendwo wird der Staat sich jedoch ernsthaft bemühen müssen, das Geld einzunehmen, will er nicht eine erhöhte Inflationsgefahr riskieren. Das könnte für den einzelnen sehr unangenehm werden. Folgendes Motto könnte verstärkt auftreten: rette sich wer kann! Aber wie kann man sein vermögen schützen? Ganz ohne jedes Risiko geht das nicht. Legen sie das Geld unter ihr Kopfkissen droht eine Entwertung durch Inflation, legen sie es bei der Bank an, werden sie schnell Negativzinsen obendrein zahlen. Die EU hat eigentlich keinerlei Chance irgendwie einzugreifen, zb. die Zinsen erhöhen. Italien und Spanien wären zb augenblicklich im Staatsbankrott wenn es 1 Prozent Zinsen im Euroraum gäbe. Also, wohin mit dem Geld: Was ist wenn der Euro abgeschafft wird oder der Elektronische Euro eingeführt wird (E-Euro)? Dann können sie nicht mal unter dem Kopfkissen einen Ausweg finden. Es geht nicht ohne Risiko.

    - Anlage in Rohstoffe - Gold/Silber/Platin.....andere. Spekulativ - haufenweise Infos im Internet. Glaubensfrage ob sie dem einen oder anderen glauben.
    Gold ist zurzeit nahe seinem Allzeithoch und unterliegt Schwankungen. Wo de Goldpreis in ca. 5 Jahren liegen wird und ob er überhaupt noch in Eurowährung berechnet wird - Sein oder nicht sein, Glaube oder Irrglaube an eine gute Wertanlage. Zu Kriegszeiten gab es Besitzverbot für Privatleute. Der Staat zieht den Gürtel bereits enger. Während man früher anonym im 5 stelligen Bereich einkaufen konnte, kann man das über 2000 Euro bald nur noch bis 1000 Euro tun, dafür bekommt man kaum eine ordentliche Goldmünze. Vertrauen sollte man auf Münzen /Barren mit internationaler Prägung, falls sie einen Rohstoffkauf erwägt. Ihre Personalien werden womöglich registriert , und falls ein Goldverbot kommt bekommen sie Besuch vom staatlichen Abholer. Natürlich können sie von der rassigen Asiatin oder Afrikanierin schwärmen die letzte Woche als Dirne aufgesucht worden ist und üppig mit mehreren Goldmünzen entlohnt wurde. Gehen sie aber nicht davon aus, dass das alles so leicht werden würde. Sie können auch ihr Geld vergraben, zur Sicherheit sollten sie aber jemanden informieren der Zugriff hat falls sie aus dem Leben scheiden. Sogar eine Ehefrau und der beste Freund könnte im Krisenfall jedoch auch "durchbrennen".

    - Bargeld unter das Kopfkissen legen und zittern

    - Schließfach auf der Bank: kann allerdings womöglich in der Krise zwangsweise geöffnet werden. Oder die Bank lässt keinen Kundenverkehr mehr zu. Es gab auch weltweit bereits Fälle, wo angeblich kein Banker mehr erreichbar und alle Schließfächer waren leer. Der Staat kann sich unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff verschaffen und falls man nicht kooperiert, ist man womöglich Straftäter.

    - Sachanlagen: Wein, Turnschuhe, Whiskey, was auch immer sie denken, das ihnen irgend jemand nach der Krise abkauft, sobald womöglich ein neues Währungssystem eingeführt ist. Klar ist dass es irgendwelche Leute gibt, die genug von der Währung haben werden, kurz nach der Einführung. Ob das dann kriminelle sind oder Lionel Messi nach dem ersten Sieg der Fußball Weltmeisterschaft nach der Krise. Wird die Welt nach einem Crash noch auf öl bauen? Oder eher Windräder - soll man sich einen Anteil an einem Windpark sichern der Gewinn abwirft nach einer Krise? Oder kommt nur billigster Atomstrom in Frage womöglich, auch wenn im Heimatland nur importiert wird? Oder Aktien /Anleihen von Lebensmittelkonzernen wie Nestle/walmart/ Norma? Sie dürfen sich über solche Fragen den Kopf zerbrechen? Was wird der Politiker der dann im Amt ist, der Superstar im Fußball oder der erfolgreiche Künstler der schnell viel neues Geld einnimmt, oder der erfolgreiche Spekulant der auf die richtigen Firmen gesetzt hat ihnen abkaufen nach der Krise? Oder haben sie zb 0,001 Prozent der Firma die durchstartet? welche Branche dürfte das sein, welcher Konzern wird überleben (eher weniger der hoch verschuldete oder der Nischenmarkt). Sie können natürlich auch alles Geld das sie haben abheben und ausgeben. zb für Bildung, zb für eine neue Einbauküche die nach der Krise noch da sein wird, egal ob das Geld das sie bezahlt haben noch etwas wert sein wird. In eine Imobilienrenovierung zu investieren scheint nicht das schlechteste zu sein, irgendwann kommt wegen ihrer Geldscheine womöglich kein Handwerker mehr. Eine Immobilie zu kaufen und sich in hohe Schulden zu stürzen könnte ein gefährlicher Weg sein, weil meistens nicht die Bank verliert wenn es spitz auf Knopf zugeht, sondern sie dann wieder die Immobilie verlieren wenn der Kredit nach während der Krise neu festgelegten regeln nicht getilgt werden kann. Eien Immobile und Schulden abzubezahlen, scheint mir momentan eher eine günstige Verwertung ihres Vermögens. Oder wird alles an Pillenhestellern liegen? Man bekommt morgens seine Pille wo schon Kaffeegeschmack drin ist einschließlich Koffein und Nährstoffen? Wer rockt die Krise am Finanzmarkt?

    Sie wollen einen Tablett-PC, ein neues Handy (Oder 10 Handy für die Schublade)? Sofern man denkt, sie werden das man solche Dinge nach einer Krise sinnvoll einsetzten oder zur not verkaufen können, warum nicht? bei einem neuen Auto wäre ich eher skeptisch mit zb einen Benziner zu kaufen, niemand weiß was durch Klimaschutz nach einer Krise verboten werden könnte.

    Wer hat die Chance auf Äpfel, Kartoffelernte, Gemüseernte nach der Krise?

    Ein Beispiel: Die Firma deren Name hier nicht genannt wird hat eine Internet-Suchmaschine. Ohne Internetanschluss können sie nach der Krise keine Nachrichten empfangen. Der besagte Konzern verlor in der Krise 90 Prozent seines Wertes, aber nach der Krise kann keiner auf die Suchmaschine verzichten. Der Konzern stellt alles auf die neue Währung um, sie verlieren durch Währungsverlust nochmals 50 Prozent ihrer Anlage. Dann haben 5 Prozent von ihrem Geld die Krise überlebt. Sie haben nach wie vor noch Anteile an der Firma (die überlebt hat) wenn sie investiert sind, der Kurs wird nach der Krise womöglich steil nach oben ansteigen. Natürlich muss in diesem auch das Institut überleben das ihre Wertpapiere in der Krise verwahrt hat. Der Staat kann weitere Forderungen an sie stellen (zb. Spekulationsgewinne oder Aktiensteuern nach der Krise).

    - Sie können auch ein Wohnmobil kaufen und sich sagen: Wenn im Heimatland dann nix mehr geht bin ich mobil und flexibler, mein Heimatland hat für mich ungünstige Bedingungen aber in einem anderen Land das mir gefällt ist das besser. Dann reise ich dort in das Land und habe was wo ich schlafen kann. Wenn man allerdings Pech hat, dann kann man mit irgendwelchem Bargeld nicht mehr tanken oder man bekommt wegen Knappheit von Benzin als Ausländer kein Benzin- niemand weiß was kommen könnte.

    Wer hat etwas das nach der Krise von anderen Leuten gesucht wird, die z.B. beim Staat arbeiten oder sonstwie schnell einnahmen haben (zb Vermieter oder Dividenden aus Aktien, und seien sie anfangs auch noch so klein- manche besitzen Unmengen)? Was wird bezüglich Überfällen/ etwaigen Plünderungen/ Kriminalität alles möglich sein können? Diebstahl ihrer Sachanlagen vermutlich in jedem Fall.

    Niemand kann sich Rest - und gefahrlos gegen eine Krise absichern , wie sie auf uns zu kommen könnte. Wenn sie nach einer harten Krise wieder auf die beine kommen wollen, dann können sie womöglich schnell einen Arbeitsplatz finden oder in einem krisensicheren Arbeitsverhältnis überlebt haben. Mit Qualifikationen (Bildung /Ausbildung) haben sie eher die größeren Chancen mehr Geld zu verdienen, sei es beim Staat oder den neu gegründeten Vereinigten Staaten von Europa. Falls sie in der Wirtschaft einen Arbeitsplatz finden, dann könnte es die eine oder andere Branche nicht mehr geben, oder andere Branchen sind wieder gefragt, sobald das Krisengewitter sich verzogen hat.
    Geändert von neuerneuer (04.10.20 um 17:57 Uhr) Grund: Privatleute

  7. #7
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    Heute abend versucht sich der Lesch im ZDF zur guten Sendezeit. Eine Stelle ist dabei, das hab ich so auch noch nie gehört. Die Erde eiert um die Sonne erklärt er ab 35:00 Minuten https://www.zdf.de/dokumentation/ter...-zeit-100.html


    Lesch zu Zusammenhängen zwischen Physik-Chemie-Biologie und Lebewesen https://www.zdf.de/wissen/frag-den-l...aften-102.html Der Mann ist der Hammer, obwohl natürlich kein Mensch der Weisheit letzen Schluss hat :-)
    Geändert von neuerneuer (01.10.17 um 07:44 Uhr)

  8. #8
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    wie schnell reist die Erde durchs Weltall?

    https://krony.de/wie-schnell-bewegen...universum.html
    Unser Blauer Planet rotiert gen Osten – und dies mit einer Geschwindigkeit, welche sich am Äquator auf 1.674,3639 km/h beziffert (sie nimmt allerdings Richtung Pole aufgrund des dort abnehmenden Erdumfangs signifikant ab). Der Planet Erde selbst wiederum steht auch nicht still im All, sondern bewegt sich relativ zu unserem Heimatstern „Sonne“ mit einer rechtsläufigen Bahngeschwindigkeit von durchschnittlich 107.229 km/h um Selbigen. Und schließlich umrundet auch das gesamte dem Stern „Sonne“ zugehörige Sternensystem „Sonnensystem“ das galaktische Zentrum unserer heimeligen Galaxie „Milchstraße“; es wendet hierbei für eine einzige Umrundung die Zeit eines ganzen galaktischen Jahres auf – umgerechnet rund 210.000.000 Erdenjahre. Und vollzieht die Bewegung mitnichten gemächlich, sondern mit einer stolzen Umlaufgeschwindigkeit von 961.200 km/h.

    Unsere Galaxie „Milchstraße“ als Ganzes rast unterdessen relativ zur nächstgrößeren Galaxiehaufenstruktur „Lokale Gruppe“ mit weiteren 136.800 km/h durch deren astronomisch anmutende Weiten.

    Und auch der Galaxiehaufen „Lokale Gruppe“ gönnt sich, welch Überraschung, keine Pause – und hastet mit neuerlichen 2.268.000 km/h durch die Gefilde des Supergalaxiehaufens „Virgo-Superhaufen“, welcher gleichzeitig ein sich in Bewegung befindlicher Teil des Filaments „Große Attraktor“ ist; einer der massereichsten bekannten Strukturen im Universum mit einer geschätzten Masse von 10.000.000.000.000.000 [10 Billiarden] Sonnen.

    Relativ zur kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung betrachtet – einem isotropen Strahlungsrelikt, welches 380.000 Jahre nach dem Urknall entstand – und ungeachtet der diversen gerade genannten anderen Eigengeschwindigkeiten bewegen sich alle genannten Objekte zusammen – und damit auch wir – mit zusätzlichen 1.987.000 km/h durch das Universum per se. (Zwar erreicht uns die Hintergrundstrahlung aus allen Richtungen; jedoch kann ihre relative Geschwindigkeit anhand der Dopplerverschiebung ihrer Frequenz berechnet werden – Sheldon wird’s freuen). Wir haben ordentlich Fahrt drauf.

    So. Lassen sich all diese Zahlen nun einfach summiert und dadurch eine Gesamtgeschwindigkeit des unsrigen Standpunkts ermittelt werden? Nö. Denn zum einen bewegt sich nicht ausschließlich Materie durch Raum, sondern der Raum an sich – also das Universum – verändert selbst unentwegt seine Maße; es expandiert relativ zu uns gesehen gleichzeitig in alle Richtungen. Nicht konstant, sondern mit zunehmender Entfernung von unserem Beobachtungspunkt aus gesehen schneller. Die Geschwindigkeit hierfür kann mit der Hubblekonstante berechnet werden: 70 km/s/Mcp (70 Kilometer pro Sekunde pro Megaparsec, wobei ein Megaparsec einer Länge von 30.860.000.000.000.000.000 [30,86 Trillionen] Kilometern entspricht). Sprich: Ein Objekt, beispielsweise eine Galaxie in der Entfernung eines Megaparsecs, entfernt sich von uns aufgrund der stetigen Ausdehnung mit einer Geschwindigkeit von 70 km/s oder 252.000 km/h, eine Galaxie in 2 Megaparsecs Entfernung hingegen schon mit 140 km/s oder 504.000 km/h. In circa 2.000.000.000.000 [2 Billionen] Jahren werden wir daher außerhalb der Lokalen Gruppe keine Sterne und Galaxien mehr sehen können, da sich deren ausgesandte Infrarot- und Gammawellen dann langsamer ausbreiten, als sich das Universum vergrößert [siehe]. Nichtsdestotrotz können einzelne Objekte aufgrund einer höheren Eigengeschwindigkeit in unserer Richtung wandern, wie etwa die Andromedagalaxie, welche mit 1.080.000 km/h in unsere Richtung rast und in 4.000.000.000 – 10.000.000.000 [4 – 10 Milliarden] Jahren mit unserer Milchstraße zu einer neuen Galaxie verschmelzen wird.

    Zum anderen heben sich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der astronomischen Formationen mitunter gegenseitig auf. Wandert beispielsweise unser Sternensystem innerhalb der Milchstraße mit der Geschwindigkeit Q in Richtung A, die Milchstraße als Ganzes an sich jedoch mit derselben Geschwindigkeit Q in die entgegengesetzte Richtung B, so pilgern wir unter dem Strich – von außen betrachtet – mit einer Gesamtgeschwindigkeit von Null.

    Zusammengefasst drehen wir uns ergo flink um uns selbst, ziehen um die Sonne, zugleich um das Zentrum der Galaxie, bewegen uns hierbei jedoch auch gleichzeitig aufgrund diverser Gravitationskräfte näher ans Zentrum heran und wieder weg sowie rauf und runter, wandern als Teil der Milchstraße durch den Galaxiehaufen der Lokale Gruppe in Richtung C, welche sich im Virgin-Supergalaxiehaufen in Richtung D bewegt, derweil sich der Raum an sich um uns herum unentwegt dehnt und in alle Richtungen von uns weg vergrößert. Die Festlegung einer endgültigen Geschwindigkeit ist aufgrund der vielen Gegensätze und Relativitäten daher nicht möglich; wir können ausschließlich die einzelnen Geschwindigkeiten gesondert betrachten und ernüchtert feststellen, dass wir – kurz und bündig – außerordentlich schnell unterwegs sind!
    Geändert von neuerneuer (08.10.20 um 01:29 Uhr)

  9. #9
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    Glaube versetzt Berge – Religionen beeinflussen den menschlichen Werdegang stark

    Vorwort: Der religiöse Glaube ist für den Tod von vielen Millionen verantwortlich, prägte den Werdegang der Menschheit stark und ist Grundlage für unsägliches Elend in vielen Teilen der der heutigen Welt. Auch weltanschauliche Menschen können das Thema Religion wegen seiner Durchschlagskraft nicht vollständig ignorieren, vor allem den religiösen Terror und vergangene Religionskriege nicht. Vorteilhaft scheint, wenn man von der Grundlage vieler heutiger Probleme (z.B. Terror) einen groben Überblick hat. Dieser Text kann das Thema Religion weder inhaltlich vollständig widerspiegeln, noch erhebt er den Anspruch auf Richtigkeit. Es handelt sich um die medialen Wahrnehmungen (auch nichtdeutscher Medien) sowie die Meinung des Autors.

    Die Anfänge der Religionen sind vor allem Biblisch geprägt. Viele Informationen sind reiner Mythos und können wissenschaftlich nicht belegt werden. Trotzdem entstanden aus diesem Glauben (Glauben heißt = nicht Wissen), die Ursprünge der Religionen, die bis in unsere heutige Zeit immer wieder Grund für gewaltsame Auseinandersetzungen sind. Genau genommen ist Religion jedoch nur ein unzureichend belegbares Phantasiegebilde gläubiger Menschen (auch scheinheiliger), weil vor allem die vorchristlichen Grundlagen in den allergrößten Teilen in keiner Weise seriös belegbar sind, sondern Mythologie.

    Egal welcher noch so große oder „wichtige“ Wissenschaftler oder „Scharlatan“ angeblich nachweisbare Behauptungen zum Beginn der religiösen Begebenheiten aufstellt: Es handelt sich zum größten Teil um ungesicherte oder nicht nachweisbare Erkenntnisse! Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich oftmals herausgestellt, dass angeblich gesicherte Erkenntnisse nur so lange Bestand hatten, bis sie gesichert widerlegt wurden (Beispiel: Hitlers Tagebücher oder die mittelalterliche Behauptung "Die Erde ist eine Scheibe"). Immer wieder geht es um Geld/Forschungsgelder u.a. geldwerten Vorteil.

    Doch nun zum eigentlichen Thema: Jeder Mensch darf an keine (Atheist) oder die von ihm gewählte Religion glauben. Im deutschen Grundgesetz wird die Religionsfreiheit jedem Menschen garantiert!

    Biblischer Mythos: Nach der Erschaffung der Erde, der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies (sehr groben Schätzungen zu Folge ca. 200 000 v.Chr. bis 4000 v.Chr), nach Noah und der großen Sintflut (Schätzungen reichen von 7000 v.Chr bis 2300 v.Chr.), beginnt die Geschichte des Abraham und damit die Geschichte des jüdischen Volkes. Abraham lebte ca. 2000 v.Chr. als frühester Vorfahre und Stammvater Israels. Die genannten Jahreszahlen sind unter Wissenschaftlern immer wieder stark umstritten.

    BEACHTE: Abraham ist der Ausgangspunkt der drei gewichtigen Buchreligionen Islam, Judentum und Christentum. Sie werden als "abrahamitische Religionen" bezeichnet.

    - Adam und Eva können als tatsächlich lebendige menschliche Personen nicht nachgewiesen werden!

    - Noah wurde laut der biblischen Erzählung von Gott erwählt und vor einer großen Flut gewarnt. Er erhielt den Auftrag, eine Arche zu bauen, um damit sich und seine 8-köpfige Familie sowie die Landtiere vor der Sintflut zu retten.

    Tatsächlich gab es im Zeitraum als Noah angeblich lebte einen gigantischen Rückgang von Eismassen auf der Erdoberfläche. Die letzte Kaltzeit endete vor ca. 12 500 bis 10 000 v. Chr. Mit der Eisschmelze verbunden waren großräumige Überflutungen. Hierzu ein Beispiel: Als das Eis in großen Mengen schmolz, hatten sich zunächst riesige Eisseen gebildet. Die ähnelten einem Stausee, der von Eiswänden umrandet wurde. Als auch diese Ränder schmolzen, entleerte sich der angestaute See so schlagartig, wie wenn heute an einem riesigen Stausee eine Staumauer brechen würde (visuelles Beispiel wäre eine Art rutschendes Eisbrett, das sich im Gebirge am Stück abgelöst hat). Der Mensch ist beim Bauen von Stauseen bis heute nicht dazu in der Lage, eine ähnliche Menge Wasser zu stauen, wie es damals in der eiszeitlichen Warmperiode entstand. Weitere Theorien für eine Sintflut zu Noahs Lebzeiten werden von Wissenschaftlern in Meteoriteneinschlägen, Vulkanausbrüchen oder Erdbeben gesehen.

    - Abraham soll knapp 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung gelebt haben. Personen aus diesen mythischen Epochen sollen teilweise deutlich über 100 Jahre gelebt haben. Abraham stammte angeblich aus dem babylonischen Ur, einer Stadt in einem fruchtbaren Tal im heutigen Irak. Ur wurde von feindlichen Truppen besetzt, weshalb Abrahams Familie floh. Dann sei Gott dem Abraham erschienen und habe ihm befohlen, seine Heimat zu verlassen. Der Weg führte Abraham in das Gelobte Land Kanaan, das Gott ihm verheißen hatte. Dies sollte das Land der Israeliten (später Juden) werden. Mit Kanaan ist im Alten Testament das gesamte Land westlich des Jordan gemeint. Heute umfasst dieses Gebiet sowohl Teile Israels als auch Palästinas. Es ist ein schmales Durchgangsland zwischen dem Mittelmeer im Westen und der syrischen Wüste im Osten. Südlich befand sich damals die Großmacht Ägypten, im Norden Mesopotamien. Historisch und auch heute noch ist das Land immer wieder militärisch von Gläubigen blutig umkämpft.

    Abraham war der Vater von Isaak, welcher einen Sohn namens Jakob hatte, der seit einem Ringkampf mit Gott (am östlichen Ufer des Flusses Jabbok) später Jisrael genannt wurde. Dieser Jakob hatte zwölf Söhne, die als Stammväter der zwölf Stämme Israels (Isreaeliten) gelten. Diese zogen vermutlich ca. 1700 v.Chr. wegen schlechter Ernten von Kanaan (Israel) nach Ägypten, wo ihre Nachfahren vom Pharao (vermutlich Ramses II) versklavt wurden. Aus der Sklaverei (Bauarbeiten), wurden sie nach insgesamt ca. 480 Jahren gerettet. Gott war hierzu dem Moses erschienen, der die Israeliten nach Gottes Anweisung anführte. Auf dem ca. 40 jährigen Weg (Ausbruch/Exodus) wurde dem Moses von Gott ca. 1250 v. Chr. am Berg Sinai die schriftliche und mündliche Tora (Weisheit/10 Gebote) offenbart.

    Eine der biblischen Ausführungen zum Stammvater Abraham lautet: Von ihm stammen die Erzväter des Judentums ab. Sein Sohn Isaak zeugt Jakob. Gott erscheint Jakob und kämpft mit ihm einen harten Ringkampf. Doch Jakob gibt nicht auf und Gott gibt ihm anschließend einen neuen Namen: Er nennt ihn Israel, was soviel heißt wie "der, der mit Gott gerungen hat". Jakob zeugt zwölf Söhne, die Begründer der Stämme Israels. Unter ihnen ist Josef, der von seinen Brüdern nach Ägypten als Sklave verkauft wird. Doch Josef macht in Ägypten Karriere und wird zum Berater des Pharaos. Als die Sippen seiner Brüder unter einer Hungersnot leiden, kommen sie zu Josef nach Ägypten. Josef vergibt ihnen und die Israeliten lassen sich in Ägypten nieder. Doch einige Generationen später werden sie von den Ägyptern unterjocht und versklavt. Einer von ihnen, Mose, wird mit Gott den Bund erneuern und die Israeliten schließlich aus Ägypten in die Freiheit führen.

    An dieser Stelle hatte sich sehr gewichtiges getan. Während zu dieser Zeit nahezu alle Hochkulturen (Ägypter/Babylonier/Perser/Griechen- später auch Römer) mehrere Götter verehrten (poly), wurde durch Moses der eine Gott (mono) offenbart. Der heute verbreitete Monotheismus war durch die Israeliten geboren worden. Dieser Glaubenswechsel hatte in der Menschheitsgeschichte einen schweren Stand, (Hinrichtung von jüdischen Predigern wie Jesus/Verfolgung von Christen). Der Monotheismus konnte sich jedoch nachhaltig behaupten und prägte die Geschichte der Menschheit.

    Psychologie: Auch der weltbekannte Psychoanlaytiker Sigmund Freud hat sich diesem Themenbereich gewidmet. Er kam zur These, dass Moses womöglich ägyptischer Abstammung gewesen sein könnte. Eine Hypothese von Freud besagt, dass Mooses unzufrieden mit den ägyptischen Verhältnissen gewesen sein könnte, und mit den Israeliten eine neue Religion gründen wollte. Tatsächlich gibt es in der Wissenschaft auch Thesen die vermuten, dass die Israeliten wegen hoher Fruchtbarkeit von den Ägyptern im eigenen Land als Gefahr angesehen worden sind. Deswegen habe man versucht, sie immer mehr zu unterdrücken und zu versklaven. Dies könne jedoch zu einer noch höherer Fruchtbarkeit geführt haben, sodass die Ägypter immer mehr Angst vor einer Übermacht der Israeliten bekam, die sie verschärft bekämpften (vgl. hierzu die derzeitige Situation der Migration in Europa). So sei es zum Exodus gekommen, der Auswanderung der Israeltiten aus Ägypten unter Führung von Mose.

    Beachte: Nachdem die Israeliten von Moses geführt in den geografischen Bereich Palästina zurückgekehrt waren, wurde dort die Rechtsprechung durch Richter erstmals belegbar (ca. 1200 -1000 v. Chr). Die uns heute bekannte Rechtsprechung wurde geboren. In anderen Religionen wurden ohne Richter "nach Laune des Herrschers" geurteilt.

    In der Geschichte Israels steht David an der Spitze des Königtums. Er war der erste und bedeutendste König über Juda und Israel. 931 v. Chr. zerfiel Israel in ein Nordreich, weiterhin genannt Israel, und ein Südreich, genannt Juda. Beide Reiche hatten eigene Könige.

    722 v. Chr wurde das Nordreich von Israel durch Assyrer erobert. Die siegreichen Assyrer gingen selbst unter, als sie 612 v. Chr. von den Babyloniern besiegt wurden. Das Südreich von Israel (mit Jerusalem) wurde erst 586 v. Chr. von den Babyloniern erobert. Der ganze Stamm der Judäer wurde nach Babylon ins Exil geführt (Siegermächte nehmen nach Eroberungen oft brauchbares mit nach Hause-siehe z.B. 2. WK). Eine andere Auslegung besagt folgendes: Das Nordreich Israel wurde zwischen 722 und 721 v. Chr. von Assyrien erobert. Ein Teil der Einwohner wurde zwangsweise umgesiedelt und durch deportierte Bewohner anderer Teile des assyrischen Großreichs ersetzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Einwohner zum Volk der Samaritaner. Die deportierten Bewohner des Nordreiches gelten bis heute als verschollen und werden als "Verlorene Stämme Israels" bezeichnet.

    Zwischenzeitlich wurde 753 v. Chr. Rom gegründet, das sich in alle Himmelsrichtungen schnell und enorm ausbreitete und historisch eine gewichtige Rolle spielte. Hiervon waren auch der südliche Teil Deutschlands sowie die Gebiete linksseitig des Rheins betroffen. Die römische Prägung dieser heute deutschen Gebiete zu Lebzeiten von Jesus spielt bis zur heutigen Zeit eine nicht unwesentliche Rolle bei der Verteilung der Konfessionen (katholisch/evangelisch - siehe Reformation/Martin Luther) in Deutschland. Geografisch ablesbar (Surftipp: Limes) scheint die historische römische Prägung bis heute an den deutschen Wahlergebnissen Spuren zu hinterlassen (katholische CDU/CSU -Hochburgen auf ehemaliger römischer Gemarkung). https://www.youtube.com/watch?v=3OTAR_jA8ag = Hörbuch über die Römer

    Rechtsseitig des Rheins und im Norden des heutigen Deutschlands herrschten während der Römerzeit verschiedene germanische Stämme, die vom römischen Einfluss auf die Religion noch lange Zeit nahezu unberührt blieben. Die germanischen Stämme glaubten z.B. an Schriftrunen und an das Heldentum (Heiden). Die Römer schafften es bis zu ihrem Untergang nicht, nachhaltig Gebiete rechtsseitig des Rheins zu erobern. Sie erlitten teilweise herbe militärische Verluste, als sie den Rhein nach Osten kriegerisch überschritten. (Surftipp: Varusschlacht 9. n. Chr).

    Außerdem entwickelten sich die Griechen spätestens in diesem Zeitraum zur Hochkultur, welche später von den Römern erobert wurde. Homers Schriftwerk „Ilias“ entstand ca. um 700 v.Chr (nicht gesicherte Erkenntnis). Sie ist als authentischer Bericht der Geschichte der Stadt Troja im Zeitraum von 1334 bis 1135 v. Chr zu deuten (siehe Mythos Trojanisches Pferd).

    VIP: Der Prophet Ezechiel: Seine Wirkungszeit als Prophet umfasst etwa den Zeitraum von 592 BC bis 571 BC. Ezechiel wurde bereits 597 BC von Israel in die Verbannung nach Babylon geführt und wirkte dann unter den verbannten Juden als Prophet, indem er das rettende Eingreifen Gottes in Aussicht stellt. Die Juden glaubten im Exil an den Messias (Gesalbter/Befreier). Wichtig: Diese Rolle wurde für die heutigen Christen (nicht aber für das heute noch bestehende Judentum) ca. 600 Jahre später durch Jesus von Nazareth erfüllt. Hierüber gab es zu Lebzeiten von Jesus unter den Juden verschiedene Ansichten, was zur Abspaltung einiger Juden und zum Start des Christentums führte (Surftipp: neues Testament /4 Evangelien).

    Die Perser eroberten 550 BC Babylon und gründeten das mächtige persische Weltreich, Dies hat bis 330 BC Bestand. Die die im Exil lebenden Juden durften nun wählen, ob sie aus dem Exil nach Hause wollten oder nicht. Sie kehren zum größten Teil – aber nicht insgesamt - nach Jerusalem zurück und errichteten dort den Tempel ca. 515 v. Chr. neu. (Surftipp: Salomonischer Tempel)

    Hellenistische Zeit: 330 BC bis 64 BC: Alexander der Große (Makedonier) besiegte die Perser. Es begann die Kulturepoche, in der das Griechentum nach Osten eindrang. Die Verfolgung gesetzestreuer Juden weist in die Zeit zwischen 80 und 30 v. Chr.

    Römische Zeit: 63 BC: Mit der Erstürmung des Tempelberges von Jerusalem durch Pompejus (Römer) beginnt die römische Herrschaft. Die Juden wurden nun ein Teil der römischen Provinz Syrien. Diese politische Situation existierte auch zu Lebzeiten von Jesus von Nazareth. Die Römischen Herrscher glaubten an viele Götter, während die Juden nur an den einen glauben. Und die Juden glaubten durch Propheten immer noch oder wieder an den Messias, der sie aus fremder Herrschaft befreien wird. Diese Rolle erfüllte letztendlich Jesus von Nazareth. Er prägte den Übergang vom Judentum in das Christentum (die Abspaltung einer jüdischen Gruppe, welche Jesus als Messias ansah) entscheidend. Ab der Zeit in der Jesus lebte kann auch der Übergang vom heutigen christlichen alten Testament ins neue Testament datiert werden. Die 4 Evangelien (nur neues Testament) wurden ca. von 60-95 n.Chr. niedergeschrieben. Ab dem Jahr ca. 313 war das Christentum im Römischen Reich nicht mehr verboten (Religionsfreiheit), im Jahr 380 wurde die christliche Religion zur Staatsreligion der Römer erklärt. Ursache hierfür werden oftmals mit Korruption, Bürgerkriege, soziale Veränderungen, Verkommenheit (Dekadenz), Krisen verschiedener Art, auch militärischer durch Angriffe auf das römische Reich von außen (Hunnen/Germanen). Man betete zu Gott, als man Schlachten verlor und merkte dass die römischen Götter nicht immer zum Sieg verhalfen. Man versuchte sich mit christlichen Anbetungen zu Gott (sah die Leidenskraft der Christen trotz ihrer Verfolgungen) und schwor sich als römischer Feldherr, falls man diese Schlacht gewinnt werde man sich zum Christentum bekennen (Surftipp: http://geschichtsverein-koengen.de/Christentum2.htm).

    Beachte: Mehrere Juden wurden von den Römern bereits vor Jesus von Nazareth hingerichtet, weil sie als der erhoffte Messias gesehen wurden, aber dieser Jesus war in jüdischen Augen auch wegen seiner Himmelfahrt (Wiederauferstehung/Ostermontag) für viele von ihnen (die sich später als Christen abspalteten) der einzige und echte Messias. Jüdische Propheten, Apostel aber auch andere gesetzestreue bekennende Juden wurden in ihrer eigenen Heimat noch viele Jahre von den herrschenden Römern verfolgt, weil sie den anderen Glauben der Juden zeitweise gar nicht oder nur sehr eingeschränkt akzeptierten.

    Der große Jüdische Krieg gegen die Römer begann im Jahr 66 n. Chr. mit dem ersten Aufstand in Judäa, ausgelöst durch staatliche und religiöse Unterdrückung der Juden, und endete im Jahr 70 mit der Eroberung Jerusalems und der Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Endgültig konnte der Krieg erst im Jahr 74 mit dem Fall von Masada beendet werden. Es war der erste der drei großen jüdischen Aufstände gegen die Römer im 1. und 2. Jahrhundert – der zweite war der Diasporaaufstand um 116, der dritte der Bar-Kochba-Aufstand von 132 bis 135.

    Info: Spätestens seit der Umwandlung des jüdischen Königreichs in eine römische Provinz im 1. Jahrhundert n. Chr. und der späteren Zerstörung Jerusalems durch die Römer (Titus), zerstreuten sich die Juden als regional greifbares und geschlossenes Volk endgültig und siedelten zu einem großen Teil innerhalb des damaligen Römischen Reiches (Surftipp: Jüdische Diaspora).

    Zwischenzeitlich, ca um 100 n. Chr., hatten sich ehemalige Anhänger des Judentums, die jedoch mehrheitlich nicht Jüdischer Herkunft waren, als Christen vom Judentum abgespalten und Verschiedenes aus der römischen Kultur angenommen. Der Ursprung der Christen kam jedoch aus dem Judentum, so vor allem auch der Glaube an den einen Gott (entgegen der vielen Götter der Römer). Juden glauben gemäß dem alten Testament an den einzigen und wahren Gott, während Christen an die Dreifaltigkeit glauben (der Vater, der Sohn und der heilige Geist). Auch gibt es zwischen Juden und Christen immer wieder sehr kleine Unterschiede bei der Auslegung der 10 Gebote.

    Wikipedia zum Start des Christentums: Die Wurzeln des Christentums liegen im Judentum im römisch beherrschten Israel zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Es geht zurück auf die Anhänger des jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazaret. Mit dem Judentum ist das Christentum insbesondere durch den ersten Teil seiner Bibel verbunden, der den jüdischen heiligen Schriften des Tanach entspricht und im Christentum Altes Testament genannt wird. Ohne das Alte Testament wäre der christliche Glaube geschichtslos und bliebe unverständlich. Christen lesen die Texte des Alten Testaments allerdings von Jesus Christus her und auf ihn hin (christologische Interpretation). Das Christentum verbreitete sich in kurzer Zeit im Mittelmeerraum.


    Erst viele Jahre später, ca. 380 n. Chr., wurde das Christentum im gesamten römischen Reich anerkannt. Zuvor hatte es auch gegen Christen zumindest vereinzelt römische Verfolgungen gegeben.

    1000 gab es ca. 5000 Juden, im Jahre 1100 gab es bereits 20 000 Juden (heute gibt es weltweit ca 12-13 Mio Juden). Einige davon kamen aus der Gegend des heutigen Frankreich nach Deutschland. Die Kirche hatte einerseits den Juden verboten, ehrenwerte Berufe auszuüben, den Christen jedoch andererseits verboten, Zinsen zu erheben. Dies galt jedoch nicht für die Juden. Diese spezialisierten sich hierdurch wohl darauf, gewerbsmäßig Geld zu verleihen, was den Christen nicht gestattet war. Kreditnehmer wie zb. Handwerker und Kleinbetriebe hatten bald darauf die Juden als "Wucherer" und "Halsabschneider" betitelt, da diese ja Zinsen einfordern durften (u.a. weil sie angeblich keine Ehre hatten). Daraus entwickelte sich nach und nach das Stereotyp des reichen, habgierigen, betrügerischen Juden. Im Bankensektor machten Juden gute Geschäfte und entwickelten teilweise großen Reichtum (Surftipp: Familie Rothschild).

    1054 trennte sich die griechische und römische Kirche voneinander.

    Die Anhänger des Judentums verteilten sich im Hochmittelalter auch in andere Teile Europas. Oftmals waren ihnen jedoch die Übernahme von Ämtern auf Grund ihrer Konfession verboten. Im Zuge der Pestpogrome (es wurde u.a. behauptet, dass Juden die Brunnen vergiftet hätten und sich die Pest deswegen ausbreiten konnte, außerdem seien religiöse und Kirchliche Ritualien z.B. mit den Hostien gebrochen worden) im Spätmittelalter und der Ausweisungen von Juden (beispielsweise aus Frankreich oder aus Spanien 1492 n.Chr.), begaben sie sich bevorzugt nach Osteuropa und in die islamische Welt. Andere begaben sich aus Spanien wieder ins heutige Palästina, sowie auch in die "Neue Welt" (heutiges Amerika).

    Im 1. WK wurden von deutschen Militäreinheiten die Juden, welche teilweise an der Seite deutscher Soldaten gekämpft hatten, für die Niederlage Deutschlands verantwortlich gemacht (Surftipp: Dolchstoßlegende). Juden hätten angeblich in der deutschen Politik die Sozialdemokraten mit Geldern bestochen, um den Krieg diplomatisch als verloren zu beenden, während die deutsche Armee auf dem Schlachtfeld unbesiegt geblieben sei (auch Adolf Hitler kämpfte im 1. WK. und erlebte wohl die Schuldzuweisung an die Juden). Nach der Niederlage im 1. WK begann die Weimarer Republik mit den kräftigen Sanktionen der Kriegsgewinner (Surftipp: Reparationsleistungen). Ca. 20 Jahre nach dem Ende des 1. WK brach dann der 2. WK aus.

    Horrorereignis in der Nazizeit Deutschlands: Im Rahmen des nationalsozialistischen Holocaust zwischen 1933 und 1945 wurden unter der Regie von Adolf Hitler ab 1938 in Deutschland Millionen von Juden in menschenunwürdige Konzentrationslager deportiert und bis 1945 insgesamt rund 6 Millionen Juden unter bestialischen Umständen ermordet. Mit den Juden wurden unter anderem widerlichste medizinische Versuche durchgeführt und mittels Gaskammern oder Exerzierkommandos Massenmorde begangen. Viele jüdische Menschen starben auch den Hungertod. Der belegbare Holocaust wird immer wieder mit verschiedenen Motiven geleugnet, abgestritten oder verharmlost, obwohl Konzentrationslager zum Kriegsende von einmarschierenden Siegermächten auch in Form von Filmaufnahmen dokumentiert werden konnten. Die deutsche Nation hat sich jedoch beim Kriegsende des 2. Weltkriegs zum Holocaust bekannt. (Surftipps: Antisemitisus /Rassismus/Judenverfolgung/Reichsprognomnacht 1938/2. Weltkrieg/Adolf Hitler).

    Fazit: Die Juden wurden seit ihrem Bestehen oft und auch sehr grausam verfolgt, unterdrückt und ausgebeutet. Sie konnten sich stellenweise aber auch unter Beibehaltung von Glaube und Tradition als integraler Bestandteil von lokalen Gesellschaften etablieren. Viele Ämter blieben den Juden bereits zur Römerzeit auf Grund ihrer Konfession vorenthalten. In Deutschland gibt es trotz der furchtbaren Ereignisse des 2. Weltkriegs auch heutzutage mehrere jüdische Gemeinden. Insgesamt leben heutzutage Schätzungen zu Folge zwischen 118 000 und 200 000 Juden in Deutschland.

    Die Geschichte des uns bekannten Judentums - Vorläufer des Christentums - ist gespickt von Mythen, lückenhafter Überlieferungen und auch bewusster "Finten". Dennoch ist sie gesicherten Erkenntnissen zu Folge der Vorläufer unseres heutigen christlichen sowie auch des muslimischen Glaubens. Beide trennten sich durch den Muslimischen Glauben an den später auftretenden Propheten Mohammed, der in einer Offenbarung Gottes (Allah) den Koran diktiert bekam und die Offenbarungen Allahs in 114 Suren (Versen) niederschrieb.

    Aus Wikipedia: Als Antijudaismus (von griechisch-lateinisch anti judaios: „gegen Juden“) wird die pauschale Ablehnung des Judentums aus überwiegend religiösen Motiven bezeichnet. Meist umfasst der Begriff die Gesamtheit antijüdischer Theorien und Verhaltensweisen im Christentum. Bei einer weiteren Definition umfasst er auch vorchristliche, örtlich und zeitlich begrenzte antike Judenfeindschaft und Judenfeindlichkeit im Islam.

    Antijudaismus durchzog die Kirchengeschichte seit ihren Anfängen. Er begleitete die Trennung des Christentums vom Judentum (~70–100), seinen Aufstieg zur Staatsreligion des Römischen Reiches (313–380), die Christianisierung Europas, den universalen Herrschaftsanspruch des Papsttums und die Religionspolitik vieler christlicher Landesherren. Da Juden nicht an Jesus von Nazaret als den Messias und Sohn Gottes glauben, stellten sie das kirchliche „Wahrheitsmonopol“ schon durch ihr Dasein in Frage. Sie wurden daher seit dem 4. Jahrhundert im christlichen Europa rechtlich, sozial und ökonomisch benachteiligt, ausgegrenzt und (besonders im Hochmittelalter und in der frühen Neuzeit) oft verfolgt, vertrieben und vielfach ermordet. Dies rechtfertigten Christen wiederum als „Strafe“ oder „Fluch Gottes“ für die angebliche „Verstockung“ oder „Gotteslästerung“ der Juden
    Geändert von neuerneuer (08.02.20 um 01:26 Uhr)

  10. #10
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    CO2 Fleisch Dienstag, 13.02.2018

    Berechnungen der LWK Niedersachsen zufolge, würde die Halbierung des Fleischkonsums in Deutschland nur wenig Klimaschutz bringen. Das sind die Ergebnisse.

    Eine Halbierung des Fleischkonsums in Deutschland und der damit verbundene Abbau der Nutztierbestände kann Berechnungen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) zufolge einen kleinen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.

    Andere Maßnahmen seien beim Klimaschutz laut LWK jedoch weitaus wirkungsvoller. Das sind die Fakten zum Fleischkonsum in Deutschland.

    1. Durchschnittlicher Pro-Kopf-Verzehr in Deutschland
    Nach Angaben der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) belief sich der durchschnittliche Fleischverzehr im Jahr 2016 in Deutschland auf 59 Kilogramm/Kopf.

    2. Deutsche essen vor allem Schweinefleisch
    35,8 Kilogramm Schweinefleisch essen deutsche Bürger im Durchschnitt. Weitere 11,9 Kilogramm fallen daneben auf Geflügel, 9,5 Kilogramm auf Rinder und 1,8 Kilogramm auf sonstige Tiere, so die LWK Niedersachsen.

    3. Tierarten haben unterschiedlichen CO2-Fußabdruck
    Die Erzeugung von einem Kilogramm frischem Schweinefleisch emittiert laut Bundesumweltministerium 3,25 Kilogramm CO2, während ein Kilogramm tiefgekühltes Rindfleisch über einen CO2-Fußabdruck von 14,34 Kilogramm verfügt.

    4. CO2-Fußabdruck pro Bundesbürger
    Gewichtet mit den Anteilen der Tierarten errechnet sich der Kammer zufolge ein durchschnittlicher CO2-Fußabdruck von 5,49 Kilogramm CO2 je Kilogramm verzehrtem Fleisch, was im Jahr 324 Kilogramm Kohlenstoffdioxid pro Bundesbürger entspreche.

    5. Fast 27 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr
    Bei einer Gesamtbevölkerung von 82,18 Millionen Menschen ergibt sich für 2016 durch den Fleischverzehr laut LWK eine Freisetzung von 26,6 Millionen Tonnen CO2.

    6. Halbierung des Fleischkonsums reduziert Emissionen
    Würde der Fleischkonsum in Deutschland auf die Hälfte sinken, könnten 13,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

    7. Fleischverzicht bingt relativ wenig Klimaschutz
    Im Hinblick auf das bundesdeutsche Klimaziel, die Emissionen von 1,251 Milliarden Tonnen im Jahr 1990 bis 2050 um 80 % zu senken, würde eine Halbierung des Fleischverzehrs in Deutschland dem Klimaziel somit nur um 1,1 Prozentpunkte näherbringen, so die Kammer.
    Geändert von neuerneuer (23.07.19 um 17:53 Uhr)

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