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Thema: Heute können wir unsere DSO-Welten nicht betreten- wir sind also nur in der richtigen Welt!

  1. #11
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    Zwischenzeitlich, ca um 100 n. Chr., hatten sich ehemalige Anhänger des Judentums, die jedoch mehrheitlich nicht Jüdischer Herkunft waren, als Christen vom Judentum abgespalten und verschiedenes aus der römischen Kultur angenommen. Der Ursprung der Christen kam jedoch aus dem Judentum, so vor allem auch der Glaube an den einen Gott (entgegen der vielen Götter der Römer). Erst viele Jahre später, ca. 380 n. Chr., wurde das Christentum im gesamten römischen Reich anerkannt. Zuvor hatte es auch gegen Christen zumindest vereinzelt römische Verfolgungen gegeben.

    Wikipedia zum Start des Christentums: Die Wurzeln des Christentums liegen im Judentum im römisch beherrschten Israel zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Es geht zurück auf die Anhänger des jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazaret. Mit dem Judentum ist das Christentum insbesondere durch den ersten Teil seiner Bibel verbunden, der den jüdischen heiligen Schriften des Tanach entspricht und im Christentum Altes Testament genannt wird. Ohne das Alte Testament wäre der christliche Glaube geschichtslos und bliebe unverständlich. Christen lesen die Texte des Alten Testaments allerdings von Jesus Christus her und auf ihn hin (christologische Interpretation). Das Christentum verbreitete sich in kurzer Zeit im Mittelmeerraum.

    Der Untergang des Römischen Reiches im Westen ist ein viel diskutiertes Thema der Altertumswissenschaft. Es geht um die Gründe für den allmählichen Niedergang des Weströmischen Reiches, das mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahr 476 (bzw. mit dem Tod des letzten von Ostrom anerkannten Kaisers Julius Nepos im Jahr 480) endete, wobei höchst unterschiedliche Theorien entworfen wurden und werden. Zentral ist hierbei vor allem die Frage, ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, angebliche Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche, Bürgerkriege) oder der Druck durch äußere Angreifer (Germanen, Hunnen, Perser) für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind.

    Mohamed, der islamische Prophet und Gesandte Gottes, wurde 570/573 in Mekka geboren. Er pflegte alljährlich einen Monat auf dem Berg Hira in der Nähe von Mekka zu verbringen, um dort Buße zu tun. Gegen 610 soll ihm nach eigenem Bekunden der Erzengel Gabriel (arabisch „Dschibril“) erschienen sein. Aus den Inhalten dieser Begegnungen wurde der Koran niedergeschrieben. Demnach sind alle Nichtmuslime im Sinne des Korans = Ungläubige. Sure 9: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!“ . Sure 9 und die darauf folgenden Verse fordern vor dem historischen Hintergrund der Ereignisse des Jahres 630 dazu auf, auch die Christen zu bekämpfen, bis sie tributpflichtig werden.

    Die islamische Expansion bezeichnet die Eroberungspolitik der Araber von der Mitte der 630er Jahre an bis ins 8. JH. In den 630er Jahren begann der Angriff der Araber auf das Oströmische bzw. Byzantinische Reich und das neupersische Sassanidenreich, wobei beide Großmächte von einem langjährigen Krieg gegeneinander stark geschwächt waren. Die Oströmer verloren 636 Palästina und Syrien, 640/42 Ägypten und bis 698 ganz Nordafrika an die Araber.

    Al-Hakim (6. Kalif, Muslimisch) zerstörte 1009 die Grabeskirche in Jerusalem, eines der größten Heiligtümer des Christentums. in der Reaktion begannen die christlichen Kreuzzüge. Die Kreuzzüge waren von der Lateinischen Kirche sanktionierte, strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert. Im engeren Sinn wurden sie gegen die muslimischen Staaten im Nahen Osten gerichtet. Im 13. Jh. wurden die Kreuzzüge auch auf andere militärische Aktionen ausgeweitet, deren Ziel nicht das Heilige Land war. In diesem erweiterten Sinne werden auch die Feldzüge gegen nicht christianisierte Völker wie Wenden, Finnen und Balten, gegen Ketzer wie die Albigenser und gegen die Ostkirche dazu gezählt. Vereinzelt haben Päpste sogar zu Kreuzzügen gegen christliche politische Gegner aufgerufen.

    Nachdem ein Kreuzfahrerheer von Pabst Urban im 1. Kreuzzug 1099 Jerusalem erobert hatte, wurden insgesamt vier Kreuzfahrerstaaten gegründet. Infolge ihrer Bedrohung durch die muslimischen Nachbarstaaten wurden weitere Kreuzzüge durchgeführt (2. Kreuzzug), die aber eher erfolglos blieben. Das Königreich Jerusalem erlitt 1187 in der Schlacht bei Hattin eine schwere Niederlage. Auch die Stadt Jerusalem ging wieder verloren.

    Der dritte Kreuzzug endete 1192 mit einem Friedensvertrag, ohne dass die Stadt Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert worden wäre.

    Der Vierte Kreuzzug von 1202 bis 1204, an dem hauptsächlich französische Ritter sowie venezianische Seeleute und Soldaten beteiligt waren, hatte ursprünglich die Eroberung Ägyptens zum Ziel. Trotz heftiger Einwände des Papstes und gänzlich dem Kreuzzugsgedanken zuwider wurde stattdessen das christliche Konstantinopel eingenommen und geplündert. Das Ereignis vertiefte die sich ohnehin bereits abzeichnende Spaltung von griechisch-orthodoxem Osten und römisch-katholischem Westen.

    Der Kreuzzug Friedrichs II. war der Kreuzzug des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. nach Jerusalem in den Jahren 1228 bis 1229. Er wird häufig als Abschluss des Kreuzzugs von Damiette betrachtet und entweder mit diesem gemeinsam als Fünfter Kreuzzug, oder als separater Sechster Kreuzzug gerechnet – die Zählung der nachfolgenden Kreuzzüge verschiebt sich dann entsprechend.

    Der sechste Kreuzzug war eine große bewaffnete Pilgerfahrt des französischen Königs Ludwig IX. von Frankreich, die im August 1248 begann und im April 1254 scheiterte. Der Kreuzzug hatte eine Entlastung der christlichen Kreuzfahrerstaaten sowie die Rückgewinnung von Jerusalem, das 1244 wieder an die Muslime gefallen war, zum Ziel.

    Der Siebte Kreuzzug war eine „bewaffnete Pilgerfahrt“ im Jahr 1270, die nach nur wenigen Monaten nach einer erfolglosen Belagerung von Tunis und dem Tod ihres Anführers, König Ludwig IX. von Frankreich, endete. Ursprüngliches Ziel des Kreuzzuges war eine Entlastung der in Bedrängnis geratenen Kreuzfahrerstaaten, die sich seit 1263 unablässiger Angriffe seitens des ägyptisch-syrischen Mamelukensultans as-Zahir Baibars ausgesetzt sahen und schon mehrere Burgen und Städte an ihn verloren hatten.

    Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 durch ein etwa 80.000 Mann starkes Belagerungsheer des osmanischen Sultans Mehmed II. (islamisch) beendete das oströmische Byzantinische Reich und damit endgültig die Römerzeit. Die Eroberung Konstantinopels markiert zugleich den endgültigen Aufstieg des Osmanischen Reiches zur Großmacht.

    Die Erste Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1529 war ein Höhepunkt im Krieg dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Osmanische Truppen schlossen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.

    Eine zweite türkische Belagerung Wiens fand 1683 statt und endete ebenfalls erfolglos. Wien war damals das Tor in den Westen für die Muslimischen Eroberungszüge. Mitteleuropa entging seiner Muslimisierung haarscharf und nur durch vereinte Kräfte.
    Geändert von neuerneuer (03.02.19 um 23:02 Uhr)

  2. #12
    Wuseler Avatar von twoFaces
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    So soll die richtige Welt, das sichtbare Universum, aussehen: Ca. 92-93 Milliarden Lichtjahre im Durchmesser- vermutlich ist es noch deutlich größer als wir Menschen es heutzutage beobachten können
    jo
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/e.../22835074.html
    Wenn eine physikalische Konstante zwei Werte annimmt, ist das ein Problem. Dem Kosmos selbst scheint es zwar egal zu sein, doch die Kosmologen verzweifeln.
    der Stein der Weisen hat verdammt viel Ähnlichkeit mit dem Stein der Narren.

  3. #13
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    Als Schwarzer Tod wird die große europäische Pandemie zwischen 1346 und 1353 bezeichnet, die geschätzte 25 Millionen Todesopfer – ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung – forderte. Als Auslöser gilt eine Variante des Pesterregers Yersinia pestis, was in der Vergangenheit verschiedentlich angezweifelt worden war. Spätestens seit 2011, als eine internationale Forschergruppe ihre Ergebnisse über die Entschlüsselung des Erbguts des damaligen Pesterregers publizierte ist gesichert, dass es sich bei dem damaligen Erreger um Yersinia pestis handelte.

    Die Pandemie trat nach heutigem Wissensstand zuerst in Asien auf und gelangte über die Handelsrouten nach Europa. In Messina nahm der durch die vor allem bei Seeleuten aufgetretene und übertragene Infektion ausgelöste Seuchenzug seinen Anfang. Manche Landstriche wurden weitgehend entvölkert, während andere Regionen von der Seuche verschont blieben oder nur gering betroffen waren. Für das Gebiet des heutigen Deutschland wird geschätzt, dass jeder zehnte Einwohner infolge des Schwarzen Todes sein Leben verlor. Hamburg, Köln und Bremen zählten dabei zu den Städten, in denen ein sehr hoher Bevölkerungsanteil starb. Sehr viel geringer war dagegen die Anzahl der Todesopfer im östlichen Gebiet des heutigen Deutschlands.

    Die sozialen Auswirkungen des Schwarzen Todes reichten sehr weit: Juden gerieten in den Verdacht, durch Giftmischerei und Brunnenvergiftung die Epidemie ausgelöst zu haben. Dies führte in vielen Teilen Europas zu Judenpogromen und einer Auslöschung jüdischer Gemeinden. Selbst da, wo geistliche oder weltliche Herrscher dies zu verhindern versuchten, war ihr Autoritätsverlust durch die sozialen Verwerfungen infolge der Epidemie so groß, dass es ihnen in der Regel nicht gelang.


    Reformation bezeichnet im engeren Sinn eine kirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648, die zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen (katholisch, lutherisch, reformiert) führte.

    Die Reformation wurde in Deutschland überwiegend von Martin Luther, in der Schweiz von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin angestoßen. Ihr Beginn wird allgemein auf 1517 datiert, als Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll, aber ihre Ursachen und Vorläufer reichen weiter zurück. Als Abschluss wird allgemein der Westfälische Frieden von 1648 betrachtet.

    Anfänglich war die Bewegung ein Versuch, die römisch-katholische Kirche zu reformieren. Viele Katholiken in West- und Mitteleuropa waren beunruhigt durch das, was sie als falsche Lehren und Missbrauch innerhalb der Kirche ansahen, besonders in Bezug auf die Ablassbriefe. Ein weiterer Kritikpunkt war die Käuflichkeit kirchlicher Ämter (Simonie), die den gesamten Klerus in den Verdacht der Korruption brachte.

    Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa, der als Religionskrieg begann. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene derjenige zwischen Kaiser und Katholischer Liga einerseits und Protestantischer Union andererseits.

    Als Auslöser des Krieges gilt der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618, mit dem der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände offen ausbrach. Dieser richtete sich gegen die Rekatholisierungsversuche des böhmischen Königs aus dem Haus Habsburg, der zugleich römisch-deutscher Kaiser war. Insgesamt folgten in den 30 Jahren von 1618 bis 1648 vier Konflikte aufeinander, die von der Geschichtswissenschaft nach den jeweiligen Gegnern des Kaisers und der Habsburger Mächte als Böhmisch-Pfälzischer, Dänisch-Niedersächsischer, Schwedischer und Schwedisch-Französischer Krieg bezeichnet wurden.

    Am 24. Oktober 1648 endete der Krieg in Deutschland. Seine Feldzüge und Schlachten hatten überwiegend auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches stattgefunden. Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verwüsteten und entvölkerten ganze Landstriche. In Teilen Süddeutschlands etwa überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffene Territorien mehr als ein Jahrhundert, um sich von deren Folgen zu erholen. Da sich der Krieg hauptsächlich auf deutschsprachigen Gebieten abspielte, die bis heute noch Teil Deutschlands beziehungsweise der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind, führten die Erfahrungen der Kriegszeit, nach Meinung von Experten, zur Verankerung eines Kriegstraumas im kollektiven deutschen Gedächtnis.
    Geändert von neuerneuer (23.07.19 um 14:47 Uhr)

  4. #14
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    Zahlen zum Strom - Erzeugung/Verbrauch:

    Laut CIA World Factbook werden jedes Jahr weltweit rund 21 Billionen Kilowattstunden (kwh) Strom verbraucht. Das schreibe ich mal aus:

    21 000 000 000 000 kwh - weltweiter Stromverbrauch = 21 000 Terawattstunden = 21 Petawattstunden (Stand 2016)
    ..5 920 000 000 000 kwh (China 2016)
    ..3 911 000 000 000 kwh (USA 2015)
    ..2 771 000 000 000 kwh (Europa 2015)
    .... 650 000 000 000 kwh Stromerzeugung in Deutschland 2018
    .... 600 000 000 000 kwh Verbrauch in Deutschland 2018
    .... 217 000 000 000 kwh wurden 2018 in Deutschland regenerativ erzeugt
    ...........210 000 000 kwh Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland 2018 (maximal mögliche Leistung in 1 Stunde)
    .............60 000 000 kwh Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland Winkraft ( - " - )
    .............48 000 000 kwh Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland Solar ( - " - )
    ...............7 000 000 kwh erzeugt ein heutzutage modernes Windrad im Jahr (ca. 2.200 Vollaststunden je ca. 3 MW Nennleistung)
    ...............1 026 000 kwh Nennleistung - derzeit größter europ. Windpark, Nordsee, Windpark Walney (September 2018)
    ..................900 000 kwh Nennleistung - derzeit geplanter größte deutscher Windpark in Deutschland (Nordsee)
    ................ .850 000 kwh Nennleistung - derzeit größter weltweiter Solarpark in China - 4 Mio Solarmodule auf 27 km2 Fläche positioniert
    ................ .497 000 kwh Nennleistung - derzeit größter deutschen Offshore- Windparks (Nordsee)
    ..................302 000 kwh Nennleistung - derzeit größter deutscher Onshore - Windpark
    ..................300 000 kwh Nennleistung - größter europäischer Solarpark in Frankreich
    ......................3 500 kwh verbraucht ein 2 Personenhaushalt in Deutschland in etwa im Jahr.
    ......................3 000 kwh Nennleistung hat ein modernes Windrad. Erzeugt in ca. 4-5 Stunden den Jahresstrom für 1 Einfamilienhaus.
    ......................2.000 kwh verbraucht ein Singlehaushalt circa im Jahr an Haushaltsstrom = ca. 600 Euro Stromkosten
    .........................445 kwh verbraucht ein Herd im Haushalt circa, wenn jeden Tag darauf gekocht wird
    .........................415 kwh verbraucht eine durchschnittlich benutze kleinschrankgroße Gefriertruhe (fast tägliche Öffnung) im Jahr
    .........................300 kwh verbraucht eine Kühl/Gefrierkombination circa im Jahr, sofern sie täglich benutzt (mehrmals geöffnet) wird
    .........................245 kwh verbraucht eine durchschnittlich benutzte Spülmaschine im Jahr
    .........................200 kwh verbraucht ein moderner PC im Jahr bei ca. 4 Stunden Betrieb am Tag mit 135 Watt
    .........................190 kwh verbraucht ein Fernseher circa im Jahr, bei Dauernutzung und nachts im "Standby"mindestens das doppelte
    ...........................65 kwh verbraucht ein moderner Flachbildfernseher im Jahr - in ca. 600 Stunden
    ...........................65 kwh etwaige Batteriekapazität (Mittelwert) eines Tesla- Elektroautos (Spanne reicht von 50 bis 100 kwh)
    ...........................65 kwh verbraucht ein neuer Kühlschrank mit hoher Energieeffizienz, wenn er das ganze Jahr nicht geöffnet wird
    ...........................15 kwh etwaiger Verbrauch eines Teslas Model 3 auf 100 km (Spanne von 14-17 kwh pro 100 km Fahrleistung)
    .............................1 kwh verbraucht ein Haarfön oder Staubsauger mit 1000 Watt Leistung in 1 Stunde
    .............................1 kwh Strom kostet derzeit ca. 30 Cent - je nach Anbieter gibt es leichte Abweichungen

    1 kwh entspricht 1000 Watt (Wattstunden/Watt pro Stunde).

    - Ein Kühlschrank verbraucht alle 8760 Stunden im Jahr ca. 120-150 Wattstunden - je nach Energieeffizienz abweichend.
    - Ein modernes E-Bike hat Akkus mit 500 Wattstunden (ältere Modelle eher 250). Wer 2 mal den Akku voll auflädt verbraucht hierbei 1 kwh
    - 1 moderner PC verbraucht durchschnittlich ca 140 Wattstunden - schalten sie ihren PC nie aus, dann verbrauchen sie ca. 1000 kwh im Jahr
    - prüfen sie einmal ihre Stromrechnung nach, immer wieder kommt es zu unnötig hohen Stromrechnungen, bei denen es Sparpotential gibt
    - eine Energiesparlampe mit 11 Watt verbraucht bei Dauerbetrieb ca. 88 kwh Strom im Jahr. Das kostet fast 30 Euro.
    - eine Glühlampe alter Bauart mit 100 Watt kostet sie 876 kwh /Jahr, wenn sie durchgängig leuchten würde. Das kostet circa 280 Euro.

    Was kann man mit 1 KWH im Haushalt machen?

    eine Maschine Wäsche waschen
    15 Hemden bügeln
    17 Stunden Licht einer Glühlampe (60 Watt)
    60 Minuten auf mittlerer Stufe staubsaugen (1000W-Staubsauger)
    90 Stunden Licht einer Stromsparlampe (11 Watt)
    10 Stunden TV schauen (LED, 107 cm)
    10 Stunden einen Desktop PC benutzen
    zwei Tage einen 300-Liter-Kühlschrank nutzen
    einen Hefekuchen backen
    ein Mittagessen für vier Personen auf dem Elektroherd kochen
    70 Tassen Kaffee kochen
    133 Scheiben Brot toasten

    https://www.stromverbrauch-haushalt....verbrauch.html


    Stromerzeugung wird statistisch in 219 Staaten erfasst, wobei 155 Staaten einen Verbrauch von 1 Terawatt oder mehr haben (Stand 2015/16)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...ergieverbrauch

    In Deutschland werden jährlich ca. 600 Terawattstunden (TWH) Strom verbraucht. Erzeugt werden ca. 50 TWH mehr, die die letzten Jahre auf dem Strommarkt in Europa verkauft wurden. Sollte der Verkehr auf Batteriebetrieb umgestellt werden, dann dürfte der Stromverbrauch in Richtung 800 TWH ansteigen. Im Jahre 2018 stellte Deutschland einen neuen Rekord für sich auf und erzeugte ca. 217 TWH Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser Strom steht allerdings oftmals nicht dann zur Verfügung wenn er benötigt wird, und es handelt sich bei diesen Zahlen nicht um den Primärenergieverbrauch der in etwa doppelt so hoch ist (also den gesamten Stromverbrauch einschließlich Heizungen /Warmwasserversorgung/Verkehr u.ä.).

    https://www.ise.fraunhofer.de/conten...ung_2018_3.pdf

    Um CO2 neutral zu werden dürfte eine Stromerzeugung über regenerative Energien in Höhe von 1 200 TWH in Deutschland erforderlich sein. Dann ergibt sich Spielraum um Strom in Methangas, Methanol oder Wasserstoff umzuwandeln (Power to Gas). Das bedeutet eine Steigerung von ca. 450 Prozent zum Stand 2018, weil der Strom nicht 1:1 sondern nur mit deutlichen Verlusten umgewandelt werden kann.

    Weitere Faktoren sollten beachtet werden, zb dass in Deutschland die Einwohnerzahl seit 2015 deutlich angestiegen ist (offiziell um ca 3-4 Prozent), und dieses Szenario sich fortsetzen könnte.
    Geändert von neuerneuer (26.07.19 um 19:33 Uhr)

  5. #15
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    Anmerkung: am 10.06.2019 wurde ein Rechenfehler korrigiert!

    Vorwort: Die Erde befindet sich nahezu sicher nicht in der Mitte des Universums, aber in dem für uns sichtbaren Universum in das wir von unserem Standort blicken können macht es beim derzeitigen Stand der menschlichen Erkenntnisse keinen Sinn, etwas anderes gedanklich zu berücksichtigen. Alles was sich außerhalb des für uns sichtbaren Universums befinden könnte ist auch heutzutage für den Menschen reinste Spekulation. Ähnlich wie bei einem Radargerät können wir die Umgebung nur "abtasten", durch Teleskope betrachten.

    Beachte: Im Jahre 2019 revidierten führende Wissenschaftler ihre Meinung- demnach hat die Milchstraße einen Durchmesser von ca. 200 000 Lichtjahren. Damit werden ihre Ausmaße wesentlich vergrößert, ca. um 300 Prozent im Ausmaß.

    Ein Gedanke: Will man versuchen unser sichtbares Universum auf eine Landkarte zu übertragen braucht man viel Papier. Man nehme hierzu 4 Blatt kariertes DinA4 Papier und formt diese zu einem DinA2 Blatt (2 mal nebeneinander und 2 mal untereinander legen). Nun hätte man ca. 120 x 80 Kästchen vor sich. Man schneide 20 Kästchen der Länge ab und lege sie als Breite des Papiers seitlich neu an. Nun hat man ca. 100 mal 100 Kästchen vor sich liegen. Anstatt 9600 Kästchen haben wir nun 10 000 Kästchen für die folgenden Gedanken. Vor uns liegt Papier in kleinem Poster- Format.

    Die etwa kreisrunde Milchstraße - unsere Heimatgalaxie - hat eine Ausdehnung von ca. 100 000 Lichtjahren. Wenn wir sie auf das Papier zeichnen würden, dann entspricht jedes der Kästchen = 1000 Lichtjahren (in Wirklichkeit hat so ein Kästchen ca. 5 Millimeter Seitenlänge). Somit entspricht 1 Millimeter auf dem Papier umgerechnet = 200 Lichtjahren; 0,1 Millimeter entsprechen = 20 Lichtjahren. 0,01 Millimeter entsprechen somit 2 Lichtjahren.


    Das Papiermodell macht wenig Sinn, denn wir können darauf die Milchstraße mit ihren Spiralarmen maximal grob skizzieren. Aber man kann mit dem Modell etwas anderes veranschaulichen: Das Papier das vor uns liegt können wir ca. 1 Million Mal nebeneinander und zusätzlich auch mehrere Millionen mal übereinander legen, um die Größe des für uns Menschen sichtbaren Universums ungefähr dazuzustellen. 

    Wir hätten nun ca. 100 Mio mal 100 Mio Kästchen im quadratischen Ausmaß von ca. 500 Quadratkilometern vor uns. Nur ein Mikroskop könnte die Sonne als einen winzigen Punkt innerhalb eines dieser Kästchen sehen. Man stelle sich an dieser Stelle vor, man steht auf einer Fläche die größer ist als die Stadt München. Obendrein ist unsere Landkarte vom sichtbaren Universum auch 500 Kilometer tief/oder hoch. Man hat jedoch keine Chance dazu, unsere Sonne ohne ein Mikroskop zu finden! 

    An dieser Stelle sei zusätzlich angemerkt: Das Verhältnis zwischen einer 240 qm großen Wohnung in München zur Gesamtgröße Münchens entspricht dem Größenverhältnis zwischen Erde und Sonne. Ihre Wohnung passt dann auch 1,3 Millionen mal in die Stadt München hinein.

    Fakt ist aber auch: Der Mensch ist bei weitem nicht in der Lage zu ergründen, ob unser Universum in einem Modell eckig wäre oder rund, oder ob es gar so geformt ist, wie wenn wir aus unserem Papiermodell eine Papierkugel zusammenknüllen würden. Es gibt sogar Vermutungen, wonach unser Universum eine ähnliche Form haben könnte wie ein Reitersattel für ein Pferd. Immerhin ist es mir selbst erstmals in meinem Kopf gelungen die Größe des Universums grob zu erfassen, ohne dass ich während dem Rechnen den von mir benutzten Maßstab verändern musste. Bei allen Modellen die ich bisher kenne wurde irgendwann der Maßstab verändert, und somit kann man sich das nicht mehr in entferntesten vorstellen, wie ungeheuer groß unser sichtbares Universum ist. Ob das Universum noch viel größer oder unendlich groß ist oder ob es weitere Universen gibt, das wissen Menschen nicht.


    Falls der Leser an dieser Stelle noch nicht genug hat: Ausgehend von unserem DinA2 Blatt mit der aufgezeichneten Milchstraße hat die etwas größere Andromedagalaxie (diese hätte ca. 140 karierte Kästchen seitliches Ausmaß) einen Abstand von ca 25 solcher Papier -Einheiten, es gäbe also ca. 2500 Kästchen nahezu leeren Zwischenraum. Beide Galaxien steuern wissenschaftlichen Berechnungen zu Folge durch den interstellaren Raum aufeinander zu. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es einen heißen Tanz der beiden Galaxien geben wird, die dann später zu einer ekliptischen Galaxie (Milkomeda) verschmelzen könnten. Bis zu diesem eventuellen Ereignis (in 4-10 Mrd Jahren) wird unsere Sonne jedoch womöglich bereits gar nicht mehr existieren. 

    netter Link vom Max-Planck Institut über Größenordnungen der mir grade über den Weg lief: https://www.mpifr-bonn.mpg.de/412978...n_eric_reitz_a


    Versuch 2 eine Art Kartengerüst des sichtbaren Universums zu bilden:

    Man nehme ein Schachbrett das in Wirklichkeit 8*8 Felder hat und stelle sich vor, dass es auf 10*10 Felder erweitert worden ist. Dann zeichnet man den Umfang des sichtbaren Universums auf das Brett. Jedes der vorhandenen 100 Felder entspricht nun im Vergleich zu unserem sichtbaren Universum = 10 Milliarden Lichtjahren, wobei auf dem Brett ein kleiner unbelegter Rand bleibt. Egal wie groß die Felder auf dem Schachbrett sind, es bleiben rechts und links ca. 40 Prozent der äußeren Felder leer. Für Schachfreunde - das betrifft auf einem richtigen Schachbrett die Grenzbereiche der Koordinaten A4/A5 und H4/H5 (das Koordinatensystem in diesem "Beispiel - Schachbrett" geht freilich bis 10 und bis zum Buchstaben "J"). Bis heute ist nicht klar, ob das Universum eckig oder kreisrund ist. Weiterhin ist nicht bekannt, ob das sichtbare Universum eine Form hat wie ein Reitersattel oder ein Blatt Papier oder eine Fahne im Wind. Natürlich kommt auch jede denkbare Kartoffel-ähnliche Form in Frage. Allerdings haben wir die größte Ausdehnung unseres sichtbaren Universums auf unser Schachbrett erfasst. in diesem Maßstab nimmt
    Geändert von neuerneuer (01.08.19 um 05:32 Uhr)

  6. #16
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    Stellt man sich vor man sieht einen "Punkt/." auf seinem Bildschirm. Nun macht man 3 Leerschritte und setzt dann den nächsten Punkt mit der Tastatur. Nun nehmen wir an, dass der Abstand beider Punkte denjenigen zwischen unserer Sonne und Proxima Zentauri, unserem nächstgelegenen Nachbarstern in 4,2 Lj Entfernung, simuliert (im Maßstab ein Punkt auf dem PC= 1 Lichtjahr).

    In diesem Maßstab wäre der Umfang der Milchstraße ca 100 Meter groß, also so große wie eine Aschenbahn um ein Fußballstadion. Einer der Aschekrumen auf der Bahn wäre dann so groß wie die Sonne mit ihrer gesamten Umgebung bis zur oortschen Wolke. Zur realistischeren Darstellung müsste man den Bereich innerhalb der Aschenbahn noch ca 2-3 Meter hoch mit Asche auffüllen!

    Der Mond würde in der Realität falls er bei seiner Umkreisung der Erde ein Seil spannen würde (zb wie eine Spinnwebe) eine nahezu kreisrunde Öffnung hinterlassen, durch die die Sonne gerade so durchreisen könnte, ohne anzustoßen. Der Mond ist ca. 1000 mal weiter von der Erde entfernt , als die Raumstation ISS mit der z.B. unser Alexander Gerst die Erde mehrfach umkreiste. Der Mond würde in dem besagten einen Kreis mit einem Radius von 400 000 km ziehen. Das würde so ziemlich genau für die Sonne rechen um da durch zu fliegen.

    In diesem Maßstab wäre das Universum immer noch größer als die reale Erde. Eines könnte man in diesem Maßstab noch tun: Denken sie sich ein Schachbrett mir 64 Feldern und legen sie auf jedes Feld eine Erkugel, dann ist man sie sehr nahe dran am Größenverhältnis des Punktes zum Universum. Eigentlich muss man nur wissen, dass die Sonne nix ist - aber auch gar nix im Universum!


    beispielhafte Adressdaten - wie findet mich ein kosmischer Briefträger?

    An das beobachtbare Universum,
    Groß- Supergalaxienhaufen Laniakea (einer von vielen Kontinenten mit ca. 520 Mio Lichtjahren Ausdehnung),
    Supergalaxienhaufen Virgo (ähnlich einem Heimatland, Größe 150 -200 Mio Lichtjahre, dünne Scheibenform),
    Lokale Gruppe (ähnlich Bundesland, Ausdehnung 5-8 Mio Lichtjahre mit ca 60 Galaxien),
    Milchstraße (ähnlich Stadtname - unsere Galaxie, Ausdehnung ca 180-200 000 Lichtjahre - Neuer Stand seit 2019),
    Orionarm (ähnlich einem Stadtteil - ein Ausläufer des galaktischen Spiralarms Sagrittarius, Länge 20000 Lj , Breite 2000 LJ),
    Gouldscher Gürtel (ähnlich einem Siedlungsnamen mit 2000 Lj Ausdehnung),
    Lokale Blase (nahezu leerer Raum mit 300 LJ den die Sonne seit 100 000 Jahren durchwandert)
    Lokale Flocke (ähnlich Gebäudegruppe), Ausdehnung ca. 30 LJ, lose Sternengruppe, Form unbekannt.
    Sonnensystem (ähnlich Gebäudekomplex),
    3. innerer Planet (ähnlich 3. Stockwerk),
    Nordhalbkugel - Mitteleuropa - Federal Republik of Germany (FRG) - PLZ ................

    zu Laniakea. auf grafischen Darstellungen sieht Laniakea fast aus wie ein zersauster Haarbüschel (dünne Fadenstruktur). Von der längsten Ausdehnung her nimmt Laniakea 520 Mio Lichtjahre Ausmaß ein. Ca. 180 Mal solch ein "Haarbüschel würden einmal die 92 Milliarden LJ des sichtbaren Universums in einer Art dünner aneinandergelegten Fäden durchqueren.

    Merke: Universum, Kosmos und Weltall bezeichnen die Gesamtheit aller uns bekannten Materie, während der Weltraum der (fast) leere Raum ist, den die Raumfahrt theoretisch befahren könnte. Ab einer Höhe von 100 Kilometern über dem Erdboden wird eine Grenze "Karman-Linie" genannt. Diese dient unter anderem der Unterscheidung zwischen Luftfahrt und Raumfahrt.

    Eingefügt am 20.08.2019: Würfel- Modelldarstellung der Größe des Universums

    Man nehme einen normalen Würfel zur Hand. Normale Würfel haben eine Kantenlänge von 1,5 cm. Für das Beispiel nehme ich an, dass jeder Würfel eine Kantenlänge von 1 cm hätte.

    Nun lege ich mit zuerst mit 100 Würfeln 10 mal 10 Würfel in eine ebene Fläche, Außerdem baue ich jeweils 10 Würfel übereinander, sodass nun 1000 Würfel in einem Quadrat vor mir liegen. Das Ausmaß beträgt nun jeweils 10 cm Breite, Höhe und Tiefe. Ich nenne es Größenskala 1.

    Größenskala 2: ich nehme nochmals die 1000 fache Menge an Würfeln und habe nun 1 Kubikmeter verbaut, also jeweils 1 Meter an den Kantenlängen. Ich benötige nun bereits 1 Million Würfel.

    Größenskala 3: ich nehme nochmals die 1000 fache Menge Würfel und habe nun ein Quadrat von 10 Quadratmetern. Soweit kann man sich das noch vorstellen, wenn man z.B. an einen 10 Meter Sprungturm denkt, der in Schwimmbädern steht. Verbaut sind nun 1 Millarde an Würfeln. (Beachte dass in den USA keine Zahlengröße Milliarden benutzt wird).

    Größenskala 4: ich nehme nochmals die 1000 fache Menge an Würfeln und baue mein Quadrat auf 100 Meter Kantenlänge aus. 1 Billion Würfel liegen nun auf der Fläche von 2 ca. Fußballplätzen die nebeneinander liegen, und ich erreiche die Höhe von einem der größeren Windkraftanlagen.

    Größenskala 5: nachdem ich die Kantenlänge nochmals auf 1 km verzehnfache, passt nun der 324 Meter hohe Eiffelturm mitsamt seiner großen Antenne 3 mal übereinander in den benutzten Raum. Die höchsten jemals gebauten Wohnhäuser werden überragt. 1 Billiarde Würfel sind verbaut

    Größenskala 6: ich verzehnfache die Kantenlänge auf 10 km. Nahezu alle Flugzeuge erreichen keine höhere Flughöhe. Die Tropospähre wird erreicht, fast alle Wolken steigen nicht höher auf, und der Mount Everest wird deutlich überragt. Die Bodenfläche würde schon etwa ein drittel der Stadt München ausfüllen. Um das Model zu bauen sind bereits eine Trillion Würfel nötig.

    Größenskala 7: wenn ich das Model erneut an jeder Kante verzehnfache, dann beträgt die Kantenlänge 100 km. Die Städte Hamburg und Bremen liegen in der Luftlinie 95 km voneinander entfernt. Ich erreiche weiterhin bereits die doppelte Höhe der irdischen Ozonschicht. 1 Trilliarde Moleküle H20 enthält ein Wassertropfen in etwa, eine schier unglaubliche Zahl. Es geht weiter- Schlag auf Schlag verzehnfache ich die Kantenlänge des Quadrates.

    Größenskala 8: 1000 km Kantenlänge: Die internationale Raumstation ISS fliegt in ca. 400 km Höhe. Etwas weniger als 1000 Kilometer misst die Strecke von Flensburg bis zum Bodensee.

    Größenskala 9: 10 000 km Kantenlänge: 1 Quadrillion Würfel bedecken nahezu die ganze Fläche der Erde, die 12700 km Durchmesser hat.

    Größenskala 10: Kantenlänge 100 000 km: Die Magnetosphäre, also der vom Erdmagnetfeld beeinflusste Raum beträgt zur Sonnenseite ausgerichtet ca.63 000 km und auf der Schattenseite ca. 630 000 km.

    Größenskala 11: Kantenlänge 1 Mio km: Der Erdenmond ist ca. 384 000 km von der Erde entfernt. Wir können ab hier in der Einheit Lichtjahre rechnen. Der Mond ist 1,28 Lichtsekunden entfernt.

    Größenskala 12: Kantenlänge 10 Mio km: Die Sonne hat einen Durchmesser von ca. 1,39 Mio km und somit ein Ausmaß von ca. 4,5 Lichtsekunden.

    Größenskala 13: 100 Mio km Kantenlänge: Die Erde hat in ihrer gesamten Umlaufbahn um die Sonne einen Radius von 300 Mio km. Die Sonne ist 150 Mio km und somit 8,3 Lichtminuten entfernt.

    Größenskala 14: 1 Mrd km Kantenlänge. Das Licht benötigt nun bereits 1 Stunde um 1,1 Mrd km zurückzulegen. Ich hätte nun bereits die Umlaufbahn des Mars um die Sonne sowie den Asteroidengürtel, der bis zu 900 Mio km von der Sonne entfernt ist, erreicht.

    Größenskala 15: 10 Mrd km: Der Sonnenwind, welcher interstellare Massen verdrängt, wird nun bereits schwächer. Auch den Kuipergürtel hätte ich bereits erreicht. Das Licht braucht bereits ca. 8 Stunden, um die Strecke der 10 Milliarden km Kantenlänge zurück zu legen. Die beiden Voyager- Sonden sind derzeit ca. 22 Milliarden km von der Sonne entfernt. Sie entfernen sich mit ca. 540 Millionen km im Jahr und mit 15 km /Sekunde Geschwindigkeit von uns weg (Stand 2019). 5 Lichtsekunden täglich werden die Sonde bis 2026 einen Lichttag von der Sonne entfernt haben.

    Größenskala 16: 100 Mrd km: Ich passiere die Heliopause, die Grenze von der Sonnenbeeinflussten Zone in den interstellaren Raum. Diese liegt bei ca. 16,7 Lichtstunden. Die Kantenlänge im Beispiel beträgt bereits ca. 4 (3,86) Lichttage.

    Größenskala 17: 1 Billion km: 38,6 Lichttage sind umgerechnet 2,6 Billionen km

    Größenskala 18: 10 Billionen km: 1 Lichtjahr beträgt umgerechnet 9,460 Billionen km oder 63 241 Astronomische Einheiten (AE). Eine AE ist die Entfernung zwischen Sonne und Erde (150 Mio km). Astronomen rechnen ein Lichtjahr in 0,306….. Parsec um (siehe Bogensekunde). Wissenschaftler vermuten dass der Einflussbereich des Sonnensystems bis zur vermuteten Oortschen Wolke (benannt nach dem Wissenschaftler Jan Hendrik Oort), in 1,5 bis 3 Lichtjahren reicht. Dort wird die Sonne vermutlich von astronomischen Objekten (z.B. Kometen) umkreist. Vorbeiziehende Nachbarsterne können vermutlich Kometen aus der Oortschen Wolke so stark beeinflussen, dass sie in Richtung Sonne abgelenkt werden. In der nächsten Größenskala sind bereits mehrere Nachbarsterne der Sonne enthalten.

    Größenskala 19: 100 Billionen km oder 10 Lichtjahre: Proxima Centauri ist der uns nächstgelegene Stern in einer Entfernung von ca. 4,24 Lichtjahren. Es handelt sich um ein Doppelsternsystem mit dem Stern Alpha Centauri. Das Sonnensytem hat einen Einflussbereich von ca. 3 Lichtjahren, bevor Nachbarsterne eine stärkere Gravitation (Anziehungskräfte) auf astronomische Objekte auswirken.

    Größenskala 20: 100 Lichtjahre oder 1 Billiarde km: Die Lokale Flocke ist eine ca. 30 Lichtjahre große Wolke aus interstellarer Materie, die derzeit von der Sonne und ihrem System durchwandert wird, wobei die Sonne selbst durch ihre Heliosphäre von den meisten Teilchen der Lokalen Flocke abgeschirmt wird. Die Lokale Flocke wiederum befindet sich innerhalb der Lokalen Blase, einer Region der Milchstraße mit wenig interstellarer Masse. Das Sonnensystem durchquert die Lokale Flocke seit ca. 100.000 Jahren und wird sie voraussichtlich in 10.000 bis 20.000 Jahren wieder verlassen. Durch ihr magnetisches Feld und den Sonnenwind erzeugt die Sonne eine Heliosphäre, mit der sie die Auswirkungen der Lokalen Flocke weitgehend aber nicht vollständig abschirmt (Beachte irdischer Klimawandel). Sobald das Sonnensystem die Lokale Flocke verlassen wird, wird sich das Umfeld der Sonne wesentlich ändern. Beschrieben wird das im nächsten Absatz.

    In der Lokalen Flocke befinden sich bei variierender Teilchendichte durchschnittlich 0,3 Atome pro Kubikzentimeter. Die Temperatur der Teilchen in der Wolke beträgt etwa 6000 Kelvin. Die Lokale Blase dagegen hat nur eine Dichte von 0,001 Atomen pro Kubikzentimeter, bei einer Temperatur von etwa 1 Million Kelvin. Zum Vergleich: Ein irdischer Wassertropfen in der gleichen Größe hat mehrere Trillionen Atome pro Kubikzentimeter.

    Größenskala 21: 1000 Lichtjahre: Die Lokale Blase hat eine Ausdehnung von ca. 210-815 Lichtjahren. Sie wurde bei Skala 20 bereits grob beschrieben. Es handelt sich um die Überreste einer Supernova, welche vor allem aus Wasserstoff bestehen.

    Größenskala 22: 10 000 Lichtjahre: Die Sonne befindet sich auf einem Nebenarm der Milchstraße, dem Orion – Seitenarm, welcher ca. 10 000 Lichtjahre Länge hat. In diesem Orionarm befindet sich unter anderem der „Gouldsche Gürtel“, welcher aus einer größeren Gruppe junger Sterne besteht. Dieser ist ca. 2000 Lichtjahre lang und 200 Lichtjahre hoch, und er hat grob gesehen eine nahezu elliptische Form. Die Lokale Blase aus der Größenskala 21 durchwandert diesen Gürtel derzeit. Die Sonne selbst ist zu alt, als dass sie einer der Sterne sein könnte die mit der besagten Gruppe junger Sterne entstanden ist.

    Größenskala 23: 100 000 Lichtjahre. Ich erweitere erneut die Kantenlänge meines Models auf das 10 fache. Die Wissenschaftler mussten 2018 eine ihrer Annahmen korrigieren, da die Milchstraße nicht wie bislang angenommen eine Ausdehnung von ca. 100 000 Lichtjahren, sondern eine Ausdehnung von nunmehr 180 - 200 000 Lichtjahren haben soll. Die Milchstraße wird seit ca. 4- 5 Jahren von der Raumsonde namens Gaja genauer vermessen. Das Beispiel der neuen Daten der Milchstraße macht deutlich, wie vage die bislang veröffentlichten Weltraumdaten in solchen Größenordnungen sind, und dies auch noch für einige Zeit so bleiben. Im alten Modell der Milchstraße hätten wir diese insgesamt in dieser Größenskala abbilden können, nunmehr befüllt die Milchstraße mit den neuen Daten ca. die 4 fachen Ausmaße dieser Größenordnung

    Größenskala 24: 1 Mio Lichtjahre: Man könnte die Milchstraße mit ihren neuen Daten von bis zu 200 000 Lichtjahren Ausdehnung ziemlich genau 25 mal in einer Fläche von 1Mio x 1 Mio Lichtjahren unterbringen. Bei der Vorstellung eines Quadrats von dieser Kantenlänge könnte man diese 25 Milchstraßen von der Grundfläche ca. 1000 Mal aufeinanderstapeln, bis man die entsprechende Höhe dieser Größenskala erreicht hat.

    Der gravitative Einflussbereich der Milchstraße reicht bis in eine Entfernung von ca. 1,64 Mio Lichtjahren. Dies vermuten Wissenschaftler deswegen, weil die Milchstraße ähnlich wie ein Kannibale sich immer wieder sogenannte Satellitengalaxien „einverleibt“ diese also in ihrem sogenannten „Halo“ aufnimmt. Hierbei handelt es sich um deutlich kleinere Galaxien im Umfeld der größeren Milchstraße.

    Noch haben wir 4 Größenskalen vor uns. Wir könnten das riesige Quadrat dieser Größenskala also 1 Billion mal nebeneinander, übereinander und aufeinander legen um die größte Skala zu erreichen welche die gesamten Ausmaße unseres Universums beschreiben soll. Die Größe der Milchstraße ist somit eigentlich nichts nennenswertes, wenn man unser sichtbares Universum beschreibt.

    Größenskala 25: 10 Mio Lichtjahre: Man sieht in dieser Skala die Lokale Gruppe, welche aus mindestens 60 Galaxien besteht. Neben der Milchstraße ist die nächst- größte Galaxie dieser Gruppe die Andromedagalaxie, von größerem Ausmaß ist auch der Dreiecksnebel (welcher unter anderem ein sehr großes Sternenentstehungsgebiet hat) zu nennen. Benannt sind auch oftmals die Satellitengalaxien, die Kleine und die Große Magellansche Wolke.

    Die Andromedagalaxie hat eine Ausdehnung von ca. 140 000 Lichtjahren und befindet sich in einer Entfernung von ca. 2,5 Mio Lichtjahren. Sie steuert auf die etwas größere Milchstraße (neueste Erkenntnisse aus 2018 wonach die Milchstraße größer ist) zu, und wird sich voraussichtlich in mehreren Milliarden Jahren mit der Milchstraße vereinen. Was hierbei genau passieren wird fällt in den Bereich von reinen Spekulationen und Computersimulationen, die bis heute mit falschen Daten der Milchstraße erstellt wurden (zumindest wurden seit 2018 keine neuen Erkenntnisse veröffentlicht). Die Erde wird es bis zu dem Zeitpunkt des Zusammenpralls (der Entstehung von Milkomeda) vermutlich sowieso nicht mehr geben, zumindest wird sie für Lebewesen bis dahin keinesfalls mehr bewohnbar sein.

    Das Quadrat dieser Größenskala können wir immer noch 1 Million mal nebeneinander und übereinander stapeln, um zu versuchen die Größe des gesamten Universums zu erfassen.

    Größenskala 26: 100 Mio Lichtjahre. Würde jemand aus dieser Entfernung auf unsere Erde schauen, dann würde er einen Planten sehen, welcher von Dinosauriern bewohnt ist, denn das Licht bräuchte eben diese 100 Millionen Jahre, um die Strecke zum Beobachter zurück zu legen.

    In dem Modell würde der Virgohaufen, eine riesige Ansammlung von Galaxien, zu der auch die Milchstraße gehört, zu sehen sein. Er hat ein Ausmaß von ca. 10 Mio Lichtjahren und wird gravitativ von der „Großen Mauer“ bzw. dem „Großen Attraktor“ beeinflusst und zu diesem angezogen.

    Größenskala 27: 1 Milliarde Lichtjahre: Zu sehen wäre der Virgo-Superhaufen, welcher abgeflacht in Scheibenform ca. 150 -200 Mio km Ausdehnung hat. In diesem Virgo-Superhaufen befinden sich ca. 200 andere Haufen, unter anderem der Virgohaufen, welcher in Skala 26 beschrieben ist.

    Die Milchstraße ist ca. 54 Mio Lichtjahre vom Virgo-Superhaufen entfernt und wandert auf diesen zu. Der Virgo Superhaufen selbst rast mit einer Geschwindigkeit von ca. 600 km/Sekunde auf seinen nächsten ebenbürtigen Nachbarn zu, dem „Hydra - Centaurus-Superhaufen“

    Der Virgo Superhaufen und andere Superhaufen sind widerum auf dem Weg zur „Großen Mauer“, einer riesigen Ansammlung von geballter Materie, die eine Art Mauer (stehende Wand) bildet. Darüber hinaus wandert der Virgo Superhaufen mit Unmengen von anderer Materie auch zum „Großen Attraktor“ über den es in den Medien nur spekulative Vermutungen gibt. Vermutungen besagen, dass die gesamte Materie der Umgebung in solchen Größenskalen auf diese unbekannte „Attraktivität“ zu wandert. Der Große Attraktor befindet sich in ca. 200 Mio Lichtjahren Entfernung

    In der Größenskala 1 Milliarde Lichtjahre ist auch eine übergeordnete Sturktur erkennbar, über die die Wissenschaft seit 2014/2015 öffentlich berichtet. Hierbei handelt es sich um „Laniakea“. Bei Laniakea handelt es sich um den lokalen Groß-Supergalaxienhaufen. Er umfasst etwa 100.000 Galaxien, darunter die Milchstraße. Seine Ausdehnung beträgt 520 Millionen Lichtjahre bzw. 160 Megaparsec.
    In der vorliegenden Skala könnten wir in 700 000 Lichtjahren Entfernung den „Sharpley Superhaufen“ (bennannt nach Harlow Sharpley) betrachten. Dieser ist ebenfalls sehr groß. Seine Masse und Anziehung beeinflusst auch die Wanderung der Milchstraße durch den Weltraum.

    In der betrachteten Größenskala würde Laniakea in seiner größten Ausdehnung noch deutlich mehr als 100 Mal nebeneinander in der Karte des Universums passen, von der Breite her vermutlich mehrere Tausend Mal. Laniakea besteht aus einer Art Fadenstruktur und ist selbst Teil der Filamentstruktur, welche die größte uns bekannte Struktur im Universum ist (Filament = Lateinisch Faden). Es handelt sich hierbei um das „Kosmische Netz“. Galaxienhaufen und Superhaufen bilden in dieser Netzstruktur die Knotenpunkte (man stelle sich hier z.B. ein Fischernetz vor, welches sich im Wasser unförmig bewegt).

    Zu erwähnen ist in dieser Größenordnung noch, das in nahezu entgegen gesetzter Richtung des Großen Attraktors sich ein riesiges Void (englisch = Leere/ Loch) namens „Eridanus Supervoid“ befindet. Dieses hat eine Ausdehnung von bis zu 1 Milliarden Lichtjahren. Aus dieser Richtung des Voids haben die benannten Strukturen, in denen sich unsere Milchstraße befindet (Virgo /Virgo – Superhaufen usw.), weniger Anziehungskraft als aus Richtung des Großen Attraktors. Wissenschaftler haben bereits vermutet dass dies dazu führt, dass die Bewegung zum Großen Attraktor mehr von der absossenden Wirkungs des Voids resultiert, als von der Anziehungskraft des Großen Attraktors. Dies schließen die Wissenschaftler daraus, dass die Materie nicht kerzengerade auf den Großen Attraktor zu steuert.

    Die vorliegende Größenskala als Würfel vorgestellt müssen wir noch genau 92 mal nebeneinander , übereinander und aufeinander legen, um die etwaige Größe des für uns sichtbaren Universums erfassen zu können. Den hier erfassten Raum in Form eines Würfels könnte es noch ca. 500 000 bis 1 Million Mal innerhalb des für uns sichtbaren Universums geben. Hierbei ist zu beachten, dass uns nicht bekannt ist, ob das Universum unendlich ist, kreisrund, quadratisch, scheibenförmig oder gar geformt ist wie ein Reitersattel oder wie eine Fahne im Wind.

    Größenskala 28: 10 Milliarden Lichtjahre. Zu sehen sind Filamente (Fadenartige Netzstrukturen) mit Zentren an den Knoten und sehr großen Leeräumen (Voids). Laniakea ist eine kaum noch erkennbare Struktur mit 520 Mio Lichtjahren maximaler Ausdehnung und in einen der „Filamentnetzknoten“ integriert

    Größenskala 29: 100 Milliarden Lichtjahre: Unser sichtbares Universum beträgt 46 Mrd Lichtjahre auch in entgegengesetzten Richtungen, somit etwas mehr als 92 Milliarden Lichtjahre. Was außerhalb unseres Universums ist oder sein könnte, das kann auch im Ansatz nicht seriös erklärt werden. Hollywood dreht Filme über eine Matrix (Parallelwelt) oder auch sogenannten „Multiversums“, in denen unser sichtbares Universum eine Art Luftballon in der Gruppe von Luftballons sein könnte.

    Schlussendlich würden wir eine Menge von ca 1 Quattuordezillion Wüfeln benötigen, um die Größenskala 29 quadratisch auszufüllen. Das ist in anderen Worten ausgedrückt eine 10 gefolgt von 84 Nullen.
    Geändert von neuerneuer (Heute um 00:38 Uhr)

  7. #17
    Architekt des Wuselimperiums
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    Thema : Gedanken eines Laien zum Klimawandel /Klimahysterie.

    Gleich vorweg das unabänderliche Fazit: Kein Mensch weiß genau von was er redet wenn es ums Thema „menschengemachter Klimawandel“ geht. Es herrscht ein heilloses Durcheinander in den Argumentationsketten der in der Öffentlichkeit auftretenden Personen, seien es Politiker oder auch Klimaskeptiker oder Klimaaktivisten. Da verliert man als „Otto-Normalbürger“ schnell die Orientierung.

    Die Widersacher sind zur Zeit größtenteils nicht mehr in der Lage, sich zum Klimawandel auf sachlicher Ebene miteinander auseinander zu setzen. Man geht oftmals schnell auf die unsachliche emotionale Schiene über. Genaues Wissen hat jedoch niemand von allen Beteiligten. Es handelt sich um Glauben/ Thesen/ Annahmen von teilweise unseriösen reißerischen Hochrechnungen und damit verbundener Klimahysterie, ähnlich einem Glaubenskrieg.

    In Deutschland geht es in der Klimadebatte um viele Milliarden Euro, um die kontrovers gestritten wird. Hierbei geht es immer wieder um das Motto: „Wer wird Millionär – Wer bleibt Millionär“ (Bspw.: Kohleabbau-subventionen - Solarenegie Arbeitsplatzabbau ohne Subventionen. Es würden Steuereinnahmen vom Stromverbrauch fehlen).

    Das lückenhafte Wissen über den „menschengemachten Klimawandel“ betrifft neben den Politikern auch die Wissenschaftler und die sogenannten „Klima-Profis“. Denn einerseits wissen sie ziemlich wenig davon, was denn genau ein Atom ist (sie haben dazu anschauliche Theorien entwickelt an die sie sich klammern, den allergrößten Teil jedes Atoms müssen sie andererseits allerdings auch heute noch noch hilflos als unbekannten leeren Raum bezeichnen). Beim CO2 handelt es sich um ein Molekül, in diesem Fall um eine Verbindung von einem Kohlenstoff und 2 Sauerstoffatomen. Über den genauen Aufbau und was genau in einem Atom drin ist, darüber gibt es für Wissenschaftler "nur" oberflächliche Schalenmodell- Theorien. Was genau ein "String" sein könnte mündet jeweils in einer Annahme, also einer theoretischen Vorstellung der Atomphysiker. Mehrere Dinge können sie uns in diesem Bereich nicht erklären (Surftipp: Feldtheorie oder Stringtheorie oder Myon). Nichts genaues weiß man dort nicht und somit auch nicht genau, wie ein Atom in Gänze "funktioniert". Menschen können Atome nachweisen, jedoch nicht vollständig verstehen.

    Anderseits kann kein Mensch berechnen, wo welcher Mensch (welches Land) an welchem Tag wie viel C02 freisetztet oder an jeder Stelle der Erdatmosphäre gleichzeitig den CO2- Wert messen – und zwar zum genau gleichen Zeitpunkt. Nur dann bekäme man ein vollständig aufschlussreiches Ergebnis über den globalen Anteil von CO2- Molekülen in der Atmosphäre.

    Hierzu ein Beispiel: Wenn ich am Nordpol an 3 Orten die Temperatur messe und dann Aussagen darüber treffen will, wie sich die Temperatur am Nordpol entwickelt, dann erhalte ich spätestens dann kein ordentliches Ergebnis mehr, sobald sich eine Eisbär/Eisente neben mein Messgerät setzt oder ein Vogel darüber kreist, sodass dann die Temperatur im Schatten misst anstatt in der Sonne.

    Derzeit sorgt die Diskussion über eine CO2- Steuer spürbar für Unruhe, weil deren Sinnhaftigkeit oft angezweifelt wird. Mancher Skeptiker ist der Meinung, dass deutsche Steuereinnahmen keinen Einfluss auf das Weltklima haben würden. Dennoch sucht der Staat einen akzeptablen Weg dazu, die womöglich bevorstehende Steuerausfälle auszugleichen, oder Geld für den Ausbau von erneuerbarer Energie „einzutreiben“. - Umweltministerin Schulze will den CO2-Preis pro Tonne auf 35 Euro in 2020 fixieren- bis 2030 dann schrittweise auf 180 Euro pro Tonne verfünfachen - Stand Mai 2019. Der Bürger solle schließlich Zeit haben um sich an die Abgabe an den Staat zu einzugewöhnen.

    Bei der EU-Wahl 2019 hat sich gezeigt, dass der deutsche Wähler stark „pro Klimagläubiger“ wählte, während im Rest von Europa offenbar eher andere Themen gewichtiger bei Wahlentscheidungen waren. Die Wahlergebnisse unseres Landes dürften in naher Zukunft zu spürbaren Änderungen im Land führen. Es dürfte eine immense Umschichtung von sehr viel Geld innerhalb Deutschlands erfolgen.

    Es handelt sich meiner Meinung nach bei den vorliegenden Zahlen wegen erwähnter Umstände um sogenannte „Milchmädchenrechnungen“. Basierend auf diesen hatte ich Interesse dazu, mich unvoreingenommen den für mich glaubwürdigen Fakten zuzuwenden, die ich in den Medien aufgreifen konnte. Hierzu sei bemerkt, dass die deutschen Medien offenbar bemüht sind, den Bürger nicht umfassend sondern polarisiert zu informieren. Hierfür dürften sie auch ihre Gründe haben, auf welche ich an dieser Stelle jedoch nicht näher eingehen will.

    Um mich etwas tiefgreifender zu informieren habe ich mich auch mittels elektronischer Hilfsmittel umgeschaut. Was da bei oberflächlicher Suche zu Tage kam ist für mich Zeugnis davon, dass sehr viele sogenannte „Szenen-Akteure“ reißerisch, besser wissend, klima- populistisch und mit unbewiesenen Fakten zu ungeheuerlichen Schlussfolgerungen kommen. Manche beteiligte Personen tun dies wohl aus Profitgier, eigener Profilierung, eigener Schuldgefühle, eigener Ängste wegen ihrer Gesundheit, einer befürchteten CO2-Steuer, oder sie sind von lückenhaften Medienberichten gefüttert emotional gesteuert. Andere vertrauen auf Lobbyismus (der der mich entlohnt, dessen Meinung vertrete ich, dafür werde ich schlussendlich mit Vorteilen gefüttert). Viele unserer Politiker argumentieren oftmals aus rein wahltaktischen Gründen, oder wenn sie selber um ihre Daseinsberechtigung fürchten müssen (Fridays for Future - F4F/ Klimaikone Greta/ Rezo- Video).

    Welche Zahlen habe ich nun in den Medien gefunden? Wo kommen die her, was sagen die aus?

    Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass sie Ausgrabungen/ den Schichten von Baumrinden/ Bodenproben/ Polareisbohrungen/ Gesteinsrückständen/ Gesteinsschichten/ Wasserproben aus Höhlen/ dem Meeresboden und anderem sehr genau nachvollziehen können, wie zu früheren Zeiten der Treibhausgasgehalt (THG) in der Luft oder auch wie hoch die Temperaturen auf der Erde waren.

    Sie messen die Häufigkeit des CO2 Moleküls in „Teile pro Million /Parts per Million = ppm. Das bedeutet dass bei einem Messwert von 1 ppm = 1 millionstel Anteil eines Stoffes in der Luft gemessen wurde. Beim C02 messen die Wissenschaftler derzeit (2019) Werte von knapp über 400 ppm. Das entspricht 0,04 Prozent der Umgebungsluft.

    In geschlossenen Räumen, zb. Klassenzimmern, Getreidesilos oder Brauereikellern kann es zu CO2 Werten über 600 ppm kommen. Steigert sich der CO2 Wert weiter, so können Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit und letztendlich bei CO2 Anteilen von über 20 Prozent auch auch der Tod eines Menschen eintreten. CO2 ist ein geruchloses Gas.

    Wenn man in unserer Zeitrechnung zurück geht, dann war der frühere CO2 Wert auf der Erde vor der so genannten Industriellen Revolution niedriger (siehe Abbildung – Messdaten früherer Jahre). Viele sehen anhand der gemessenen CO2- Steigerung einen vom Menschen verursachten Einfluss auf das Erdklima.

    Alle sind sich sehr einig darüber, dass sich das Klima im Laufe der vergangenen Jahre natürlich auch wegen anderer Gründe geändert hat. Es gab z.B. Eiszeiten und Warmzeiten auf der Erde. Hierfür waren z.B. Vulkanausbrüche verantwortlich. In den letzten Jahren werden jedoch Messwerte erreicht, die sich mit den Werten früherer Zeiten nicht mehr in Einklang bringen lassen. Gleichzeitig erleben wir durch Klimaänderungen vermehrt Eisschmelzen, Hochwasser, Dürre, Waldbrände oder Hitzeperioden.

    Das alles ist natürlich nicht neu auf der Erde. Die Messwerte alarmierten jedoch Wissenschaftler, die seit Jahren lautstark Alarm schlagen. Dies hat jedoch viele Jahre zu keinen nachhaltigen Umdenken der Politiker und der Industrie geführt. Mit dem Reaktorunfall 2003 in Japan, Fukushima, hat sich die Bundesregierung zum zügigen Atomausstieg entschlossen. Derzeit ist nun ist das CO2 im Mittelpunkt der Debatte. Die strittige Frage der Klimadebatte lautet: Ist der Mensch mit seinem Handeln dafür verantwortlich, dass sich das Klima ändert, weil er Treibhausgase frei setzt? Mehrere Wissenschalftler wollen in der Beschreibung des Erdzeitalters die heutige Zeit (seit der Menschen Einfluss auf die Natur nehmen) den Begriff "Anthropozän" vorschlagen. Hieraus setzt sich auch der Begriff zusammen, der politisch oft diskutiert wird = Anthropozäner Klimawandel (Spasshalber auch Kapitalözän genannt, weil es oft nur um Geld geht).

    Um es vorweg zu nehmen: Unter den gegebenen Umständen sollte meiner Meinung nach auch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke in Deutschland nochmals auf den Prüfstand genommen werden, weil alle Möglichkeiten der CO2- Einsparung ernsthaft abgewägt werden sollten.

    Woher kommen öffentlich zugängliche fundamentale Klimadaten? – Vom Weltklimarat IPCC!
    Hierzu eine Pressemitteilung, die 2009 unter dem Begriff „Klimagate“ Schlagzeilen machte:

    Quelle Focus.de: „Am 19. November tauchte auf dem relativ unbedeutenden Klima-Skeptiker-Blog „Air Vent“ ein Hinweis auf einen Link zu einem russischen Server auf. Auf dem Server waren Dateien zu finden, die Unbekannte vom Server der Climate Research Unit der University of East Anglia kopiert hatten. Über 3000 interne E-Mails und 72 Dateien fanden sich plötzlich öffentlich zugänglich im Internet wieder. Schnell war von einem Hackerangriff die Rede. Der eigentliche Skandal ist aber nicht der Datenklau, sondern der Inhalt der E-Mails, deren Authentizität der Direktor des Instituts, Phil Jones, inzwischen bestätigt hat. Er ist zwischenzeitlich von seinem Amt zurückgetreten. In den E-Mails unterhalten sich prominente Klimaforscher darüber, wie sie mit Kritikern umgehen, wie Datensätze so verändert werden, dass sie zur offiziellen Theorie passen, und wie kritische Journalisten boykottiert werden sollen.“ Quelle - Ende.

    Der Focus kommentiert weiter: „In Kontinentaleuropa und vor allem in einem der wichtigsten Länder zur Durchsetzung von CO2-Zielen, Deutschland, wird das Thema unter den Teppich gekehrt. Deutsche Wissenschaftler vom regierungsnahen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie Stephan R., der in den E-Mails mehrfach auftaucht, nehmen Schlüsselrollen im Weltklimarat ein. Außer der „Welt“ widmet sich hierzulande kein überregionales Blatt ausführlicher dem Skandal. Lediglich von einem Hackerangriff und einigen unglücklichen Formulierungen, die aber nichts beweisen würden, ist hier und da die Rede.“ Quelle -Ende.

    Die meisten Medien-Informationen zu dem Skandal sind mittlerweile von den deutschen Medien elektronisch gelöscht worden. 2012 hat sich dann ein Hacker als Gutachter ausgegeben und frei erfundene Berichte auf die Server der IPCC eingespielt. Die deutschen Medien berichten sehr spärlich darüber.

    Ausgehend von dieser Pressemeldung gehen von dem genannten IPCC- Weltklimarat die Daten als Fundamentaldaten an die Weltpresse. Wer das Institut wann hackt und/oder Daten von dort verändert, das bleibt der breiten Öffentlichkeit nach dem peinlichen „Klimagate-Vorfall“ vermutlich bis auf weiteres vorenthalten. Aus dieser Pressemeldung findet jedoch die Klimadebatte aus Sicht der Klimaskeptiker mitunter ihr Fundament, denn sie stellen das ganze Institut als unseriös in Frage. Auf Grund der IPCC- Daten werden viele Milliarden Euro zwischen den Versicherungen „hin und– her“ bewegt (Wer wird Millionär)?

    Momentan liegt aus meiner Sicht folgendes Szenario nahe: Weder Asiaten noch Amerikaner und niemand in Europa hat seine Volksvertreter so gewählt, dass massive finanzielle Anstrengungen unternommen werden, um entschieden auf erneuerbare Energien zu setzen. Auch unsere unmittelbaren Nachbarn Frankreich (Atomkraft) und in Osteuropa (Kohlekraftwerke) werden weiterhin eher „zaghaft“ auf erneuerbare Energien umstellen. Bei Windflaute oder Nebel wird ein Zukauf von Energie notwendig sein, welche wir bei uns im Land selber abgestellt haben. Haben wir dann wirklich etwas sinnvolles gegen den weltweiten CO2 Anstieg unternommen? Eher nicht! Die gelobten Vorreiter aus Skandinavien (verfügbare Wasserkraft) und Island (dünne Erdkruste und Geothermie möglich) haben einfachere Möglichkeiten wie die BRD.

    Zahlen: Quelle Scinexx.de 08.10.2018: „Doch wie hoch ist das verbleibende CO2-Budget? Im jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats IPCC haben Klimaforscher nicht nur verdeutlicht, welche Folgen schon zwei Grad mehr für Natur und Menschheit hätten, sie haben auch neue Zahlen dazu veröffentlicht, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen darf, wenn die Klimaziele gehalten werden sollen.
    Dem IPCC zufolge dürften wir nur noch knapp 420 Gigatonnen CO2 emittieren, wenn das 1,5 Grad Klimaziel erreicht werden soll. Um das Zwei-Grad-Ziel noch zu schaffen, bleiben der Menschheit noch 1.070 Milliarden Tonnen CO2. Dieses Budget beruht auf der Annahme, dass es einen nahezu linearen Zusammenhang zwischen den kumulativen Emissionen einerseits und dem weltweiten Temperaturanstieg andererseits gibt. Nicht berücksichtigt werden dabei regionale Unterschiede oder die Trägheit des Klimasystems.

    Was aber bedeutet dieses CO2-Budget konkret und ganz praktisch? Aus Messdaten ist bekannt, wie viel CO2 die Menschheit jährlich ausstößt – momentan sind dies rund 42 Gigatonnen pro Jahr oder 1.332 Tonnen pro Sekunde. Ausgehend von diesen Emissionsdaten lässt sich hochrechnen wie lange wir noch so weitermachen können, bis das Budget aufgebraucht ist. An diesem Punkt müssten entweder schlagartig alle Emissionen auf null sinken oder aber das Klimaziel wird verfehlt.“ Quelle - Ende

    Das heißt zum Stand Juni 2019:

    1.070.000.000.000 Tonnen CO2 Emissionen kann sich der Mensch bis zum 2- Grad Ziel noch erlauben.
    ...420.000.000.000 Tonnen CO2 Emissionen kann sich der Mensch bis zum 1,5 Grad Ziel noch erlauben.
    .….42.000.000.000 Tonnen erzeugt der Mensch jährlich, Stand 2018- Tendenz zunehmend.
    .......8.000.000.000 Tonnen setzen Waldbrände in etwa jährlich global frei
    ….......866.000.000 Tonnen erzeugte Deutschland 2018, Quelle Umweltbundesamt (ca. 2,4 Prozent).
    ……......…......1.332 Tonnen erzeugt der Mensch global pro Sekunde
    …………..........…...8,8 Tonnen erzeugte jeder Bundesbürger laut Bundesamt in 2018 ca. pro Kopf.
    .........................3,5 Tonnen CO2 absorbiert eine 120 jährige Buche von 35 Metern Höhe (wald.de)
    .........................2,5 Tonnen CO2 absorbiert eine ca. 100 Jahre alte Fichte mit 35 Metern Höhe (wald.de)
    .........................1,1 Tonnen C02 wird freigesetzt, wenn ein Braunkohlekraftwerk 1000 kwh Strom herstellt
    .........................1,0 Tonne CO2 speichert ein Laubbaum in 80 Lebensjahren (überdurchschnittlicher Wert)
    .........................0,94 Tonnen C02 erzeugt ein Steinkohlekraftwerk bei der Erzeugung von 1000 kwh Strom
    .........................0,45 Tonnen CO2 erzeugt Erdgas bei der Herstellung von 1000 kwH Energie
    .........................0,08 Tonnen CO2 werden bei Herstellung und Transport von Solarzellen umgerechnet z.B. in China erzeugt
    .........................0,04 Tonnen CO2 werden bei Herstellung und Montage umgerechnet für 1000 kwh Stormerzeugung freigesetzt

    Beachte Faustformel: Ein Hektar Wald Verhindert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2. (wald.de). Er speichert nicht CO2 sondern Kohlenstoff. 1,169 Millarden Tonnen Kohlenstoff sind gegenwärtig in lebenden Bäumen und in Totholz gebunden. Im Einzelnen: oberirdischen Biomasse 993 Mio. Tonnen, 156 Mio. Tonnen in unterirdischer Biomasse, vor allem den Wurzeln und 20 Mio. Tonnen im Totholz. Das sind rund 105 Tonnen Kohlenstoff (ca. 385t CO2) pro Hektar in der ober- und unterirdischen Biomasse (ohne Streuauflage und Mineralboden). Die Bodenzustandserhebung im Wald gibt für die Streuauflage und den Mineralboden einen Vorrat von weiteren 850 Mio. Tonnen Kohlenstoff an. Der Wald in Deutschland wirkt derzeit als Senke und entlastet die Atmosphäre jährlich um rund 52 Millionen Tonnen Kohlendioxid (Quelle: 3. Bundeswaldinventur).

    Holzbauwerke: Bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts spielt der Wald also eine entscheidende Rolle – und das gleich in dreifacher Hinsicht: Erstens entzieht er der Atmosphäre CO2. Diese Speicherung verlängert sich zweitens, wenn Holz etwa für Neubauten, Modernisierungen, Anbauten oder Möbel verwendet und der enthaltene Kohlenstoff so festgesetzt wird.
    Ein Niedrigenergiehaus in Holzbauweise beispielsweise entlastet die Atmosphäre um rund 80 Tonnen Kohlendioxid. Drittens ersetzt Holz andere energieintensive Materialien wie Stahl oder Beton, die auf Basis endlicher Rohstoffe hergestellt werden. Da die heimischen Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden – das heißt, es wird nie mehr Holz geerntet als nachwächst –, erschöpft sich die Ressource Holz nicht. Weltweit sieht das allerdings ganz anders aus, denn aus Profitgier (z.B. um landwirtshaftliche Nutzflächen zu erhalten) werden legal wie illegal riesige Baumbestände entfernt!

    Beim derzeitigen Tempo kommt die Menschheit laut "www.klimauhr.info" rechnerisch am 31.03.2035 am 2 Grad-Ziel an. Nimmt man seriösere, weniger aufreißerisch berechnete Daten, dann kommt man ca. im Jahre 2045 an diesem Ziel an. Jeder versucht sich natürlich in den Vordergrund zu setzen, die gläubigen Klimaaktivisten ebenso wie eher seriöse Organisationen oder gar Skeptiker des Themas. Meist wird vom Zahlenmaterial von 1990 aus gemessen, was sich am Klima änderte. Man spricht oft vom Wetter und erst ab einem Zeitraum von mindestens 30 Jahren von Klimadaten. Derzeit haben die Menschen seit 1990 nach den Berechnungen bereits ca. 0,8 Grad globale (anthroprozäne) klimatische Erderwärmung erzeugt. Allerdings geben auch die Autoren an, dass viele Details der Zahlen flexibel gehandhabt werden müssen. Emotional geführte Diskussionen vernachlässigen diese Tatsache oftmals.

    Selbst gesetzte Klimaziele laut der Pariser Klimakonferenz 2015:
    Der CO2 Ausstoss ging laut aktuell vorliegender Zahlen (2018) des IPCC- Instituts (Weltklimarat) in Deutschland seit 1990 um ca. 30 Prozent zurück. Das vereinbarte Klimaziel beträgt jedoch 40 Prozent bis 2020. Es kann davon ausgegangen werden, dass Deutschland das Klimaziel 2020 verfehlt. Beachtenswert war der letzte verhältnismäßig milde Winter.

    Wie setzen sich die Emissionen in Deutschland zusammen?
    - Konsum (umweltbewusst einkaufen? Jeans die einmal um die Erde gingen/ Kühlschrank AAA+?)
    - Transport (Verkehr - Flugzeug, alle Transportfahrzeuge, Öffentliche Verkehrsmittel, u.a.)
    - Ernährung (Fleisch, Butter – heimisches saisonales Obst?)
    - Gebäude (modernisierte Wärmedämmung, Heizen/Lüften, Energiesparmaßnahmen?)
    - Industrie (verbrauchter Firmenstrom)
    - Landwirtschaft (Pestizide, Gülle, Mist, Stickstoffdüngung, Methangas über Tiere freigesetzt)
    - Elektrizitäts und Wärmeerzeugung (Kraftwerke und Stromerzeugung)
    - Abfallwirtschaft (Lösungsansatz besseres Recycling/Müllvermeidung)



    10.06.2019. Das Thema sachlich zu betrachten ist sehr komplex - Fortsetzung ist geplant.

    - Stromnetz in D ist nicht ordentlich ausgebaut. Unser Minister feiert nun angebliche Erfolge, nach vielen Jahren der Untätigkeit
    - veröffentlichte Anteile der erneuerbaren Energien berücksichtigen nur Stromerzeugung in D., nicht den Primärstrom (Gesamtstrom)
    - Emittenten lügen aus Profitgier wie gedruckt - Beispiel Betrugssoftware der deutschen Autobauer
    - drohender Glaubenskrieg mit Klimadogma von Greta (Egal was der Papst sagt- es ist automatisch immer richtig =Dogma)
    - Politiker haben Angst um ihre finanziellen Einkommen und knicken ein - Lobbyanteile werden durch Wahl umgewichtet.
    - französische Revoluzzer Gelbwesten - ähnliche Aufruhr wegen Klima- Glaubenskrieg in D möglich (Glauben heißt = nicht wissen)?
    - was kann ein einzelner Bürger sinnvolles tun? (erste Info: kein Rindfleisch/Lammfleisch mehr essen und Butter meiden wo immer es geht)
    - Bsp: ein Pferd setzt ebenso Treibhausgase (Wasserverbr. /Metahan) frei, wie ein Pkw der 21 000 km/Jahr fährt (Hund 4000, Katze 1400 km).
    - sollte man F4F -Schüler mit in die wirtschaftlichen Folgen ihrer Forderungen einbinden? Taschengeld- Kürzung (wirtschaftlicher Abschwung)?
    - Schüler verursachen bei jeder Samartphone-Nutzung oft unnütz CO2- auch Freitags bei Demos (Google-Serverfarmen) - Weiße alte Männer..
    - wie hoch käme die CO2-Steuer - wohl mindestens 60 euro/t . Berechneter Schaden allerdings ca. 120 Euro /t. (Durchschn. in D. 8,8 t/jahr)
    - Auflistung: was für alltägliche Gewohnheiten verursachen wie viel Treibhausgase? (Flugbesteuerung sofort möglich- Jahrzehnte untätig)
    - Methanausstoß (Tiere) ist 21-25 mal Treibhausintensiver als CO2- Ausstoß (Fahrzeuge).
    - Torfe /Moore - setzen gebundenes Methan frei - auch Gartenarbeit mit importiertem Torf ist nennenswert klimaschädlich (Einsparpotential)
    - Permafrost - Tundra - massive Mengen Methangas könnten freigesetzt werden, wenn der Boden auftaut.
    - Ozeane - nahezu unerforscht aber riesiger CO2 Speicher
    - Antarktis ist Landmasse wie Grönland- Tektonische Plattenbewegungen wegen Gewichtsverlust, wenn dort Eis schmilzt (Erdbeben/Tsunami)
    - Fotosynthese - Waldrodung - solange sowas passiert braucht man nicht anfangen CO2 zu sparen Wie viel F. schafft welcher Wald - Stress?
    - Monokulturen- Mensch verursacht Dürre und Waldbrände - Klimaamokläufe möglich.
    - Forscher machen Hochglanzpapiere- viel mehr bisher jedoch nicht, wie kann man CO2 speichern/unterirdisch lagern/ aus der Luft saugen?
    - Es wird irgendwann technische Lösungswege gegen CO2 geben, aber kommt sowas noch rechtzeitig? Viel Zeit die fast ungenutzt verstrich.
    - In den Berechnungen des IPCC fließen nur diejenigen Mengen ein, die vom Menschen verursacht werden, denn die Natur nutzt Fotosynthese.
    - CO2 das Menschen zusätzlich verursachen kann von Pflanzen nicht aufgenommen/umgewandelt werden, es belastet die Atmosphäre.
    - Kindersterben in der Republik Kongo beim Kobaltabbau für Batteriezellen
    - Chile - Atacamawüste: den Leuten wird für Lithiumsulfat regelrecht das existenzwichtige Grundwasser unter dem Hintern weggenommen
    - Nestle: Schmutzige Saubermänner in Nadelstreifen- Maßanzügen (CO2 Sünder mit für Wasserabfüllung in Flaschen die Umwelt belasten)
    - Vetternwirtschaft - ich mache Panik bei den Leuten und mein Opa/Vater/Vetter verdient deswegen viel Geld
    - Gretas Opa hat früher die Finger an der Nobelpreisvergaben gehabt und Drähte. Soll Greta auch 1 Million der Nobelpreisgelder bekommen?
    - die Herstellung von Bitcoins emittiert jährlich ca. 20 - 22.000t Treibhausgase, weil bei ihrer Herstellung (Mining) Strom benötigt wird.
    https://www.zeit.de/digital/2019-06/...er-fussabdruck
    - Bitcoin hat laut wikipedia 56 Prozent Anteil bei den Kryptos, was man jedoch beim Strombedarf nicht einfach hochrechnen kann.
    - Herr Zuckerberg- Facebook - plant in Genf eine neue -seine-Kryptowährung namens Libra.
    - Sea- watch "Mittelmeer-dümpler" sowie Kreuzfahrschiffe verfeuern Unmengen von Treibhausrelevantem Schweröl
    - politische Veranstaltungen wie zb G20 Gipfel zu denen zigtausende Personen und Medienvertreter reisen.
    - je länger ein Flug desto ökologisch sinnvoller- keine deutschen Innlandfslüge mehr.
    - obwohl es möglich wäre werden viele Sofort - Maßnahmen nicht getroffen, weil Geld (Lobby) den Politikern wichtiger ist.
    - Klimaskeptiker argumentieren mit kosmischer Strahlung die u.A. auch die Sonne beeinflusst
    - Zahlen zur Lebensmittelverarbeitung https://www.youtube.com/watch?v=y6f3dwxexZM
    - USA, Rußland und ölliefernde Staaten wollen natürlich gerne ihre fossilen Energieträger verkaufen und auch weiterhin deutsches Geld sehen.
    - Die Firma BASF zur Herstellung von Methaol (Mai 2019) https://www.basf.com/global/de/media.../p-19-218.html
    - Langzeitspeicher Methan/Methanol-wozu kann man das brauchen? http://www.sfv.de/artikel/power_to_m...nell.htm#toc03
    - Methanolwirtschaft - Diagramm der Einsatzmöglichkeiten und Zukunftsaussichten http://www.energieinfo.de/eglossar/m...irtschaft.html
    - seit Jahren euphorische Berichte darüber, dass in Zukunft sauberer Kraftstoff verwendet werden kann- aber nur auf Hochglanzpapier.


    -Lösungsansatz: "Power to Liqid". Während heutzutage Windräder abgeschaltet werden, wenn sie so viel Strom produzieren sodass er nicht problemslos (Surftipp: Zappelstrom) ins Stromnetz eingespeist werden kann, dann könnte damit Methan, besser noch Methanol, hergestellt werden. Methan /Methanol könnte man langfristig Speichen und dann einsetzen, wenn gerade kein Wind weht und auch keine Sonne scheint. Gute Erklärung unter diesem Link http://www.sfv.de/artikel/power_to_m...nell.htm#toc03. Solche Anlagen könnten in der Nähe eines Windparks dezentral Energiereserven speichern und im Falle von Dunkelflaute bei Wind und Solar sowie Terror oder Naturgewalten die Energieversorgung aufrecht erhalten.

    Weiteres Beispiel: Ein Windrad wird in der Regel 2 mal im Jahr gewartet und muss manchmal wegen Stürmen, Überproduktion von Strom oder Vogelverhalten (bspw. Abenddämmerung) abgeschaltet werden. Skandale gab es als sehr viel Diesel dazu verwendet wurde, um Windräder zu betreiben, weil wegen politischem Konflikt die Leitungen nicht rechtzeitig verlegt wurden (allerdings fand man im Meer auch Weltkriegsbomben die aufwendig entstchärft werden mussten). Zum Neustart eines Windrades - auch zum Betrieb wenn z.B keine Leitung da ist in den Strom eingespeist werden kann, bedarf es mehrerer Liter Dieselkraftstoff, was unnötig CO2 freisetzt. Man könnte mit dem Methanol welches das Windrad selbst mit Stromüberschuss hergestellt hat das Windrad jeweils CO2 neutral neu starten. Auch hier wäre allerdings wegen gesetzlicher Vorgaben ein Geldproblem vorhanden, weil die Windparkbetreiber derzeit auch bei abgeschalteten Windrädern Steuergelder und Gewinne abkassieren.
    Geändert von neuerneuer (02.08.19 um 11:39 Uhr) Grund: Egal was

  8. #18
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    Weltraum oder Weltall: Das ist das Weltall
    Der Begriff des "Weltalls" stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ein deutscher Schriftsteller leitete das Wort vom lateinschen "universum" ab. Das Weltall ist auch heute noch von gleicher Bedeutung wie das Universum oder der Kosmos..
    Definiert ist damit alle Materie und aller Raum, der zeitgleich existiert. Man kann sagen, dass das Weltall, wie der Name schon vermuten lässt, alles umfasst.
    Der Ursprung des Weltalls ist der Urknall. Mit neusten Forschungsmethoden kann das ungefähre Alter unsres Universums festgestellt werden. 13,8 Milliarden Jahre beträgt diese unvorstellbar lange Zeitspanne.
    Ebenso wenig kann man sich die Größe des Weltalls vorstellen. Physiker geben zurzeit einen Durchmesser von 93 Milliarden Lichtjahren an. Die Größe des Ganzen kann aber nie genau beziffert werden, da sich das Universum kontinuierlich ausdehnt.
    Der Begriff "Kosmos" bedeutet in diesem Zusammenhang übrigens genau dasselbe. Er findet seinen Ursprung im Altgriechischen. Mit diesem Wort geht einher, dass sich das All in einem geordneten Zustand und keinem Chaos befindet.

    Weltraum oder Weltall: Das ist der Weltraum
    Der Weltraum beschränkt sich auf den (fast) leeren Raum im Weltall. Jene Sphären, die Himmelskörper wie Sterne und Planeten nicht vereinnahmen, werden dem Weltraum zugeordnet.
    In Anbetracht unseres Planeten beginnt der Weltraum ab einer Höhe von 100 Kilometern über dem Erdboden. Diese Grenze wird "Karman-Linie" genannt und dient unter anderem der Unterscheidung zwischen Luftfahrt und Raumfahrt.
    Im Weltraum herrscht ein Hochvakuum. Er ist nicht vollkommen leer, wie er vielleicht scheinen mag. Es befinden sich einige Kleinstteilchen, kosmischer Staub sowie Gase in dieser Umgebung.
    Je nach Ausmaß unterscheidet man zwischen, interplanetaren, interstellaren und intergalaktischen Raum.
    Seit 1967 gibt es einen Weltraumvertrag, der die Nutzung regelt. Darunter fallen beispielsweise die Platzierung von Satelliten und Raumsonden.

    Forscher entdecken größtes Objekt des Universums (2013)

    Wie gigantisch diese Große Quasargruppe (Large Quasar Group, LQG) ist, versuchen die Forscher mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Wäre man in einem Raumschiff mit einem Tempo von knapp 1,1 Milliarden km/h unterwegs - also etwa mit Lichtgeschwindigkeit - bräuchte man vier Milliarden Jahre, um diese Quasargruppe zu durchqueren.

    Quasare sind die Kerne aktiver Galaxien aus der Jugendzeit des Universums. Über kurze Zeiträume leuchten sie extrem hell und sind so über riesige Entfernungen sichtbar - wobei "kurz" in kosmischen Maßstäben durchaus ein wenig länger sein kann. In diesem Fall geht es um Zeiträume von zehn bis 100 Millionen Jahren.

    Seit den achtziger Jahren ist bekannt, dass sich Quasare in erstaunlich großen Gruppen sammeln. Während Galaxienhaufen Durchmesser von sechs bis zehn Millionen Lichtjahren besitzen können, erreichen Große Quasargruppen mitunter mehr als 600 Millionen Lichtjahre.


    Wenn man dabei Hinweise auf freien Sauerstoff finden sollte, oder noch besser auf komplexe Moleküle wie beispielsweise den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll stößt, dann wäre das ein starker Hinweis auf außerirdisches Leben. Gegenwärtige Teleskope sind damit überfordert, aber schon ab 2021 soll der 6,5-Meter-Spiegel des James-Webb-Weltraumteleskops deutlich schärfere Bilder liefern. Im Jahr 2024 wird die Europäische Südsternwarte in den chilenischen Anden voraussichtlich das Extremely Large Telescope (ELT) in Betrieb nehmen. Mit einem Durchmesser von 39 Metern übertrifft es die Lichtstärke und Auflösung aller anderen erdgebundenen Teleskope bei Weitem und könnte eine Reihe von Exoplaneten direkt beobachten (Spektrum.de 19.06.2019)

    https://www.spektrum.de/video/das-tr...n-erde/1643076

    https://www.youtube.com/watch?v=HJ990uaOPu8

    https://www.youtube.com/watch?v=rt9_zRTG1cA
    Geändert von neuerneuer (30.07.19 um 16:22 Uhr)

  9. #19
    Architekt des Wuselimperiums
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    Anmerkung zu von mir verfassten Texten: 

    Immer wieder werden angeblich nachweisbare Erkenntnisse behauptet, um sich als genialer Wissenschaftler oder auch um sich als „prahlender Stammtischbruder“ Anerkennung zu verschaffen, oder um sich z.B. beruflich in seiner Karriere zu profitieren. 

    Auch geht es bei solchen Behauptungen oftmals um niedere Beweggründe oder zur Rechtfertigung seines eigenes Handelns. 

    Oder es geht schlicht um Forschungsgelder, die man mit wissenschaftlichen Fachartikeln eher zugestanden bekommt (z.B. Krebsforschung oder Genforschung). Da macht sogar der deutsche Gesundheitsminister im Jahr 2019 mit. Er behauptet, dass der Krebs in 10 oder 20 Jahren besiegt sein könnte. Damit erhebt er natürlich den Anspruch darauf, dass das ihm unterstehende deutsche Gesundheitswesen viele Milliarden mehr Geld bekommen sollte, um mit dem Geld den Krebs zu besiegen. Viele Fachärzte gehen ob dieser Behauptung auf die Barrikaden.

    Ein weiteres Beispiel sind die politisch für Profit ambitionierten Windradlobbyisten in den deutschen Parlamenten, die allerdings auch selber wissen, dass sich bei Windflaute mit Windkraft nicht effektiv Energie erzeugen lässt. Hier standen früher die Atomlobbyisten gegenüber. Viele Parlamentarier scheinen die Lebensaufgabe zu haben darüber nachzudenken, wer die leckeren Häppchen auf den Parteitagen sponsort und einem nach Abtritt von der politischen Bühne ein Pöstchen in einem hochbezahlten Aufsichtsrat beschert.

    Horrend ist der deutsche Dieselskandal, bei dem deutsche Autobauer aus reinem Profitstreben hemmungslos und höchst kriminell den weltweiten Autohandel betrogen haben, indem sie Abgaswerte vorsätzlich manipulierten. Heute verdienen viele Menschen aufgrund dieses Skandals sehr viel Geld. Seien es Gutachter, Richter, Anwälte, Autobauer oder Zulieferer von Pkw- Nachrüstsätzen zur Schadstoffbegrenzung. Der deutsche Verkehrsminister bekommt aus weiten Teilen der Politik unterstellt, dass er mit seinen Bemühungen den Autobauern einen Umsatz von vielen Milliarden Euro auf Kosten der deutschen Bundesbürger bescheren will. Der Bürger muss sich in diesem Szenario ein neues Auto kaufen falls er einen Diesel-Pkw besitzt. Die deutschen Autobauer wurden bislang nur im Ausland für ihr kriminelles Handeln haftbar gemacht und mussten dort hohe Strafe zahlen. Der Bundesbürger soll nach dem Willen des Verkehrsministers den Autobauern die Strafgelder zumindest teilweise erstatten, indem sein Fahrzeug entwertet wird, also eine sogenannte "Zwangsenteignung" stattfindet. Am Ende würden also auch die kriminell handelnden deutschen Autobauer profitieren. Profit werden dann auf Kosten der enteigneten "Otto-Normalbürger" auch die Aktionäre der Autobauer machen.

    Oder es geht um Gewinne, die man mit Waffenhandel erzielen kann (die deutsche Firma Rheinmetall baut mittlerweile direkt im afrikanischen Algerien deutsche Panzermodelle/Fuchs). Sie werden also nicht mehr dorthin exportiert. Hierdurch erspart man sich lästige Debatten und Kritik im Bundestag und meidet öffentliches Aufsehen. Beispielsweise liefert Deutschland auch Waffen im türkischen Konflikt mit den Kurden, wo beide Seiten unter anderem mit deutschen Waffen gegeneinander kämpfen. Weiteres Beispiel ist die Katholische Kirche, namentlich der Vatikanstaat, der kräftig beim Waffenhandel mitmischt und profitiert. Für die Geschäfte des "Mini- Staats" Vatikan wurde auch extra eine eigene Währung sowie eine eigene Bank eingerichtet. Kryptowährungen erleichtern vermutlich auch hier das Überweisen von geldwertem Zahlungsleistungen im Waffenhandel.

    Auch politische Gründe kommen in Frage, z.B. wenn Staaten historische Gebietsansprüche für sich beanspruchen wollen (Surftipp: Kurdistan).

    Verkauft wird dem Bürger über lückenhaft berichtende Medien nicht die volle Wahrheit. Die Medienlandschaft zieht schließlich über die so genannte „Zwangs -GEZ“ nahezu 10 Milliarden Euro im Jahr vom Bundesbürger als eine Art Sondersteuer für alle Haushalte ein. Sie ist somit mit staatlicher Hilfe fast vollständig finanziert. Hier greift das tierische Sprichwort: „Beiße nie die Hand die dich füttert“, zumindest nicht ernsthaft. Sodann kann der Staat erheblichen Einfluss auf das Sendeprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender nehmen und des Bürgers Meinung beeinflussen. Natürlich haben die Medien obendrein auch hohe Werbeeinnahmen. Der Bürger kann sich bei Bedarf jedoch auch in anderen deutschsprachigen Ländern mittels Medien informieren.

    Durch die seit 2015 beschleunigte Migration in unser Land kann hoffentlich in Zukunft das in unserem System dringend benötigte Wirtschaftswachstum weiter gesteigert werden. Nur mit Wachstum unserer Wirtschaftsleistung wird unser System dauerhaft weiter funktionieren können. Solange mehr als 1,5 Billionen jährliche Staatseinnahmen verbucht werden können (siehe hierzu Anlage Staatsfinanzen) und 6 Billionen Euro auf den deutschen Sparbüchern liegen, hat der Staat Handlungsspielraum. Wie der damalige Kanzlerkandidat Schulz (SPD) betonte, sind die Neuzugänge in Deutschland hoffentlich wirklich „wertvoller als pures Gold“ zu betrachten. Jedenfalls kann das "staatlich betreute Denken" der Bürger weitergehen, solange die Wirtschaftsleistung ansteigt und die Steuereinnahmen sprudeln.

  10. #20
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