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Thema: Heute können wir unsere DSO-Welten nicht betreten- wir sind also nur in der richtigen Welt!

  1. #11
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    Zwischenzeitlich, ca um 100 n. Chr., hatten sich ehemalige Anhänger des Judentums, die jedoch mehrheitlich nicht Jüdischer Herkunft waren, als Christen vom Judentum abgespalten und verschiedenes aus der römischen Kultur angenommen. Der Ursprung der Christen kam jedoch aus dem Judentum, so vor allem auch der Glaube an den einen Gott (entgegen der vielen Götter der Römer). Erst viele Jahre später, ca. 380 n. Chr., wurde das Christentum im gesamten römischen Reich anerkannt. Zuvor hatte es auch gegen Christen zumindest vereinzelt römische Verfolgungen gegeben.

    Wikipedia zum Start des Christentums: Die Wurzeln des Christentums liegen im Judentum im römisch beherrschten Israel zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Es geht zurück auf die Anhänger des jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazaret. Mit dem Judentum ist das Christentum insbesondere durch den ersten Teil seiner Bibel verbunden, der den jüdischen heiligen Schriften des Tanach entspricht und im Christentum Altes Testament genannt wird. Ohne das Alte Testament wäre der christliche Glaube geschichtslos und bliebe unverständlich. Christen lesen die Texte des Alten Testaments allerdings von Jesus Christus her und auf ihn hin (christologische Interpretation). Das Christentum verbreitete sich in kurzer Zeit im Mittelmeerraum.

    Der Untergang des Römischen Reiches im Westen ist ein viel diskutiertes Thema der Altertumswissenschaft. Es geht um die Gründe für den allmählichen Niedergang des Weströmischen Reiches, das mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahr 476 (bzw. mit dem Tod des letzten von Ostrom anerkannten Kaisers Julius Nepos im Jahr 480) endete, wobei höchst unterschiedliche Theorien entworfen wurden und werden. Zentral ist hierbei vor allem die Frage, ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, angebliche Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche, Bürgerkriege) oder der Druck durch äußere Angreifer (Germanen, Hunnen, Perser) für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind.

    Mohamed, der islamische Prophet und Gesandte Gottes, wurde 570/573 in Mekka geboren. Er pflegte alljährlich einen Monat auf dem Berg Hira in der Nähe von Mekka zu verbringen, um dort Buße zu tun. Gegen 610 soll ihm nach eigenem Bekunden der Erzengel Gabriel (arabisch „Dschibril“) erschienen sein. Aus den Inhalten dieser Begegnungen wurde der Koran niedergeschrieben. Demnach sind alle Nichtmuslime im Sinne des Korans = Ungläubige. Sure 9: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!“ . Sure 9 und die darauf folgenden Verse fordern vor dem historischen Hintergrund der Ereignisse des Jahres 630 dazu auf, auch die Christen zu bekämpfen, bis sie tributpflichtig werden.

    Die islamische Expansion bezeichnet die Eroberungspolitik der Araber von der Mitte der 630er Jahre an bis ins 8. JH. In den 630er Jahren begann der Angriff der Araber auf das Oströmische bzw. Byzantinische Reich und das neupersische Sassanidenreich, wobei beide Großmächte von einem langjährigen Krieg gegeneinander stark geschwächt waren. Die Oströmer verloren 636 Palästina und Syrien, 640/42 Ägypten und bis 698 ganz Nordafrika an die Araber.

    Al-Hakim (6. Kalif, Muslimisch) zerstörte 1009 die Grabeskirche in Jerusalem, eines der größten Heiligtümer des Christentums. in der Reaktion begannen die christlichen Kreuzzüge. Die Kreuzzüge waren von der Lateinischen Kirche sanktionierte, strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert. Im engeren Sinn wurden sie gegen die muslimischen Staaten im Nahen Osten gerichtet. Im 13. Jh. wurden die Kreuzzüge auch auf andere militärische Aktionen ausgeweitet, deren Ziel nicht das Heilige Land war. In diesem erweiterten Sinne werden auch die Feldzüge gegen nicht christianisierte Völker wie Wenden, Finnen und Balten, gegen Ketzer wie die Albigenser und gegen die Ostkirche dazu gezählt. Vereinzelt haben Päpste sogar zu Kreuzzügen gegen christliche politische Gegner aufgerufen.

    Nachdem ein Kreuzfahrerheer von Pabst Urban im 1. Kreuzzug 1099 Jerusalem erobert hatte, wurden insgesamt vier Kreuzfahrerstaaten gegründet. Infolge ihrer Bedrohung durch die muslimischen Nachbarstaaten wurden weitere Kreuzzüge durchgeführt (2. Kreuzzug), die aber eher erfolglos blieben. Das Königreich Jerusalem erlitt 1187 in der Schlacht bei Hattin eine schwere Niederlage. Auch die Stadt Jerusalem ging wieder verloren.

    Der dritte Kreuzzug endete 1192 mit einem Friedensvertrag, ohne dass die Stadt Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert worden wäre.

    Der Vierte Kreuzzug von 1202 bis 1204, an dem hauptsächlich französische Ritter sowie venezianische Seeleute und Soldaten beteiligt waren, hatte ursprünglich die Eroberung Ägyptens zum Ziel. Trotz heftiger Einwände des Papstes und gänzlich dem Kreuzzugsgedanken zuwider wurde stattdessen das christliche Konstantinopel eingenommen und geplündert. Das Ereignis vertiefte die sich ohnehin bereits abzeichnende Spaltung von griechisch-orthodoxem Osten und römisch-katholischem Westen.

    Der Kreuzzug Friedrichs II. war der Kreuzzug des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. nach Jerusalem in den Jahren 1228 bis 1229. Er wird häufig als Abschluss des Kreuzzugs von Damiette betrachtet und entweder mit diesem gemeinsam als Fünfter Kreuzzug, oder als separater Sechster Kreuzzug gerechnet – die Zählung der nachfolgenden Kreuzzüge verschiebt sich dann entsprechend.

    Der sechste Kreuzzug war eine große bewaffnete Pilgerfahrt des französischen Königs Ludwig IX. von Frankreich, die im August 1248 begann und im April 1254 scheiterte. Der Kreuzzug hatte eine Entlastung der christlichen Kreuzfahrerstaaten sowie die Rückgewinnung von Jerusalem, das 1244 wieder an die Muslime gefallen war, zum Ziel.

    Der Siebte Kreuzzug war eine „bewaffnete Pilgerfahrt“ im Jahr 1270, die nach nur wenigen Monaten nach einer erfolglosen Belagerung von Tunis und dem Tod ihres Anführers, König Ludwig IX. von Frankreich, endete. Ursprüngliches Ziel des Kreuzzuges war eine Entlastung der in Bedrängnis geratenen Kreuzfahrerstaaten, die sich seit 1263 unablässiger Angriffe seitens des ägyptisch-syrischen Mamelukensultans as-Zahir Baibars ausgesetzt sahen und schon mehrere Burgen und Städte an ihn verloren hatten.

    Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 durch ein etwa 80.000 Mann starkes Belagerungsheer des osmanischen Sultans Mehmed II. (islamisch) beendete das oströmische Byzantinische Reich und damit endgültig die Römerzeit. Die Eroberung Konstantinopels markiert zugleich den endgültigen Aufstieg des Osmanischen Reiches zur Großmacht.

    Die Erste Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1529 war ein Höhepunkt im Krieg dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Osmanische Truppen schlossen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.

    Eine zweite türkische Belagerung Wiens fand 1683 statt und endete ebenfalls erfolglos. Wien war damals das Tor in den Westen für die Muslimischen Eroberungszüge. Mitteleuropa entging seiner Muslimisierung haarscharf und nur durch vereinte Kräfte.
    Geändert von neuerneuer (03.02.19 um 23:02 Uhr)

  2. #12
    Wuseler Avatar von twoFaces
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    So soll die richtige Welt, das sichtbare Universum, aussehen: Ca. 92-93 Milliarden Lichtjahre im Durchmesser- vermutlich ist es noch deutlich größer als wir Menschen es heutzutage beobachten können
    jo
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/e.../22835074.html
    Wenn eine physikalische Konstante zwei Werte annimmt, ist das ein Problem. Dem Kosmos selbst scheint es zwar egal zu sein, doch die Kosmologen verzweifeln.
    der Stein der Weisen hat verdammt viel Ähnlichkeit mit dem Stein der Narren.

  3. #13
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    Als Schwarzer Tod wird die große europäische Pandemie zwischen 1346 und 1353 bezeichnet, die geschätzte 25 Millionen Todesopfer – ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung – forderte. Als Auslöser gilt eine Variante des Pesterregers Yersinia pestis, was in der Vergangenheit verschiedentlich angezweifelt worden war. Spätestens seit 2011 eine internationale Forschergruppe ihre Ergebnisse über die Entschlüsselung des Erbguts des damaligen Pesterregers publizierte, ist gesichert, dass es sich bei dem damaligen Erreger um Yersinia pestis handelte.

    Die Pandemie trat nach heutigem Wissensstand zuerst in Asien auf und gelangte über die Handelsrouten nach Europa. In Messina nahm der durch die vor allem bei Seeleuten aufgetretene und übertragene Infektion ausgelöste Seuchenzug seinen Anfang. Manche Landstriche wurden weitgehend entvölkert, während andere Regionen von der Seuche verschont blieben oder nur gering betroffen waren. Für das Gebiet des heutigen Deutschland wird geschätzt, dass jeder zehnte Einwohner infolge des Schwarzen Todes sein Leben verlor. Hamburg, Köln und Bremen zählten dabei zu den Städten, in denen ein sehr hoher Bevölkerungsanteil starb. Sehr viel geringer war dagegen die Anzahl der Todesopfer im östlichen Gebiet des heutigen Deutschland.

    Die sozialen Auswirkungen des Schwarzen Todes reichten sehr weit: Juden gerieten in den Verdacht, durch Giftmischerei und Brunnenvergiftung die Epidemie ausgelöst zu haben. Dies führte in vielen Teilen Europas zu Judenpogromen und einer Auslöschung jüdischer Gemeinden. Selbst da, wo geistliche oder weltliche Herrscher dies zu verhindern versuchten, war ihr Autoritätsverlust durch die sozialen Verwerfungen infolge der Epidemie so groß, dass es ihnen in der Regel nicht gelang.


    Reformation bezeichnet im engeren Sinn eine kirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648, die zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen (katholisch, lutherisch, reformiert) führte.

    Die Reformation wurde in Deutschland überwiegend von Martin Luther, in der Schweiz von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin angestoßen. Ihr Beginn wird allgemein auf 1517 datiert, als Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll, aber ihre Ursachen und Vorläufer reichen weiter zurück. Als Abschluss wird allgemein der Westfälische Frieden von 1648 betrachtet.

    Anfänglich war die Bewegung ein Versuch, die römisch-katholische Kirche zu reformieren. Viele Katholiken in West- und Mitteleuropa waren beunruhigt durch das, was sie als falsche Lehren und Missbrauch innerhalb der Kirche ansahen, besonders in Bezug auf die Ablassbriefe. Ein weiterer Kritikpunkt war die Käuflichkeit kirchlicher Ämter (Simonie), die den gesamten Klerus in den Verdacht der Korruption brachte.

    Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa, der als Religionskrieg begann. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene derjenige zwischen Kaiser und Katholischer Liga einerseits und Protestantischer Union andererseits.

    Als Auslöser des Krieges gilt der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618, mit dem der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände offen ausbrach. Dieser richtete sich gegen die Rekatholisierungsversuche des böhmischen Königs aus dem Haus Habsburg, der zugleich römisch-deutscher Kaiser war. Insgesamt folgten in den 30 Jahren von 1618 bis 1648 vier Konflikte aufeinander, die von der Geschichtswissenschaft nach den jeweiligen Gegnern des Kaisers und der Habsburger Mächte als Böhmisch-Pfälzischer, Dänisch-Niedersächsischer, Schwedischer und Schwedisch-Französischer Krieg bezeichnet wurden.

    Am 24. Oktober 1648 endete der Krieg in Deutschland. Seine Feldzüge und Schlachten hatten überwiegend auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches stattgefunden. Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verwüsteten und entvölkerten ganze Landstriche. In Teilen Süddeutschlands etwa überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffene Territorien mehr als ein Jahrhundert, um sich von deren Folgen zu erholen. Da sich der Krieg hauptsächlich auf deutschsprachigen Gebieten abspielte, die bis heute noch Teil Deutschlands beziehungsweise der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind, führten die Erfahrungen der Kriegszeit, nach Meinung von Experten, zur Verankerung eines Kriegstraumas im kollektiven deutschen Gedächtnis.
    Geändert von neuerneuer (03.02.19 um 23:04 Uhr)

  4. #14
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    hallo twoFaces:

    klasse Artikel wie ich finde. Der Mensch weiß angeblich bis heute noch nicht gesichert, ob sich das Universum kugelrund ausbreitet, oder ob es eine Form hat wie ein Pferdesattel, oder gar eine Form hat wie eine Fahne die im Wind weht. Mal abgesehen von "Eindellungen" die ein benachbartes Universum verursachen könnte (wie 2 Luftballons die zusammengedrückt werden). Ich hatte mich sehr auf eine Karte von "Gaia" gefreut und gehofft dass sie die Erkenntnisse etwas weiter führt. Nun das wieder, nix ist offenbar vollständig gesicherte Erkenntnis:-)

  5. #15
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    Anmerkung: am 10.06.2019 wurde ein Rechenfehler korrigiert!

    Ein Gedanke: Will man versuchen unser sichtbares Universum auf eine Landkarte zu übertragen braucht man viel Papier. Man nehme hierzu 4 Blatt kariertes DinA4 Papier und formt diese zu einem DinA2 Blatt (2 mal nebeneinander und 2 mal untereinander legen). Nun hätte man ca. 120 x 80 Kästchen vor sich. Man schneide 20 Kästchen der Länge ab und lege sie als Breite des Papiers seitlich neu an. Nun hat man ca. 100 mal 100 Kästchen vor sich liegen. Anstatt 9600 Kästchen haben wir nun 10 000 Kästchen für die folgenden Gedanken. Vor uns liegt Papier in kleinem Poster- Format.

    Die etwa kreisrunde Milchstraße - unsere Heimatgalaxie - hat eine Ausdehnung von ca. 100 000 Lichtjahren. Wenn wir sie auf das Papier zeichnen würden, dann entspricht jedes der Kästchen = 1000 Lichtjahren (in Wirklichkeit hat so ein Kästchen ca. 5 Millimeter Seitenlänge). Somit entspricht 1 Millimeter auf dem Papier umgerechnet = 200 Lichtjahren; 0,1 Millimeter entsprechen = 20 Lichtjahren. 0,01 Millimeter entsprechen somit 2 Lichtjahren.

    Das Papiermodell macht wenig Sinn, denn wir können darauf die Milchstraße mit ihren Spiralarmen maximal grob skizzieren. Aber man kann mit dem Modell etwas anderes veranschaulichen: Das Papier das vor uns liegt können wir ca. 1 Million Mal nebeneinander und zusätzlich auch mehrere Millionen mal übereinander legen, um die Größe des für uns Menschen sichtbaren Universums ungefähr dazuzustellen. 

    Wir hätten nun ca. 100 Mio mal 100 Mio Kästchen im quadratischen Ausmaß von ca. 500 Quadratkilometern vor uns. Nur ein Mikroskop könnte die Sonne als einen winzigen Punkt innerhalb eines dieser Kästchen sehen. Man stelle sich an dieser Stelle vor, man steht auf einer Fläche die größer ist als die Stadt München. Obendrein ist unsere Landkarte vom sichtbaren Universum auch 500 Kilometer tief/oder hoch. Man hat jedoch keine Chance dazu, unsere Sonne ohne ein Mikroskop zu finden! 

    An dieser Stelle sei zusätzlich angemerkt: Das Verhältnis zwischen einer 240 qm großen Wohnung in München zur Gesamtgröße Münchens entspricht dem Größenverhältnis zwischen Erde und Sonne. Ihre Wohnung passt dann auch 1,3 Millionen mal in die Stadt München hinein.

    Fakt ist aber auch: Der Mensch ist bei weitem nicht in der Lage zu ergründen, ob unser Universum in einem Modell eckig wäre oder rund, oder ob es gar so geformt ist, wie wenn wir aus unserem Papiermodell eine Papierkugel zusammenknüllen würden. Es gibt sogar Vermutungen, wonach unser Universum eine ähnliche Form haben könnte wie ein Reitersattel für ein Pferd. Immerhin ist es mir selbst erstmals in meinem Kopf gelungen die Größe des Universums grob zu erfassen, ohne dass ich während dem Rechnen den von mir benutzten Maßstab verändern musste. Bei allen Modellen die ich bisher kenne wurde irgendwann der Maßstab verändert, und somit kann man sich das nicht mehr in entferntesten vorstellen, wie ungeheuer groß unser sichtbares Universum ist. Ob das Universum noch viel größer oder unendlich groß ist oder ob es weitere Universen gibt, das wissen Menschen nicht.


    Falls der Leser an dieser Stelle noch nicht genug hat: Ausgehend von unserem DinA2 Blatt mit der aufgezeichneten Milchstraße hat die etwas größere Andromedagalaxie (diese hätte ca. 140 karierte Kästchen seitliches Ausmaß) einen Abstand von ca 25 solcher Papier -Einheiten, es gäbe also ca. 2500 Kästchen nahezu leeren Zwischenraum. Beide Galaxien steuern wissenschaftlichen Berechnungen zu Folge durch den interstellaren Raum aufeinander zu. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es einen heißen Tanz der beiden Galaxien geben wird, die dann später zu einer ekliptischen Galaxie (Milkomeda) verschmelzen könnten. Bis zu diesem eventuellen Ereignis (in 4-10 Mrd Jahren) wird unsere Sonne jedoch womöglich bereits gar nicht mehr existieren. 

    netter Link vom Max-Planck Institut über Größenordnungen der mir grade über den Weg lief: https://www.mpifr-bonn.mpg.de/412978...n_eric_reitz_a
    Geändert von neuerneuer (10.06.19 um 14:10 Uhr)

  6. #16
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    Stellt man sich vor man sieht einen "Punkt/." auf seinem Bildschirm. Nun macht man 3 Leerschritte und setzt dann den nächsten Punkt mit der Tastatur. Nun nehmen wir an, dass der Abstand beider Punkte denjenigen zwischen unserer Sonne und Proxima Zentauri, unserem nächstgelegenen Nachbarstern in 4,2 Lj Entfernung, simuliert (im Maßstab ein Punkt auf dem PC= 1 Lichtjahr).

    In diesem Maßstab wäre der Umfang der Milchstraße ca 100 Meter groß, also so große wie eine Aschenbahn um ein Fußballstadion. Einer der Aschekrumen auf der Bahn wäre dann so groß wie die Sonne mit ihrer gesamten Umgebung bis zur oortschen Wolke. Zur realistischeren Darstellung müsste man den Bereich innerhalb der Aschenbahn noch ca 2-3 Meter hoch mit Asche auffüllen!

    Der Mond würde in der Realität falls er bei seiner Umkreisung der Erde ein Seil spannen würde (zb wie eine Spinnwebe) eine nahezu kreisrunde Öffnung hinterlassen, durch die die Sonne gerade so durchreisen könnte, ohne anzustoßen. Der Mond ist ca. 1000 mal weiter von der Erde entfernt , als die Raumstation ISS mit der z.B. unser Alexander Gerst die Erde mehrfach umkreiste. Der Mond würde in dem besagten einen Kreis mit einem Radius von 400 000 km ziehen. Das würde so ziemlich genau für die Sonne rechen um da durch zu fliegen.

    In diesem Maßstab wäre das Universum immer noch größer als die reale Erde. Eines könnte man in diesem Maßstab noch tun: Denken sie sich ein Schachbrett mir 64 Feldern und legen sie auf jedes Feld eine Erkugel, dann ist man sie sehr nahe dran am Größenverhältnis des Punktes zum Universum. Eigentlich muss man nur wissen, dass die Sonne nix ist - aber auch gar nix im Universum!


    beispielhafte Adressdaten - wie findet mich ein kosmischer Briefträger?

    An das beobachtbare Universum,
    Groß- Supergalaxienhaufen Laniakea (einer von vielen Kontinenten mit ca. 520 Mio Lichtjahren Ausdehnung),
    Supergalaxienhaufen Virgo (ähnlich Country),
    Lokale Gruppe (ähnlich Bundesland),
    Milchstraße (ähnlich Stadtname),
    Orionarm (ähnlich Stadtteil),
    Gouldscher Gürtel (ähnlich Siedlungsname),
    Lokale Flocke (ähnlich Gebäudegruppe),
    Sonnensystem (ähnlich Gebäudekomplex),
    3. Planet (ähnlich 3. Stockwerk),
    Nordhalbkugel - Mitteleuropa - Federal Republik of Germany (FRG) - PLZ ................
    Geändert von neuerneuer (10.06.19 um 14:13 Uhr)

  7. #17
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    Thema : Gedanken eines Laien zum Klimawandel /Klimyhysterie.

    Gleich vorweg das unabänderliche Fazit: Kein Mensch weiß genau von was er redet wenn es ums Thema „menschengemachter Klimawandel“ geht. Es herrscht ein heilloses Durcheinander in den Argumentationsketten der in der Öffentlichkeit auftretenden Personen, seien es Politiker oder auch Klimaskeptiker oder Klimaaktivisten. Da verliert man als „Otto-Normalbürger“ schnell die Orientierung.

    Die Widersacher sind zur Zeit größtenteils nicht mehr in der Lage, sich zum Klimawandel auf sachlicher Ebene miteinander auseinander zu setzen. Man geht oftmals schnell auf die unsachliche emotionale Schiene über. Genaues Wissen hat jedoch niemand von allen Beteiligten. Es handelt sich um Glauben/ Thesen/ Annahmen von teilweise unseriösen reißerischen Hochrechnungen und damit verbundener Klimahysterie, ähnlich einem Glaubenskrieg.

    In Deutschland geht es in der Klimadebatte um viele Milliarden Euro, um die kontrovers gestritten wird. Hierbei geht es immer wieder um das Motto: „Wer wird Millionär – Wer bleibt Millionär“ (Bspw.: Kohleabbau-subventionen - Solarenegie Arbeitsplatzabbau ohne Subventionen. Es würden Steuereinnahmen vom Stromverbrauch fehlen).

    Das lückenhafte Wissen über den „menschengemachten Klimawandel“ betrifft neben den Politikern auch die Wissenschaftler und die sogenannten „Klima-Profis“. Denn einerseits wissen sie ziemlich wenig davon, was denn genau ein Atom ist (sie haben dazu anschauliche Theorien entwickelt an die sie sich klammern, den allergrößten Teil jedes Atoms müssen sie allerdings auch heute noch noch als unbekannten leeren Raum bezeichnen). Beim CO2 handelt es sich um ein Molekül, in diesem Fall um eine Verbindung von einem Kohlenstoff und 2 Sauerstoffatomen. Über den genauen Aufbau und was genau in einem Atom drin ist, darüber gibt es für Wissenschaftler "nur" oberflächliche Schalenmodell- Theorien. Was genau ein "String" sein könnte mündet jeweils in einer Annahme, also einer theoretischen Vorstellung der Atomphysiker. Mehrere Dinge können sie uns in diesem Bereich nicht erklären (Surftipp: Feldtheorie). Nichts genaues weiß man dort nicht und somit auch nicht genau, wie ein Atom in Gänze "funktioniert". Menschen können Atome nachweisen, jedoch nicht vollständig verstehen.

    Anderseits kann kein Mensch berechnen, wo welcher Mensch (welches Land) an welchem Tag wie viel C02 Menschen freisetzten, oder an jeder Stelle der Erdatmosphäre gleichzeitig den CO2- Wert messen – und zwar zum genau gleichen Zeitpunkt. Nur dann bekäme man ein vollständig aufschlussreiches Ergebnis über den globalen Anteil von CO2- Molekülen in der Atmosphäre.

    Hierzu ein Beispiel: Wenn ich am Nordpol an 3 Orten die Temperatur messe und dann Aussagen darüber treffen will, wie sich die Temperatur am Nordpol entwickelt, dann erhalte ich spätestens dann kein ordentliches Ergebnis mehr, sobald sich eine Eisbär/Eisente neben mein Messgerät setzt oder ein Vogel darüber kreist, sodass dann die Temperatur im Schatten misst anstatt in der Sonne.

    Derzeit sorgt die Diskussion über eine CO2- Steuer spürbar für Unruhe, weil deren Sinnhaftigkeit oft angezweifelt wird. Mancher Skeptiker ist der Meinung, dass deutsche Steuereinnahmen keinen Einfluss auf das Weltklima haben würden. Dennoch sucht der Staat einen akzeptablen Weg dazu, die womöglich bevorstehende Steuerausfälle auszugleichen, oder Geld für den Ausbau von erneuerbarer Energie „einzutreiben“.

    Bei der EU-Wahl 2019 hat sich gezeigt, dass der deutsche Wähler stark „pro Klimagläubiger“ wählte, während im Rest von Europa offenbar eher andere Themen gewichtiger waren. Die Wahlergebnisse unseres Landes dürften in naher Zukunft zu spürbaren Änderungen im Land führen. Es dürfte eine immense Umschichtung von sehr viel Geld erfolgen.

    Es handelt sich meiner Meinung nach bei den vorliegenden Zahlen wegen erwähnter Umstände um sogenannte „Milchmädchenrechnungen“. Basierend auf diesen hatte ich Interesse dazu, mich unvoreingenommen den für mich glaubwürdigen Fakten zuzuwenden, die ich in den Medien aufgreifen konnte. Hierzu sei bemerkt, dass die deutschen Medien offenbar bemüht sind, den Bürger nicht umfassend sondern polarisiert zu informieren. Hierfür dürften sie auch ihre Gründe haben, auf welche ich an dieser Stelle jedoch nicht näher eingehen will.

    Um mich etwas tiefgreifender zu informieren habe ich mich auch mittels elektronischer Hilfsmittel umgeschaut. Was da bei oberflächlicher Suche zu Tage kam ist für mich Zeugnis davon, dass sehr viele sogenannte „Szenen-Akteure“ reißerisch, besser wissend, klima- populistisch und mit unbewiesenen Fakten zu ungeheuerlichen Schlussfolgerungen kommen. Manche beteiligte Personen tun dies wohl aus Profitgier, eigener Profilierung, eigener Schuldgefühle, eigener Ängste wegen ihrer Gesundheit, einer befürchteten CO2-Steuer, oder sie sind von lückenhaften Medienberichten gefüttert emotional gesteuert. Andere vertrauen auf Lobbyismus (der der mich entlohnt, dessen Meinung vertrete ich, dafür werde ich schlussendlich mit Vorteilen gefüttert). Viele unserer Politiker argumentieren oftmals aus rein wahltaktischen Gründen, oder wenn sie selber um ihre Daseinsberechtigung fürchten müssen (Fridays for Future - F4F/ Klimaikone Greta/ Rezo- Video).

    Welche Zahlen habe ich nun in den Medien gefunden? Wo kommen die her, was sagen die aus?

    Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass sie Ausgrabungen/ den Schichten von Baumrinden/ Bodenproben/ Polareisbohrungen/ Gesteinsrückständen/ Gesteinsschichten/ Wasserproben aus Höhlen/ dem Meeresboden und anderem sehr genau nachvollziehen können, wie zu früheren Zeiten der Treibhausgasgehalt (THG) in der Luft oder auch wie hoch die Temperaturen auf der Erde waren.

    Sie messen die Häufigkeit des CO2 Moleküls in „Teile pro Million /Parts per Million = ppm. Das bedeutet dass bei einem Messwert von 1 ppm = 1 millionstel Anteil eines Stoffes in der Luft gemessen wurde. Beim C02 messen die Wissenschaftler derzeit (2019) Werte von knapp über 400 ppm. Das entspricht 0,04 Prozent der Umgebungsluft.

    In geschlossenen Räumen, zb. Klassenzimmern, Getreidesilos oder Brauereikellern kann es zu CO2 Werten über 600 ppm kommen. Steigert sich der CO2 Wert weiter, so können Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit und letztendlich bei CO2 Anteilen von über 20 Prozent auch auch der Tod eines Menschen eintreten. CO2 ist ein geruchloses Gas.

    Wenn man in unserer Zeitrechnung zurück geht, dann war der frühere CO2 Wert auf der Erde vor der so genannten Industriellen Revolution niedriger (siehe Abbildung – Messdaten früherer Jahre). Viele sehen anhand der gemessenen CO2- Steigerung einen vom Menschen verursachten Einfluss auf das Erdklima.

    Alle sind sich sehr einig darüber, dass sich das Klima im Laufe der vergangenen Jahre natürlich auch wegen anderer Gründe geändert hat. Es gab z.B. Eiszeiten und Warmzeiten auf der Erde. Hierfür waren z.B. Vulkanausbrüche verantwortlich. In den letzten Jahren werden jedoch Messwerte erreicht, die sich mit den Werten früherer Zeiten nicht mehr in Einklang bringen lassen. Gleichzeitig erleben wir durch Klimaänderungen vermehrt Eisschmelzen, Hochwasser, Dürre, Waldbrände oder Hitzeperioden.

    Das alles ist natürlich nicht neu auf der Erde. Die Messwerte alarmierten jedoch Wissenschaftler, die seit Jahren lautstark Alarm schlagen. Dies hat jedoch viele Jahre zu keinen nachhaltigen Umdenken der Politiker und der Industrie geführt. Mit dem Unfall 2003 in Japan, Fukushima, hat sich die Bundesregierung zum zügigen Atomausstieg entschlossen. Derzeit ist nun ist das CO2 im Mittelpunkt der Debatte. Die strittige Frage der Klimadebatte lautet: Ist der Mensch mit seinem Handeln dafür verantwortlich, dass sich das Klima ändert, weil er Treibhausgase frei setzt?

    Um es vorweg zu nehmen: Unter den gegebenen Umständen sollte meiner Meinung nach auch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke in Deutschland nochmals auf den Prüfstand genommen werden, weil alle Möglichkeiten der CO2- Einsparung ernsthaft abgewägt werden sollten.

    Woher kommen öffentlich zugängliche fundamentale Klimadaten? – Vom Weltklimarat IPCC!
    Hierzu eine Pressemitteilung, die 2009 unter dem Begriff „Klimagate“ Schlagzeilen machte:

    Quelle Focus.de: „Am 19. November tauchte auf dem relativ unbedeutenden Klima-Skeptiker-Blog „Air Vent“ ein Hinweis auf einen Link zu einem russischen Server auf. Auf dem Server waren Dateien zu finden, die Unbekannte vom Server der Climate Research Unit der University of East Anglia kopiert hatten. Über 3000 interne E-Mails und 72 Dateien fanden sich plötzlich öffentlich zugänglich im Internet wieder. Schnell war von einem Hackerangriff die Rede. Der eigentliche Skandal ist aber nicht der Datenklau, sondern der Inhalt der E-Mails, deren Authentizität der Direktor des Instituts, Phil Jones, inzwischen bestätigt hat. Er ist zwischenzeitlich von seinem Amt zurückgetreten. In den E-Mails unterhalten sich prominente Klimaforscher darüber, wie sie mit Kritikern umgehen, wie Datensätze so verändert werden, dass sie zur offiziellen Theorie passen, und wie kritische Journalisten boykottiert werden sollen.“ Quelle - Ende.

    Der Focus kommentiert weiter: „In Kontinentaleuropa und vor allem in einem der wichtigsten Länder zur Durchsetzung von CO2-Zielen, Deutschland, wird das Thema unter den Teppich gekehrt. Deutsche Wissenschaftler vom regierungsnahen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie Stephan R., der in den E-Mails mehrfach auftaucht, nehmen Schlüsselrollen im Weltklimarat ein. Außer der „Welt“ widmet sich hierzulande kein überregionales Blatt ausführlicher dem Skandal. Lediglich von einem Hackerangriff und einigen unglücklichen Formulierungen, die aber nichts beweisen würden, ist hier und da die Rede.“ Quelle -Ende.

    Die meisten Medien-Informationen zu dem Skandal sind mittlerweile von den deutschen Medien elektronisch gelöscht worden. 2012 hat sich dann ein Hacker als Gutachter ausgegeben und frei erfundene Berichte auf die Server der IPCC eingespielt. Die deutschen Medien berichten sehr spärlich darüber.

    Ausgehend von dieser Pressemeldung gehen von dem genannten IPCC- Weltklimarat die Daten als Fundamentaldaten an die Weltpresse. Wer das Institut wann hackt und/oder Daten von dort verändert, das bleibt der breiten Öffentlichkeit nach dem peinlichen „Klimagate-Vorfall“ vermutlich bis auf weiteres vorenthalten. Aus dieser Pressemeldung findet jedoch die Klimadebatte aus Sicht der Klimaskeptiker mitunter ihr Fundament, denn sie stellen das ganze Institut als unseriös in Frage. Auf Grund der IPCC- Daten werden viele Milliarden Euro zwischen den Versicherungen „hin und– her“ bewegt (Wer wird Millionär)?

    Momentan liegt aus meiner Sicht folgendes Szenario nahe: Weder Asiaten noch Amerikaner und niemand in Europa hat seine Volksvertreter so gewählt, dass massive finanzielle Anstrengungen unternommen werden, um entschieden auf erneuerbare Energien zu setzen. Auch unsere unmittelbaren Nachbarn Frankreich (Atomkraft) und in Osteuropa (Kohlekraftwerke) werden weiterhin eher „zaghaft“ auf erneuerbare Energien umstellen. Bei Windflaute oder Nebel wird ein Zukauf von Energie notwendig sein, welche wir bei uns im Land selber abgestellt haben. Haben wir dann wirklich etwas sinnvolles gegen den weltweiten CO2 Anstieg unternommen? Eher nicht!


    Zahlen:Quelle Scinexx.de 08.10.2018: „Doch wie hoch ist das verbleibende CO2-Budget? Im jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats IPCC haben Klimaforscher nicht nur verdeutlicht, welche Folgen schon zwei Grad mehr für Natur und Menschheit hätten, sie haben auch neue Zahlen dazu veröffentlicht, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen darf, wenn die Klimaziele gehalten werden sollen.
    Dem IPCC zufolge dürften wir nur noch knapp 420 Gigatonnen CO2 emittieren, wenn das 1,5 Grad Klimaziel erreicht werden soll. Um das Zwei-Grad-Ziel noch schaffen, bleiben der Menschheit noch 1.070 Milliarden Tonnen CO2. Dieses Budget beruht auf der Annahme, dass es einen nahezu linearen Zusammenhang zwischen den kumulativen Emissionen einerseits und dem weltweiten Temperaturanstieg andererseits gibt. Nicht berücksichtigt werden dabei regionale Unterschiede oder die Trägheit des Klimasystems.

    Was aber bedeutet dieses CO2-Budget konkret und ganz praktisch? Aus Messdaten ist bekannt, wie viel CO2 die Menschheit jährlich ausstößt – momentan sind dies rund 42 Gigatonnen pro Jahr oder 1.332 Tonnen pro Sekunde. Ausgehend von diesen Emissionsdaten lässt sich hochrechnen, wie lange wir noch so weitermachen können, bis das Budget aufgebraucht ist. An diesem Punkt müssten entweder schlagartig alle Emissionen auf null sinken oder aber das Klimaziel wird verfehlt.“ Quelle - Ende

    Das heißt:

    1.070.000.000.000 Tonnen CO2 Emissionen kann sich der Mensch bis zum 2- Grad Ziel noch erlauben.
    .….42.000.000.000 Tonnen erzeugt der Mensch jährlich, Stand 2018- Tendenz zunehmend.
    ….......866.000.000 Tonnen erzeugte Deutschland 2018, Quelle Umweltbundesamt (ca. 2,4 Prozent).
    …….....………...1.332 Tonnen erzeugt der Mensch global pro Sekunde
    ………….........……….8,8 Tonnen erzeugte jeder Bundesbürger laut Bundesamt in 2018 ca. pro Kopf.

    Beim derzeitigen Tempo kommt die Menschheit laut "www.klimauhr.info" rechnerisch am 31.03.2035 am 2 Grad-Ziel an. Nimmt man seriösere, weniger aufreißerisch berechnete Daten, dann kommt man ca. im Jahre 2045 an diesem Ziel an. Jeder versucht sich natürlich in den Vordergrund zu setzen, die gläubigen Klimaaktivisten ebenso, wie eher seriöse Organisationen oder gar Skeptikern des Themas. Meist wird vom Zahlenmaterial von 1990 aus gemessen, was sich am Klima änderte. Man spricht oft vom Wetter und erst ab einem Zeitraum von mindestens 30 Jahren von Klimadaten. Derzeit haben die Menschen seit 1990 nach den Berechnungen bereits ca. 0,8 Grad globale klimatische Erderwärmung erzeugt. Allerdings geben auch die Autoren an, dass viele Details der Zahlen flexibel gehandhabt werden müssen. Emotional geführte Diskussionen vernachlässigen diese Tatsache oftmals.

    Selbst gesetzte Klimaziele laut der Pariser Klimakonferenz 2015:
    Der CO2 Ausstoss ging laut aktuell vorliegender Zahlen (2018) des IPCC- Instituts (Weltklimarat) in Deutschland seit 1990 um ca. 30 Prozent zurück. Das vereinbarte Klimaziel beträgt jedoch 40 Prozent bis 2020. Es kann davon ausgegangen werden, dass Deutschland das Klimaziel 2020 verfehlt. Beachtenswert war der letzte verhältnismäßig milde Winter.

    Wie setzen sich die Emissionen in Deutschland zusammen?
    - Konsum (umweltbewusst einkaufen? Jeans die einmal um die Erde gingen/ Kühlschrank AAA+?)
    - Transport (Verkehr - Flugzeug, alle Transportfahrzeuge, Öffentliche Verkehrsmittel, u.a.)
    - Ernährung (Fleisch, Butter – heimisches saisonales Obst?)
    - Gebäude (modernisierte Wärmedämmung, Heizen/Lüften, Energiesparmaßnahmen?)
    - Industrie (verbrauchter Firmenstrom)
    - Landwirtschaft (Pestizide, Gülle, Mist, Stickstoffdüngung, Methangas über Tiere freigesetzt)
    - Elektrizitäts und Wärmeerzeugung (Kraftwerke und Stromerzeugung)
    - Abfallwirtschaft



    10.06.2019. Das Thema sachlich zu betrachten ist sehr komplex - Fortsetzung ist geplant.

    - Stromnetz in D ist nicht ordentlich ausgebaut. Unser Minister feiert nun angebliche Erfolge, nach vielen Jahren der Untätigkeit
    - veröffentlichte Anteile der erneuerbaren Energien berücksichtigen nur Stromerzeugung in D., nicht den Primärstrom
    - Emittenten lügen aus Profitgier wie gedruckt - Beispiel Betrugssoftware der deutschen Autobauer
    - drohender Glaubenskrieg mit Klimadogma von Greta (Egal was der Papst sagt- es ist automatisch immer richtig =Dogma)
    - Politiker haben Angst um ihre Einkommen und knicken ein - Lobbyanteile werden durch Wahl umgewichtet.
    - französische Revoluzzer Gelbwesten - ähnliche Aufruhr wegen Klima- Glaubenskrieg in D möglich (Glauben heißt = nicht wissen)?
    - was kann ein einzelner Bürger sinnvolles tun? (erste Info: kein Rindfleisch/Lammfleisch mehr essen und Butter meiden wo immer es geht)
    - Bsp: ein Pferd setzt ebenso Treibhausgase (Wasserverbr. /Metahan) frei, wie ein Pkw der 21 000 km/Jahr fährt (Hund 4000, Katze 1400 km).
    - sollte man F4F -Schüler mit in die wirtschaftlichen Folgen ihrer Forderungen einbinden? Taschengeld- Kürzung (wirtschaftlicher Abschwung)?
    - Schüler verursachen bei jeder Samartphone-Nutzung oft unnütz CO2- auch Freitags bei Demos (Google-Serverfarmen) - Weiße alte Männer..
    - wie hoch käme die CO2-Steuer - wohl mindestens 60 euro/t . Berechneter Schaden allerdings ca. 120 Euro /t. (Durchschn. in D. 8,8 t/jahr)
    - Auflistung: was für alltägliche Gewohnheiten verursachen wie viel Treibhausgase? (Flugbesteuerung sofort möglich- Jahrzehnte untätig)
    - Methanausstoß ist 21-25 mal Treibhausintensiver als CO2- Ausstoß (Tiere).
    - Torfe /Moore - setzen gebundenes Methan frei - auch Gartenarbeit mit importiertem Torf ist nennenswert klimaschädlich - Einsparpotential)
    - Permafrost - Tundra - massive Mengen Methangas könnten freigesetzt werden, wenn der Boden auftaut.
    - Ozeane - nahezu unerforscht aber riesiger CO2 Speicher
    - Antarktis ist Landmasse wie Grönland- Tektonische Plattenbewegungen wegen Gewichtsverlust, wenn dort Eis schmilzt (Erdbeben/Tsunami)
    - Fotosynthese - Waldrodung - solange sowas passiert braucht man nicht anfangen CO2 zu sparen Wie viel F. schafft welcher Wald - Stress?
    - Monokulturen- Mensch verursacht Dürre und Waldbrände - Klimaamokläufe möglich.
    - Forscher machen Hochglanzpapiere- viel mehr bisher jedoch nicht, wie kann man CO2 speichern/unterirdisch lagern/ aus der Luft saugen?
    - Es wird irgendwann technische Lösungswege gegen CO2 geben, aber kommt sowas noch rechtzeitig? Viel Zeit die fast ungenutzt verstrich.
    - In den Berechnungen des IPCC fließen nur diejenigen Mengen ein, die vom Menschen verursacht werden, denn die Natur nutzt Fotosynthese.
    - CO2 das Menschen zusätzlich verursachen kann von Pflanzen nicht aufgenommen/umgewandelt werden, es belastet die Atmosphäre.
    - Kindersterben in der Republik Kongo beim Kobaltabbau für Batteriezellen
    - Chile - Atacamawüste: den Leuten wird für Lithiumsulfat regelrecht das existenzwichtig Grundwasser unter dem Hintern weggenommen
    - Nestle: Schmutzige Saubermänner in Nadelstreifen- Maßanzügen
    - Vetternwirtschaft - ich mache Panik bei den Leuten und mein Opa/Vater/Vetter verdient deswegen viel Geld
    - Gretas Opa hat früher die Finger an der Nobelpreisvergaben gehabt und Drähte. Soll Greta auch 1 Million der Nobelpreisgelder bekommen?
    - die Herstellung von Bitcoins emittiert ca. 20 - 22.000t Treibhausgase/J, weil bei der Herstellung (Mining) Stom benötigt wird.
    https://www.zeit.de/digital/2019-06/...er-fussabdruck
    - Bitcoin hat laut wikipedia 56 Prozent Anteil bei den Kryptos was man jedoch beim Strombedarf nicht einfach hochrechnen kann.
    Geändert von neuerneuer (17.06.19 um 10:59 Uhr) Grund: Egal was

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