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Ergebnis 11 bis 20 von 30

Thema: Heute können wir unsere DSO-Welten nicht betreten- wir sind also nur in der richtigen Welt!

  1. #11
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    Zwischenzeitlich, ca um 100 n. Chr., hatten sich ehemalige Anhänger des Judentums, die jedoch mehrheitlich nicht Jüdischer Herkunft waren, als Christen vom Judentum abgespalten und verschiedenes aus der römischen Kultur angenommen. Der Ursprung der Christen kam jedoch aus dem Judentum, so vor allem auch der Glaube an den einen Gott (entgegen der vielen Götter der Römer). Erst viele Jahre später, ca. 380 n. Chr., wurde das Christentum im gesamten römischen Reich anerkannt. Zuvor hatte es auch gegen Christen zumindest vereinzelt römische Verfolgungen gegeben.

    Wikipedia zum Start des Christentums: Die Wurzeln des Christentums liegen im Judentum im römisch beherrschten Israel zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Es geht zurück auf die Anhänger des jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazaret. Mit dem Judentum ist das Christentum insbesondere durch den ersten Teil seiner Bibel verbunden, der den jüdischen heiligen Schriften des Tanach entspricht und im Christentum Altes Testament genannt wird. Ohne das Alte Testament wäre der christliche Glaube geschichtslos und bliebe unverständlich. Christen lesen die Texte des Alten Testaments allerdings von Jesus Christus her und auf ihn hin (christologische Interpretation). Das Christentum verbreitete sich in kurzer Zeit im Mittelmeerraum.

    Der Untergang des Römischen Reiches im Westen ist ein viel diskutiertes Thema der Altertumswissenschaft. Es geht um die Gründe für den allmählichen Niedergang des Weströmischen Reiches, das mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahr 476 (bzw. mit dem Tod des letzten von Ostrom anerkannten Kaisers Julius Nepos im Jahr 480) endete, wobei höchst unterschiedliche Theorien entworfen wurden und werden. Zentral ist hierbei vor allem die Frage, ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, angebliche Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche, Bürgerkriege) oder der Druck durch äußere Angreifer (Germanen, Hunnen, Perser) für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind.

    Mohamed, der islamische Prophet und Gesandte Gottes, wurde 570/573 in Mekka geboren. Er pflegte alljährlich einen Monat auf dem Berg Hira in der Nähe von Mekka zu verbringen, um dort Buße zu tun. Gegen 610 soll ihm nach eigenem Bekunden der Erzengel Gabriel (arabisch „Dschibril“) erschienen sein. Aus den Inhalten dieser Begegnungen wurde der Koran niedergeschrieben. Demnach sind alle Nichtmuslime im Sinne des Korans = Ungläubige. Sure 9: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!“ . Sure 9 und die darauf folgenden Verse fordern vor dem historischen Hintergrund der Ereignisse des Jahres 630 dazu auf, auch die Christen zu bekämpfen, bis sie tributpflichtig werden.

    Die islamische Expansion bezeichnet die Eroberungspolitik der Araber von der Mitte der 630er Jahre an bis ins 8. JH. In den 630er Jahren begann der Angriff der Araber auf das Oströmische bzw. Byzantinische Reich und das neupersische Sassanidenreich, wobei beide Großmächte von einem langjährigen Krieg gegeneinander stark geschwächt waren. Die Oströmer verloren 636 Palästina und Syrien, 640/42 Ägypten und bis 698 ganz Nordafrika an die Araber.

    Al-Hakim (6. Kalif, Muslimisch) zerstörte 1009 die Grabeskirche in Jerusalem, eines der größten Heiligtümer des Christentums. in der Reaktion begannen die christlichen Kreuzzüge. Die Kreuzzüge waren von der Lateinischen Kirche sanktionierte, strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert. Im engeren Sinn wurden sie gegen die muslimischen Staaten im Nahen Osten gerichtet. Im 13. Jh. wurden die Kreuzzüge auch auf andere militärische Aktionen ausgeweitet, deren Ziel nicht das Heilige Land war. In diesem erweiterten Sinne werden auch die Feldzüge gegen nicht christianisierte Völker wie Wenden, Finnen und Balten, gegen Ketzer wie die Albigenser und gegen die Ostkirche dazu gezählt. Vereinzelt haben Päpste sogar zu Kreuzzügen gegen christliche politische Gegner aufgerufen.

    Nachdem ein Kreuzfahrerheer von Pabst Urban im 1. Kreuzzug 1099 Jerusalem erobert hatte, wurden insgesamt vier Kreuzfahrerstaaten gegründet. Infolge ihrer Bedrohung durch die muslimischen Nachbarstaaten wurden weitere Kreuzzüge durchgeführt (2. Kreuzzug), die aber eher erfolglos blieben. Das Königreich Jerusalem erlitt 1187 in der Schlacht bei Hattin eine schwere Niederlage. Auch die Stadt Jerusalem ging wieder verloren.

    Der dritte Kreuzzug endete 1192 mit einem Friedensvertrag, ohne dass die Stadt Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert worden wäre.

    Der Vierte Kreuzzug von 1202 bis 1204, an dem hauptsächlich französische Ritter sowie venezianische Seeleute und Soldaten beteiligt waren, hatte ursprünglich die Eroberung Ägyptens zum Ziel. Trotz heftiger Einwände des Papstes und gänzlich dem Kreuzzugsgedanken zuwider wurde stattdessen das christliche Konstantinopel eingenommen und geplündert. Das Ereignis vertiefte die sich ohnehin bereits abzeichnende Spaltung von griechisch-orthodoxem Osten und römisch-katholischem Westen.

    Der Kreuzzug Friedrichs II. war der Kreuzzug des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. nach Jerusalem in den Jahren 1228 bis 1229. Er wird häufig als Abschluss des Kreuzzugs von Damiette betrachtet und entweder mit diesem gemeinsam als Fünfter Kreuzzug, oder als separater Sechster Kreuzzug gerechnet – die Zählung der nachfolgenden Kreuzzüge verschiebt sich dann entsprechend.

    Der sechste Kreuzzug war eine große bewaffnete Pilgerfahrt des französischen Königs Ludwig IX. von Frankreich, die im August 1248 begann und im April 1254 scheiterte. Der Kreuzzug hatte eine Entlastung der christlichen Kreuzfahrerstaaten sowie die Rückgewinnung von Jerusalem, das 1244 wieder an die Muslime gefallen war, zum Ziel.

    Der Siebte Kreuzzug war eine „bewaffnete Pilgerfahrt“ im Jahr 1270, die nach nur wenigen Monaten nach einer erfolglosen Belagerung von Tunis und dem Tod ihres Anführers, König Ludwig IX. von Frankreich, endete. Ursprüngliches Ziel des Kreuzzuges war eine Entlastung der in Bedrängnis geratenen Kreuzfahrerstaaten, die sich seit 1263 unablässiger Angriffe seitens des ägyptisch-syrischen Mamelukensultans as-Zahir Baibars ausgesetzt sahen und schon mehrere Burgen und Städte an ihn verloren hatten.

    Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 durch ein etwa 80.000 Mann starkes Belagerungsheer des osmanischen Sultans Mehmed II. (islamisch) beendete das oströmische Byzantinische Reich und damit endgültig die Römerzeit. Die Eroberung Konstantinopels markiert zugleich den endgültigen Aufstieg des Osmanischen Reiches zur Großmacht.

    Die Erste Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1529 war ein Höhepunkt im Krieg dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Osmanische Truppen schlossen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.

    Eine zweite türkische Belagerung Wiens fand 1683 statt und endete ebenfalls erfolglos. Wien war damals das Tor in den Westen für die Muslimischen Eroberungszüge. Mitteleuropa entging seiner Muslimisierung haarscharf und nur durch vereinte Kräfte.
    Geändert von neuerneuer (03.02.19 um 23:02 Uhr)

  2. #12
    Wuseler Avatar von twoFaces
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    So soll die richtige Welt, das sichtbare Universum, aussehen: Ca. 92-93 Milliarden Lichtjahre im Durchmesser- vermutlich ist es noch deutlich größer als wir Menschen es heutzutage beobachten können
    jo
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/e.../22835074.html
    Wenn eine physikalische Konstante zwei Werte annimmt, ist das ein Problem. Dem Kosmos selbst scheint es zwar egal zu sein, doch die Kosmologen verzweifeln.
    der Stein der Weisen hat verdammt viel Ähnlichkeit mit dem Stein der Narren.

  3. #13
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    Als Schwarzer Tod wird die große europäische Pandemie zwischen 1346 und 1353 bezeichnet, die geschätzte 25 Millionen Todesopfer – ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung – forderte. Als Auslöser gilt eine Variante des Pesterregers Yersinia pestis, was in der Vergangenheit verschiedentlich angezweifelt worden war. Spätestens seit 2011, als eine internationale Forschergruppe ihre Ergebnisse über die Entschlüsselung des Erbguts des damaligen Pesterregers publizierte ist gesichert, dass es sich bei dem damaligen Erreger um Yersinia pestis handelte.

    Die Pandemie trat nach heutigem Wissensstand zuerst in Asien auf und gelangte über die Handelsrouten nach Europa. In Messina nahm der durch die vor allem bei Seeleuten aufgetretene und übertragene Infektion ausgelöste Seuchenzug seinen Anfang. Manche Landstriche wurden weitgehend entvölkert, während andere Regionen von der Seuche verschont blieben oder nur gering betroffen waren. Für das Gebiet des heutigen Deutschland wird geschätzt, dass jeder zehnte Einwohner infolge des Schwarzen Todes sein Leben verlor. Hamburg, Köln und Bremen zählten dabei zu den Städten, in denen ein sehr hoher Bevölkerungsanteil starb. Sehr viel geringer war dagegen die Anzahl der Todesopfer im östlichen Gebiet des heutigen Deutschlands.

    Die sozialen Auswirkungen des Schwarzen Todes reichten sehr weit: Juden gerieten in den Verdacht, durch Giftmischerei und Brunnenvergiftung die Epidemie ausgelöst zu haben. Dies führte in vielen Teilen Europas zu Judenpogromen und einer Auslöschung jüdischer Gemeinden. Selbst da, wo geistliche oder weltliche Herrscher dies zu verhindern versuchten, war ihr Autoritätsverlust durch die sozialen Verwerfungen infolge der Epidemie so groß, dass es ihnen in der Regel nicht gelang.


    Reformation bezeichnet im engeren Sinn eine kirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648, die zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen (katholisch, lutherisch, reformiert) führte.

    Die Reformation wurde in Deutschland überwiegend von Martin Luther, in der Schweiz von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin angestoßen. Ihr Beginn wird allgemein auf 1517 datiert, als Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll, aber ihre Ursachen und Vorläufer reichen weiter zurück. Als Abschluss wird allgemein der Westfälische Frieden von 1648 betrachtet.

    Anfänglich war die Bewegung ein Versuch, die römisch-katholische Kirche zu reformieren. Viele Katholiken in West- und Mitteleuropa waren beunruhigt durch das, was sie als falsche Lehren und Missbrauch innerhalb der Kirche ansahen, besonders in Bezug auf die Ablassbriefe. Ein weiterer Kritikpunkt war die Käuflichkeit kirchlicher Ämter (Simonie), die den gesamten Klerus in den Verdacht der Korruption brachte.

    Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa, der als Religionskrieg begann. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene derjenige zwischen Kaiser und Katholischer Liga einerseits und Protestantischer Union andererseits.

    Als Auslöser des Krieges gilt der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618, mit dem der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände offen ausbrach. Dieser richtete sich gegen die Rekatholisierungsversuche des böhmischen Königs aus dem Haus Habsburg, der zugleich römisch-deutscher Kaiser war. Insgesamt folgten in den 30 Jahren von 1618 bis 1648 vier Konflikte aufeinander, die von der Geschichtswissenschaft nach den jeweiligen Gegnern des Kaisers und der Habsburger Mächte als Böhmisch-Pfälzischer, Dänisch-Niedersächsischer, Schwedischer und Schwedisch-Französischer Krieg bezeichnet wurden.

    Am 24. Oktober 1648 endete der Krieg in Deutschland. Seine Feldzüge und Schlachten hatten überwiegend auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches stattgefunden. Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verwüsteten und entvölkerten ganze Landstriche. In Teilen Süddeutschlands etwa überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffene Territorien mehr als ein Jahrhundert, um sich von deren Folgen zu erholen. Da sich der Krieg hauptsächlich auf deutschsprachigen Gebieten abspielte, die bis heute noch Teil Deutschlands beziehungsweise der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind, führten die Erfahrungen der Kriegszeit, nach Meinung von Experten, zur Verankerung eines Kriegstraumas im kollektiven deutschen Gedächtnis.
    Geändert von neuerneuer (23.07.19 um 14:47 Uhr)

  4. #14
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    Zahlen zum Strom - Erzeugung/Verbrauch:

    Laut CIA World Factbook werden jedes Jahr weltweit rund 21 Billionen Kilowattstunden (kwh) Strom verbraucht. Das schreibe ich mal aus:

    21 000 000 000 000 kwh - weltweiter Stromverbrauch = 21 000 Terawattstunden = 21 Petawattstunden (Stand 2016)
    ..5 920 000 000 000 kwh (China 2016)
    ..3 911 000 000 000 kwh (USA 2015)
    ..2 771 000 000 000 kwh (Europa 2015)
    .... 650 000 000 000 kwh Stromerzeugung in Deutschland 2018
    .....576 000 000 000 kwh Stromerzeugung in Deutschland 2000
    .... 600 000 000 000 kwh Verbrauch in Deutschland 2018
    .... 217 000 000 000 kwh wurden 2018 in Deutschland regenerativ erzeugt
    ...........210 000 000 kwh Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland 2018 (maximal mögliche Leistung in 1 Stunde)
    .............60 000 000 kwh Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland Winkraft ( - " - )
    .............48 000 000 kwh Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland Solar ( - " - )
    ...............7 000 000 kwh erzeugt ein heutzutage modernes Windrad im Jahr (ca. 2.200 Vollaststunden je ca. 3 MW Nennleistung)
    ...............1 026 000 kwh Nennleistung - derzeit größter europ. Windpark, Nordsee, Windpark Walney (September 2018)
    ..................900 000 kwh Nennleistung - derzeit geplanter größte deutscher Windpark in Deutschland (Nordsee)
    ................ .850 000 kwh Nennleistung - derzeit größter weltweiter Solarpark in China - 4 Mio Solarmodule auf 27 km2 Fläche positioniert
    ................ .497 000 kwh Nennleistung - derzeit größter deutschen Offshore- Windparks (Nordsee)
    ..................302 000 kwh Nennleistung - derzeit größter deutscher Onshore - Windpark
    ..................300 000 kwh Nennleistung - größter europäischer Solarpark in Frankreich
    ......................3 500 kwh verbraucht ein 2 Personenhaushalt in Deutschland in etwa im Jahr.
    ......................3 000 kwh Nennleistung hat ein modernes Windrad. Erzeugt in ca. 4-5 Stunden den Jahresstrom für 1 Einfamilienhaus.
    ......................2.000 kwh verbraucht ein Singlehaushalt circa im Jahr an Haushaltsstrom = ca. 600 Euro Stromkosten
    .........................445 kwh verbraucht ein Herd im Haushalt circa, wenn jeden Tag darauf gekocht wird
    .........................415 kwh verbraucht eine durchschnittlich benutze kleinschrankgroße Gefriertruhe (fast tägliche Öffnung) im Jahr
    .........................300 kwh verbraucht eine Kühl/Gefrierkombination circa im Jahr, sofern sie täglich benutzt (mehrmals geöffnet) wird
    .........................245 kwh verbraucht eine durchschnittlich benutzte Spülmaschine im Jahr
    .........................200 kwh verbraucht ein moderner PC im Jahr bei ca. 4 Stunden Betrieb am Tag mit 135 Watt
    .........................190 kwh verbraucht ein Fernseher circa im Jahr, bei Dauernutzung und nachts im "Standby"mindestens das doppelte
    ...........................65 kwh verbraucht ein moderner Flachbildfernseher im Jahr - in ca. 600 Stunden
    ...........................65 kwh etwaige Batteriekapazität (Mittelwert) eines Tesla- Elektroautos (Spanne reicht von 50 bis 100 kwh)
    ...........................65 kwh verbraucht ein neuer Kühlschrank mit hoher Energieeffizienz, wenn er das ganze Jahr nicht geöffnet wird
    ...........................15 kwh etwaiger Verbrauch eines Teslas Model 3 auf 100 km (Spanne von 14-17 kwh pro 100 km Fahrleistung)
    .............................1 kwh verbraucht ein Haarfön oder Staubsauger mit 1000 Watt Leistung in 1 Stunde
    .............................1 kwh Strom kostet derzeit ca. 30 Cent - je nach Anbieter gibt es leichte Abweichungen

    1 kwh entspricht 1000 Watt (Wattstunden/Watt pro Stunde).

    - Ein Kühlschrank verbraucht alle 8760 Stunden im Jahr ca. 120-150 Wattstunden - je nach Energieeffizienz abweichend.
    - Ein modernes E-Bike hat Akkus mit 500 Wattstunden (ältere Modelle eher 250). Wer 2 mal den Akku voll auflädt verbraucht hierbei 1 kwh
    - 1 moderner PC verbraucht durchschnittlich ca 140 Wattstunden - schalten sie ihren PC nie aus, dann verbrauchen sie ca. 1000 kwh im Jahr
    - prüfen sie einmal ihre Stromrechnung nach, immer wieder kommt es zu unnötig hohen Stromrechnungen, bei denen es Sparpotential gibt
    - eine Energiesparlampe mit 11 Watt verbraucht bei Dauerbetrieb ca. 88 kwh Strom im Jahr. Das kostet fast 30 Euro.
    - eine Glühlampe alter Bauart mit 100 Watt kostet sie 876 kwh /Jahr, wenn sie durchgängig leuchten würde. Das kostet circa 280 Euro.

    Was kann man mit 1 KWH im Haushalt machen?

    eine Maschine Wäsche waschen
    15 Hemden bügeln
    17 Stunden Licht einer Glühlampe (60 Watt)
    60 Minuten auf mittlerer Stufe staubsaugen (1000W-Staubsauger)
    90 Stunden Licht einer Stromsparlampe (11 Watt)
    10 Stunden TV schauen (LED, 107 cm)
    10 Stunden einen Desktop PC benutzen
    zwei Tage einen 300-Liter-Kühlschrank nutzen
    einen Hefekuchen backen
    ein Mittagessen für vier Personen auf dem Elektroherd kochen
    70 Tassen Kaffee kochen
    133 Scheiben Brot toasten

    https://www.stromverbrauch-haushalt....verbrauch.html


    Stromerzeugung wird statistisch in 219 Staaten erfasst, wobei 155 Staaten einen Verbrauch von 1 Terawatt oder mehr haben (Stand 2015/16)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...ergieverbrauch

    In Deutschland werden jährlich ca. 600 Terawattstunden (TWH) Strom verbraucht. Erzeugt werden ca. 50 TWH mehr, die die letzten Jahre auf dem Strommarkt in Europa verkauft wurden. Sollte der Verkehr auf Batteriebetrieb umgestellt werden, dann dürfte der Stromverbrauch in Richtung 800 TWH ansteigen. Im Jahre 2018 stellte Deutschland einen neuen Rekord für sich auf und erzeugte ca. 217 TWH Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser Strom steht allerdings oftmals nicht dann zur Verfügung wenn er benötigt wird, und es handelt sich bei diesen Zahlen nicht um den Primärenergieverbrauch der in etwa doppelt so hoch ist (also den gesamten Stromverbrauch einschließlich Heizungen /Warmwasserversorgung/Verkehr u.ä.).

    https://www.ise.fraunhofer.de/conten...ung_2018_3.pdf

    Um CO2 neutral zu werden dürfte eine Stromerzeugung über regenerative Energien in Höhe von 1 200 TWH in Deutschland erforderlich sein. Dann ergibt sich Spielraum um Strom in Methangas, Methanol oder Wasserstoff umzuwandeln (Power to Gas). Das bedeutet eine Steigerung von ca. 450 Prozent zum Stand 2018, weil der Strom nicht 1:1 sondern nur mit deutlichen Verlusten umgewandelt werden kann (Wirkungsgrad).

    Weitere Faktoren sollten beachtet werden, zb dass in Deutschland die Einwohnerzahl seit 2015 deutlich angestiegen ist (offiziell um ca 3-4 Prozent), und dieses Szenario sich fortsetzen könnte.
    Geändert von neuerneuer (11.10.19 um 06:22 Uhr)

  5. #15
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    Anmerkung: am 10.06.2019 wurde ein Rechenfehler korrigiert!

    Vorwort: Die Erde befindet sich nahezu sicher nicht in der Mitte des Universums, aber in dem für uns sichtbaren Universum in das wir von unserem Standort blicken können macht es beim derzeitigen Stand der menschlichen Erkenntnisse keinen Sinn, etwas anderes gedanklich zu berücksichtigen. Alles was sich außerhalb des für uns sichtbaren Universums befinden könnte ist auch heutzutage für den Menschen reinste Spekulation. Ähnlich wie bei einem Radargerät können wir die Umgebung nur "abtasten", durch Teleskope betrachten.

    Beachte: Im Jahre 2019 revidierten führende Wissenschaftler ihre Meinung- demnach hat die Milchstraße einen Durchmesser von ca. 200 000 Lichtjahren. Damit werden ihre Ausmaße wesentlich vergrößert, ca. um 300 Prozent im Ausmaß.

    Ein Gedanke: Will man versuchen unser sichtbares Universum auf eine Landkarte zu übertragen braucht man viel Papier. Man nehme hierzu 4 Blatt kariertes DinA4 Papier und formt diese zu einem DinA2 Blatt (2 mal nebeneinander und 2 mal untereinander legen). Nun hätte man ca. 120 x 80 Kästchen vor sich. Man schneide 20 Kästchen der Länge ab und lege sie als Breite des Papiers seitlich neu an. Nun hat man ca. 100 mal 100 Kästchen vor sich liegen. Anstatt 9600 Kästchen haben wir nun 10 000 Kästchen für die folgenden Gedanken. Vor uns liegt Papier in kleinem Poster- Format.

    Die etwa kreisrunde Milchstraße - unsere Heimatgalaxie - hat eine Ausdehnung von ca. 100 000 Lichtjahren. Wenn wir sie auf das Papier zeichnen würden, dann entspricht jedes der Kästchen = 1000 Lichtjahren (in Wirklichkeit hat so ein Kästchen ca. 5 Millimeter Seitenlänge). Somit entspricht 1 Millimeter auf dem Papier umgerechnet = 200 Lichtjahren; 0,1 Millimeter entsprechen = 20 Lichtjahren. 0,01 Millimeter entsprechen somit 2 Lichtjahren.


    Das Papiermodell macht wenig Sinn, denn wir können darauf die Milchstraße mit ihren Spiralarmen maximal grob skizzieren. Aber man kann mit dem Modell etwas anderes veranschaulichen: Das Papier das vor uns liegt können wir ca. 1 Million Mal nebeneinander und zusätzlich auch mehrere Millionen mal übereinander legen, um die Größe des für uns Menschen sichtbaren Universums ungefähr dazuzustellen. 

    Wir hätten nun ca. 100 Mio mal 100 Mio Kästchen im quadratischen Ausmaß von ca. 500 Quadratkilometern vor uns. Nur ein Mikroskop könnte die Sonne als einen winzigen Punkt innerhalb eines dieser Kästchen sehen. Man stelle sich an dieser Stelle vor, man steht auf einer Fläche die größer ist als die Stadt München. Obendrein ist unsere Landkarte vom sichtbaren Universum auch 500 Kilometer tief/oder hoch. Man hat jedoch keine Chance dazu, unsere Sonne ohne ein Mikroskop zu finden! 

    An dieser Stelle sei zusätzlich angemerkt: Das Verhältnis zwischen einer 240 qm großen Wohnung in München zur Gesamtgröße Münchens entspricht dem Größenverhältnis zwischen Erde und Sonne. Ihre Wohnung passt dann auch 1,3 Millionen mal in die Stadt München hinein.

    Fakt ist aber auch: Der Mensch ist bei weitem nicht in der Lage zu ergründen, ob unser Universum in einem Modell eckig wäre oder rund, oder ob es gar so geformt ist, wie wenn wir aus unserem Papiermodell eine Papierkugel zusammenknüllen würden. Es gibt sogar Vermutungen, wonach unser Universum eine ähnliche Form haben könnte wie ein Reitersattel für ein Pferd. Immerhin ist es mir selbst erstmals in meinem Kopf gelungen die Größe des Universums grob zu erfassen, ohne dass ich während dem Rechnen den von mir benutzten Maßstab verändern musste. Bei allen Modellen die ich bisher kenne wurde irgendwann der Maßstab verändert, und somit kann man sich das nicht mehr in entferntesten vorstellen, wie ungeheuer groß unser sichtbares Universum ist. Ob das Universum noch viel größer oder unendlich groß ist oder ob es weitere Universen gibt, das wissen Menschen nicht.


    Falls der Leser an dieser Stelle noch nicht genug hat: Ausgehend von unserem DinA2 Blatt mit der aufgezeichneten Milchstraße hat die etwas größere Andromedagalaxie (diese hätte ca. 140 karierte Kästchen seitliches Ausmaß) einen Abstand von ca 25 solcher Papier -Einheiten, es gäbe also ca. 2500 Kästchen nahezu leeren Zwischenraum. Beide Galaxien steuern wissenschaftlichen Berechnungen zu Folge durch den interstellaren Raum aufeinander zu. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es einen heißen Tanz der beiden Galaxien geben wird, die dann später zu einer ekliptischen Galaxie (Milkomeda) verschmelzen könnten. Bis zu diesem eventuellen Ereignis (in 4-10 Mrd Jahren) wird unsere Sonne jedoch womöglich bereits gar nicht mehr existieren. 

    netter Link vom Max-Planck Institut über Größenordnungen der mir grade über den Weg lief: https://www.mpifr-bonn.mpg.de/412978...n_eric_reitz_a


    Versuch 2 eine Art Kartengerüst des sichtbaren Universums zu bilden:

    Man nehme ein Schachbrett das in Wirklichkeit 8*8 Felder hat und stelle sich vor, dass es auf 10*10 Felder erweitert worden ist. Dann zeichnet man den Umfang des sichtbaren Universums auf das Brett. Jedes der vorhandenen 100 Felder entspricht nun im Vergleich zu unserem sichtbaren Universum = 10 Milliarden Lichtjahren, wobei auf dem Brett ein kleiner unbelegter Rand bleibt. Egal wie groß die Felder auf dem Schachbrett sind, es bleiben rechts und links ca. 40 Prozent der äußeren Felder leer. Für Schachfreunde - das betrifft auf einem richtigen Schachbrett die Grenzbereiche der Koordinaten A4/A5 und H4/H5 (das Koordinatensystem in diesem "Beispiel - Schachbrett" geht freilich bis 10 und bis zum Buchstaben "J"). Bis heute ist nicht klar, ob das Universum eckig oder kreisrund ist. Weiterhin ist nicht bekannt, ob das sichtbare Universum eine Form hat wie ein Reitersattel oder ein Blatt Papier oder eine Fahne im Wind. Natürlich kommt auch jede denkbare Kartoffel-ähnliche Form in Frage. Allerdings haben wir die größte Ausdehnung unseres sichtbaren Universums auf unser Schachbrett erfasst. in diesem Maßstab nimmt
    Geändert von neuerneuer (01.08.19 um 05:32 Uhr)

  6. #16
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    Stellt man sich vor man sieht einen "Punkt/." auf seinem Bildschirm. Nun macht man 3 Leerschritte und setzt dann den nächsten Punkt mit der Tastatur. Nun nehmen wir an, dass der Abstand beider Punkte denjenigen zwischen unserer Sonne und Proxima Zentauri, unserem nächstgelegenen Nachbarstern in 4,2 Lj Entfernung, simuliert (im Maßstab ein Punkt auf dem PC= 1 Lichtjahr).

    In diesem Maßstab wäre der Umfang der Milchstraße ca 100 Meter groß, also so große wie eine Aschenbahn um ein Fußballstadion. Einer der Aschekrumen auf der Bahn wäre dann so groß wie die Sonne mit ihrer gesamten Umgebung bis zur oortschen Wolke. Zur realistischeren Darstellung müsste man den Bereich innerhalb der Aschenbahn noch ca 2-3 Meter hoch mit Asche auffüllen!

    Der Mond würde in der Realität falls er bei seiner Umkreisung der Erde ein Seil spannen würde (zb wie eine Spinnwebe) eine nahezu kreisrunde Öffnung hinterlassen, durch die die Sonne gerade so durchreisen könnte, ohne anzustoßen. Der Mond ist ca. 1000 mal weiter von der Erde entfernt , als die Raumstation ISS mit der z.B. unser Alexander Gerst die Erde mehrfach umkreiste. Der Mond würde in dem besagten einen Kreis mit einem Radius von 400 000 km ziehen. Das würde so ziemlich genau für die Sonne rechen um da durch zu fliegen.

    In diesem Maßstab wäre das Universum immer noch größer als die reale Erde. Eines könnte man in diesem Maßstab noch tun: Denken sie sich ein Schachbrett mir 64 Feldern und legen sie auf jedes Feld eine Erkugel, dann ist man sie sehr nahe dran am Größenverhältnis des Punktes zum Universum. Eigentlich muss man nur wissen, dass die Sonne nix ist - aber auch gar nix im Universum!


    beispielhafte Adressdaten - wie findet mich ein kosmischer Briefträger?

    An das beobachtbare Universum,
    Groß- Supergalaxienhaufen Laniakea (einer von vielen Kontinenten mit ca. 520 Mio Lichtjahren Ausdehnung),
    Supergalaxienhaufen Virgo (ähnlich einem Heimatland, Größe 150 -200 Mio Lichtjahre, dünne Scheibenform),
    Lokale Gruppe (ähnlich Bundesland, Ausdehnung 5-8 Mio Lichtjahre mit ca 60 Galaxien),
    Milchstraße (ähnlich Stadtname - unsere Galaxie, Ausdehnung ca 180-200 000 Lichtjahre - Neuer Stand seit 2019),
    Orionarm (ähnlich einem Stadtteil - ein Ausläufer des galaktischen Spiralarms Sagrittarius, Länge 20000 Lj , Breite 2000 LJ),
    Gouldscher Gürtel (ähnlich einem Siedlungsnamen mit 2000 Lj Ausdehnung),
    Lokale Blase (nahezu leerer Raum mit 300 LJ den die Sonne seit 100 000 Jahren durchwandert)
    Lokale Flocke (ähnlich Gebäudegruppe), Ausdehnung ca. 30 LJ, lose Sternengruppe, Form unbekannt.
    Sonnensystem (ähnlich Gebäudekomplex),
    3. innerer Planet (ähnlich 3. Stockwerk),
    Nordhalbkugel - Mitteleuropa - Federal Republik of Germany (FRG) - PLZ ................

    zu Laniakea. auf grafischen Darstellungen sieht Laniakea fast aus wie ein zersauster Haarbüschel (dünne Fadenstruktur). Von der längsten Ausdehnung her nimmt Laniakea 520 Mio Lichtjahre Ausmaß ein. Ca. 180 Mal solch ein "Haarbüschel würden einmal die 92 Milliarden LJ des sichtbaren Universums in einer Art dünner aneinandergelegten Fäden durchqueren.

    Merke: Universum, Kosmos und Weltall bezeichnen die Gesamtheit aller uns bekannten Materie, während der Weltraum der (fast) leere Raum ist, den die Raumfahrt theoretisch befahren könnte. Ab einer Höhe von 100 Kilometern über dem Erdboden wird eine Grenze "Karman-Linie" genannt. Diese dient unter anderem der Unterscheidung zwischen Luftfahrt und Raumfahrt.
    Geändert von neuerneuer (26.08.19 um 00:32 Uhr)

  7. #17
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    Thema : Gedanken eines Laien zum Klimawandel /Klimahysterie.

    Gleich vorweg das unabänderliche Fazit: Kein Mensch weiß genau von was er redet wenn es ums Thema „menschengemachter Klimawandel“ geht. Es herrscht ein heilloses Durcheinander in den Argumentationsketten der in der Öffentlichkeit auftretenden Personen, seien es Politiker oder auch Klimaskeptiker oder Klimaaktivisten. Da verliert man als „Otto-Normalbürger“ schnell die Orientierung.

    Die Widersacher sind zur Zeit größtenteils nicht mehr in der Lage, sich zum Klimawandel auf sachlicher Ebene miteinander auseinander zu setzen. Man geht oftmals schnell auf die unsachliche emotionale Schiene über. Genaues Wissen hat jedoch niemand von allen Beteiligten. Es handelt sich um Glauben/ Thesen/ Annahmen von teilweise unseriösen reißerischen Hochrechnungen und damit verbundener Klimahysterie, ähnlich einem Glaubenskrieg.

    In Deutschland geht es in der Klimadebatte um viele Milliarden Euro, um die kontrovers gestritten wird. Hierbei geht es immer wieder um das Motto: „Wer wird Millionär – Wer bleibt Millionär“ (Bspw.: Kohleabbau-subventionen - Solarenegie Arbeitsplatzabbau ohne Subventionen. Es würden Steuereinnahmen vom Stromverbrauch fehlen).

    Das lückenhafte Wissen über den „menschengemachten Klimawandel“ betrifft neben den Politikern auch die Wissenschaftler und die sogenannten „Klima-Profis“. Denn einerseits wissen sie ziemlich wenig davon, was denn genau ein Atom ist (sie haben dazu anschauliche Theorien entwickelt an die sie sich klammern, den allergrößten Teil jedes Atoms müssen sie andererseits allerdings auch heute noch noch hilflos als unbekannten leeren Raum bezeichnen). Beim CO2 handelt es sich um ein Molekül, in diesem Fall um eine Verbindung von einem Kohlenstoff und 2 Sauerstoffatomen. Über den genauen Aufbau und was genau in einem Atom drin ist, darüber gibt es für Wissenschaftler "nur" oberflächliche Schalenmodell- Theorien. Was genau ein "String" sein könnte mündet jeweils in einer Annahme, also einer theoretischen Vorstellung der Atomphysiker. Mehrere Dinge können sie uns in diesem Bereich nicht erklären (Surftipp: Feldtheorie oder Stringtheorie oder Myon). Nichts genaues weiß man dort nicht und somit auch nicht genau, wie ein Atom in Gänze "funktioniert". Menschen können Atome nachweisen, jedoch nicht vollständig verstehen.

    Anderseits kann kein Mensch berechnen, wo welcher Mensch (welches Land) an welchem Tag wie viel C02 freisetztet oder an jeder Stelle der Erdatmosphäre gleichzeitig den CO2- Wert messen – und zwar zum genau gleichen Zeitpunkt. Nur dann bekäme man ein vollständig aufschlussreiches Ergebnis über den globalen Anteil von CO2- Molekülen in der Atmosphäre.

    Hierzu ein Beispiel: Wenn ich am Nordpol an 3 Orten die Temperatur messe und dann Aussagen darüber treffen will, wie sich die Temperatur am Nordpol entwickelt, dann erhalte ich spätestens dann kein ordentliches Ergebnis mehr, sobald sich eine Eisbär/Eisente neben mein Messgerät setzt oder ein Vogel darüber kreist, sodass dann die Temperatur im Schatten misst anstatt in der Sonne.

    Derzeit sorgt die Diskussion über eine CO2- Steuer spürbar für Unruhe, weil deren Sinnhaftigkeit oft angezweifelt wird. Mancher Skeptiker ist der Meinung, dass deutsche Steuereinnahmen keinen Einfluss auf das Weltklima haben würden. Dennoch sucht der Staat einen akzeptablen Weg dazu, die womöglich bevorstehende Steuerausfälle auszugleichen, oder Geld für den Ausbau von erneuerbarer Energie „einzutreiben“. - Umweltministerin Schulze will den CO2-Preis pro Tonne auf 35 Euro in 2020 fixieren- bis 2030 dann schrittweise auf 180 Euro pro Tonne verfünfachen - Stand Mai 2019. Der Bürger solle schließlich Zeit haben um sich an die Abgabe an den Staat zu einzugewöhnen.

    Bei der EU-Wahl 2019 hat sich gezeigt, dass der deutsche Wähler stark „pro Klimagläubiger“ wählte, während im Rest von Europa offenbar eher andere Themen gewichtiger bei Wahlentscheidungen waren. Die Wahlergebnisse unseres Landes dürften in naher Zukunft zu spürbaren Änderungen im Land führen. Es dürfte eine immense Umschichtung von sehr viel Geld innerhalb Deutschlands erfolgen.

    Es handelt sich meiner Meinung nach bei den vorliegenden Zahlen wegen erwähnter Umstände um sogenannte „Milchmädchenrechnungen“. Basierend auf diesen hatte ich Interesse dazu, mich unvoreingenommen den für mich glaubwürdigen Fakten zuzuwenden, die ich in den Medien aufgreifen konnte. Hierzu sei bemerkt, dass die deutschen Medien offenbar bemüht sind, den Bürger nicht umfassend sondern polarisiert zu informieren. Hierfür dürften sie auch ihre Gründe haben, auf welche ich an dieser Stelle jedoch nicht näher eingehen will.

    Um mich etwas tiefgreifender zu informieren habe ich mich auch mittels elektronischer Hilfsmittel umgeschaut. Was da bei oberflächlicher Suche zu Tage kam ist für mich Zeugnis davon, dass sehr viele sogenannte „Szenen-Akteure“ reißerisch, besser wissend, klima- populistisch und mit unbewiesenen Fakten zu ungeheuerlichen Schlussfolgerungen kommen. Manche beteiligte Personen tun dies wohl aus Profitgier, eigener Profilierung, eigener Schuldgefühle, eigener Ängste wegen ihrer Gesundheit, einer befürchteten CO2-Steuer, oder sie sind von lückenhaften Medienberichten gefüttert emotional gesteuert. Andere vertrauen auf Lobbyismus (der der mich entlohnt, dessen Meinung vertrete ich, dafür werde ich schlussendlich mit Vorteilen gefüttert). Viele unserer Politiker argumentieren oftmals aus rein wahltaktischen Gründen, oder wenn sie selber um ihre Daseinsberechtigung fürchten müssen (Fridays for Future - F4F/ Klimaikone Greta/ Rezo- Video).

    Welche Zahlen habe ich nun in den Medien gefunden? Wo kommen die her, was sagen die aus?

    Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass sie Ausgrabungen/ den Schichten von Baumrinden/ Bodenproben/ Polareisbohrungen/ Gesteinsrückständen/ Gesteinsschichten/ Wasserproben aus Höhlen/ dem Meeresboden und anderem sehr genau nachvollziehen können, wie zu früheren Zeiten der Treibhausgasgehalt (THG) in der Luft oder auch wie hoch die Temperaturen auf der Erde waren.

    Sie messen die Häufigkeit des CO2 Moleküls in „Teile pro Million /Parts per Million = ppm. Das bedeutet dass bei einem Messwert von 1 ppm = 1 millionstel Anteil eines Stoffes in der Luft gemessen wurde. Beim C02 messen die Wissenschaftler derzeit (2019) Werte von knapp über 400 ppm. Das entspricht 0,04 Prozent der Umgebungsluft.

    In geschlossenen Räumen, zb. Klassenzimmern, Getreidesilos oder Brauereikellern kann es zu CO2 Werten über 600 ppm kommen. Steigert sich der CO2 Wert weiter, so können Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit und letztendlich bei CO2 Anteilen von über 20 Prozent auch auch der Tod eines Menschen eintreten. CO2 ist ein geruchloses Gas.

    Wenn man in unserer Zeitrechnung zurück geht, dann war der frühere CO2 Wert auf der Erde vor der so genannten Industriellen Revolution niedriger (siehe Abbildung – Messdaten früherer Jahre). Viele sehen anhand der gemessenen CO2- Steigerung einen vom Menschen verursachten Einfluss auf das Erdklima.

    Alle sind sich sehr einig darüber, dass sich das Klima im Laufe der vergangenen Jahre natürlich auch wegen anderer Gründe geändert hat. Es gab z.B. Eiszeiten und Warmzeiten auf der Erde. Hierfür waren z.B. Vulkanausbrüche verantwortlich. In den letzten Jahren werden jedoch Messwerte erreicht, die sich mit den Werten früherer Zeiten nicht mehr in Einklang bringen lassen. Gleichzeitig erleben wir durch Klimaänderungen vermehrt Eisschmelzen, Hochwasser, Dürre, Waldbrände oder Hitzeperioden.

    Das alles ist natürlich nicht neu auf der Erde. Die Messwerte alarmierten jedoch Wissenschaftler, die seit Jahren lautstark Alarm schlagen. Dies hat jedoch viele Jahre zu keinen nachhaltigen Umdenken der Politiker und der Industrie geführt. Mit dem Reaktorunfall 2003 in Japan, Fukushima, hat sich die Bundesregierung zum zügigen Atomausstieg entschlossen. Derzeit ist nun ist das CO2 im Mittelpunkt der Debatte. Die strittige Frage der Klimadebatte lautet: Ist der Mensch mit seinem Handeln dafür verantwortlich, dass sich das Klima ändert, weil er Treibhausgase frei setzt? Mehrere Wissenschalftler wollen in der Beschreibung des Erdzeitalters die heutige Zeit (seit der Menschen Einfluss auf die Natur nehmen) den Begriff "Anthropozän" vorschlagen. Hieraus setzt sich auch der Begriff zusammen, der politisch oft diskutiert wird = Anthropozäner Klimawandel (Spasshalber auch Kapitalözän genannt, weil es oft nur um Geld geht).

    Um es vorweg zu nehmen: Unter den gegebenen Umständen sollte meiner Meinung nach auch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke in Deutschland nochmals auf den Prüfstand genommen werden, weil alle Möglichkeiten der CO2- Einsparung ernsthaft abgewägt werden sollten.

    Woher kommen öffentlich zugängliche fundamentale Klimadaten? – Vom Weltklimarat IPCC!
    Hierzu eine Pressemitteilung, die 2009 unter dem Begriff „Klimagate“ Schlagzeilen machte:

    Quelle Focus.de: „Am 19. November tauchte auf dem relativ unbedeutenden Klima-Skeptiker-Blog „Air Vent“ ein Hinweis auf einen Link zu einem russischen Server auf. Auf dem Server waren Dateien zu finden, die Unbekannte vom Server der Climate Research Unit der University of East Anglia kopiert hatten. Über 3000 interne E-Mails und 72 Dateien fanden sich plötzlich öffentlich zugänglich im Internet wieder. Schnell war von einem Hackerangriff die Rede. Der eigentliche Skandal ist aber nicht der Datenklau, sondern der Inhalt der E-Mails, deren Authentizität der Direktor des Instituts, Phil Jones, inzwischen bestätigt hat. Er ist zwischenzeitlich von seinem Amt zurückgetreten. In den E-Mails unterhalten sich prominente Klimaforscher darüber, wie sie mit Kritikern umgehen, wie Datensätze so verändert werden, dass sie zur offiziellen Theorie passen, und wie kritische Journalisten boykottiert werden sollen.“ Quelle - Ende.

    Der Focus kommentiert weiter: „In Kontinentaleuropa und vor allem in einem der wichtigsten Länder zur Durchsetzung von CO2-Zielen, Deutschland, wird das Thema unter den Teppich gekehrt. Deutsche Wissenschaftler vom regierungsnahen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie Stephan R., der in den E-Mails mehrfach auftaucht, nehmen Schlüsselrollen im Weltklimarat ein. Außer der „Welt“ widmet sich hierzulande kein überregionales Blatt ausführlicher dem Skandal. Lediglich von einem Hackerangriff und einigen unglücklichen Formulierungen, die aber nichts beweisen würden, ist hier und da die Rede.“ Quelle -Ende.

    Die meisten Medien-Informationen zu dem Skandal sind mittlerweile von den deutschen Medien elektronisch gelöscht worden. 2012 hat sich dann ein Hacker als Gutachter ausgegeben und frei erfundene Berichte auf die Server der IPCC eingespielt. Die deutschen Medien berichten sehr spärlich darüber.

    Ausgehend von dieser Pressemeldung gehen von dem genannten IPCC- Weltklimarat die Daten als Fundamentaldaten an die Weltpresse. Wer das Institut wann hackt und/oder Daten von dort verändert, das bleibt der breiten Öffentlichkeit nach dem peinlichen „Klimagate-Vorfall“ vermutlich bis auf weiteres vorenthalten. Aus dieser Pressemeldung findet jedoch die Klimadebatte aus Sicht der Klimaskeptiker mitunter ihr Fundament, denn sie stellen das ganze Institut als unseriös in Frage. Auf Grund der IPCC- Daten werden viele Milliarden Euro zwischen den Versicherungen „hin und– her“ bewegt (Wer wird Millionär)?

    Momentan liegt aus meiner Sicht folgendes Szenario nahe: Weder Asiaten noch Amerikaner und niemand in Europa hat seine Volksvertreter so gewählt, dass massive finanzielle Anstrengungen unternommen werden, um entschieden auf erneuerbare Energien zu setzen. Auch unsere unmittelbaren Nachbarn Frankreich (Atomkraft) und in Osteuropa (Kohlekraftwerke) werden weiterhin eher „zaghaft“ auf erneuerbare Energien umstellen. Bei Windflaute oder Nebel wird ein Zukauf von Energie notwendig sein, welche wir bei uns im Land selber abgestellt haben. Haben wir dann wirklich etwas sinnvolles gegen den weltweiten CO2 Anstieg unternommen? Eher nicht! Die gelobten Vorreiter aus Skandinavien (verfügbare Wasserkraft) und Island (dünne Erdkruste und Geothermie möglich) haben einfachere Möglichkeiten wie die BRD.

    Zahlen: Quelle Scinexx.de 08.10.2018: „Doch wie hoch ist das verbleibende CO2-Budget? Im jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats IPCC haben Klimaforscher nicht nur verdeutlicht, welche Folgen schon zwei Grad mehr für Natur und Menschheit hätten, sie haben auch neue Zahlen dazu veröffentlicht, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen darf, wenn die Klimaziele gehalten werden sollen.
    Dem IPCC zufolge dürften wir nur noch knapp 420 Gigatonnen CO2 emittieren, wenn das 1,5 Grad Klimaziel erreicht werden soll. Um das Zwei-Grad-Ziel noch zu schaffen, bleiben der Menschheit noch 1.070 Milliarden Tonnen CO2. Dieses Budget beruht auf der Annahme, dass es einen nahezu linearen Zusammenhang zwischen den kumulativen Emissionen einerseits und dem weltweiten Temperaturanstieg andererseits gibt. Nicht berücksichtigt werden dabei regionale Unterschiede oder die Trägheit des Klimasystems.

    Was aber bedeutet dieses CO2-Budget konkret und ganz praktisch? Aus Messdaten ist bekannt, wie viel CO2 die Menschheit jährlich ausstößt – momentan sind dies rund 42 Gigatonnen pro Jahr oder 1.332 Tonnen pro Sekunde. Ausgehend von diesen Emissionsdaten lässt sich hochrechnen wie lange wir noch so weitermachen können, bis das Budget aufgebraucht ist. An diesem Punkt müssten entweder schlagartig alle Emissionen auf null sinken oder aber das Klimaziel wird verfehlt.“ Quelle - Ende

    Das heißt zum Stand Juni 2019:

    1.070.000.000.000 Tonnen CO2 Emissionen kann sich der Mensch bis zum 2- Grad Ziel noch erlauben.
    ...420.000.000.000 Tonnen CO2 Emissionen kann sich der Mensch bis zum 1,5 Grad Ziel noch erlauben.
    .….42.000.000.000 Tonnen erzeugt der Mensch jährlich, Stand 2018- Tendenz zunehmend.
    .......8.000.000.000 Tonnen setzen Waldbrände in etwa jährlich global frei
    ….......866.000.000 Tonnen erzeugte Deutschland 2018, Quelle Umweltbundesamt (ca. 2,4 Prozent).
    ……......…......1.332 Tonnen erzeugt der Mensch global pro Sekunde
    …………..........…...8,8 Tonnen erzeugte jeder Bundesbürger laut Bundesamt in 2018 ca. pro Kopf.
    .........................3,5 Tonnen CO2 absorbiert eine 120 jährige Buche von 35 Metern Höhe (wald.de)
    .........................2,5 Tonnen CO2 absorbiert eine ca. 100 Jahre alte Fichte mit 35 Metern Höhe (wald.de)
    .........................1,1 Tonnen C02 wird freigesetzt, wenn ein Braunkohlekraftwerk 1000 kwh Strom herstellt
    .........................1,0 Tonne CO2 speichert ein Laubbaum in 80 Lebensjahren (überdurchschnittlicher Wert)
    .........................0,94 Tonnen C02 erzeugt ein Steinkohlekraftwerk bei der Erzeugung von 1000 kwh Strom
    .........................0,45 Tonnen CO2 erzeugt Erdgas bei der Herstellung von 1000 kwH Energie
    .........................0,08 Tonnen CO2 werden bei Herstellung und Transport von Solarzellen umgerechnet z.B. in China erzeugt
    .........................0,04 Tonnen CO2 werden bei Herstellung und Montage umgerechnet für 1000 kwh Stromerzeugung freigesetzt

    Beachte Faustformel: Ein Hektar Wald Verhindert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2. (wald.de). Er speichert nicht CO2 sondern Kohlenstoff. 1,169 Millarden Tonnen Kohlenstoff sind gegenwärtig in lebenden Bäumen und in Totholz gebunden. Im Einzelnen: oberirdischen Biomasse 993 Mio. Tonnen, 156 Mio. Tonnen in unterirdischer Biomasse, vor allem den Wurzeln und 20 Mio. Tonnen im Totholz. Das sind rund 105 Tonnen Kohlenstoff (ca. 385t CO2) pro Hektar in der ober- und unterirdischen Biomasse (ohne Streuauflage und Mineralboden). Die Bodenzustandserhebung im Wald gibt für die Streuauflage und den Mineralboden einen Vorrat von weiteren 850 Mio. Tonnen Kohlenstoff an. Der Wald in Deutschland wirkt derzeit als Senke und entlastet die Atmosphäre jährlich um rund 52 Millionen Tonnen Kohlendioxid (Quelle: 3. Bundeswaldinventur).

    Holzbauwerke: Bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts spielt der Wald also eine entscheidende Rolle – und das gleich in dreifacher Hinsicht: Erstens entzieht er der Atmosphäre CO2. Diese Speicherung verlängert sich zweitens, wenn Holz etwa für Neubauten, Modernisierungen, Anbauten oder Möbel verwendet und der enthaltene Kohlenstoff so festgesetzt wird.
    Ein Niedrigenergiehaus in Holzbauweise beispielsweise entlastet die Atmosphäre um rund 80 Tonnen Kohlendioxid. Drittens ersetzt Holz andere energieintensive Materialien wie Stahl oder Beton, die auf Basis endlicher Rohstoffe hergestellt werden. Da die heimischen Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden – das heißt, es wird nie mehr Holz geerntet als nachwächst –, erschöpft sich die Ressource Holz nicht. Weltweit sieht das allerdings ganz anders aus, denn aus Profitgier (z.B. um landwirtshaftliche Nutzflächen zu erhalten) werden legal wie illegal riesige Baumbestände entfernt!

    Beim derzeitigen Tempo kommt die Menschheit laut "www.klimauhr.info" rechnerisch am 31.03.2035 am 2 Grad-Ziel an. Nimmt man seriösere, weniger aufreißerisch berechnete Daten, dann kommt man ca. im Jahre 2045 an diesem Ziel an. Jeder versucht sich natürlich in den Vordergrund zu setzen, die gläubigen Klimaaktivisten ebenso wie eher seriöse Organisationen oder gar Skeptiker des Themas. Meist wird vom Zahlenmaterial von 1990 aus gemessen, was sich am Klima änderte. Man spricht oft vom Wetter und erst ab einem Zeitraum von mindestens 30 Jahren von Klimadaten. Derzeit haben die Menschen seit 1990 nach den Berechnungen bereits ca. 0,8 Grad globale (anthroprozäne) klimatische Erderwärmung erzeugt. Allerdings geben auch die Autoren an, dass viele Details der Zahlen flexibel gehandhabt werden müssen. Emotional geführte Diskussionen vernachlässigen diese Tatsache oftmals.

    Selbst gesetzte Klimaziele laut der Pariser Klimakonferenz 2015:
    Der CO2 Ausstoss ging laut aktuell vorliegender Zahlen (2018) des IPCC- Instituts (Weltklimarat) in Deutschland seit 1990 um ca. 30 Prozent zurück. Das vereinbarte Klimaziel beträgt jedoch 40 Prozent bis 2020. Es kann davon ausgegangen werden, dass Deutschland das Klimaziel 2020 verfehlt. Beachtenswert war der letzte verhältnismäßig milde Winter.

    Wie setzen sich die Emissionen in Deutschland zusammen?
    - Konsum (umweltbewusst einkaufen? Jeans die einmal um die Erde gingen/ Kühlschrank AAA+?)
    - Transport (Verkehr - Flugzeug, alle Transportfahrzeuge, Öffentliche Verkehrsmittel, u.a.)
    - Ernährung (Fleisch, Butter – heimisches saisonales Obst?)
    - Gebäude (modernisierte Wärmedämmung, Heizen/Lüften, Energiesparmaßnahmen?)
    - Industrie (verbrauchter Firmenstrom)
    - Landwirtschaft (Pestizide, Gülle, Mist, Stickstoffdüngung, Methangas über Tiere freigesetzt)
    - Elektrizitäts und Wärmeerzeugung (Kraftwerke und Stromerzeugung)
    - Abfallwirtschaft (Lösungsansatz besseres Recycling/Müllvermeidung)



    10.06.2019. Das Thema sachlich zu betrachten ist sehr komplex - Fortsetzung ist geplant.

    - Stromnetz in D ist nicht ordentlich ausgebaut. Unser Minister feiert nun angebliche Erfolge, nach vielen Jahren der Untätigkeit
    - veröffentlichte Anteile der erneuerbaren Energien berücksichtigen nur Stromerzeugung in D., nicht den Primärstrom (Gesamtstrom)
    - Emittenten lügen aus Profitgier wie gedruckt - Beispiel Betrugssoftware der deutschen Autobauer
    - drohender Glaubenskrieg mit Klimadogma von Greta (Egal was der Papst sagt- es ist automatisch immer richtig =Dogma)
    - Politiker haben Angst um ihre finanziellen Einkommen und knicken ein - Lobbyanteile werden durch Wahl umgewichtet.
    - französische Revoluzzer Gelbwesten - ähnliche Aufruhr wegen Klima- Glaubenskrieg in D möglich (Glauben heißt = nicht wissen)?
    - was kann ein einzelner Bürger sinnvolles tun? (erste Info: kein Rindfleisch/Lammfleisch mehr essen und Butter meiden wo immer es geht)
    - Bsp: ein Pferd setzt ebenso Treibhausgase (Wasserverbr. /Metahan) frei, wie ein Pkw der 21 000 km/Jahr fährt (Hund 4000, Katze 1400 km).
    - sollte man F4F -Schüler mit in die wirtschaftlichen Folgen ihrer Forderungen einbinden? Taschengeld- Kürzung (wirtschaftlicher Abschwung)?
    - Schüler verursachen bei jeder Samartphone-Nutzung oft unnütz CO2- auch Freitags bei Demos (Google-Serverfarmen) - Weiße alte Männer..
    - wie hoch käme die CO2-Steuer - wohl mindestens 60 euro/t . Berechneter Schaden allerdings ca. 120 Euro /t. (Durchschn. in D. 8,8 t/jahr)
    - Auflistung: was für alltägliche Gewohnheiten verursachen wie viel Treibhausgase? (Flugbesteuerung sofort möglich- Jahrzehnte untätig)
    - Methanausstoß (Tiere) ist 21-25 mal Treibhausintensiver als CO2- Ausstoß (Fahrzeuge).
    - Torfe /Moore - setzen gebundenes Methan frei - auch Gartenarbeit mit importiertem Torf ist nennenswert klimaschädlich (Einsparpotential)
    - Permafrost - Tundra - massive Mengen Methangas könnten freigesetzt werden, wenn der Boden auftaut.
    - Ozeane - nahezu unerforscht aber riesiger CO2 Speicher
    - Antarktis ist Landmasse wie Grönland- Tektonische Plattenbewegungen wegen Gewichtsverlust, wenn dort Eis schmilzt (Erdbeben/Tsunami)
    - Fotosynthese - Waldrodung - solange sowas passiert braucht man nicht anfangen CO2 zu sparen Wie viel F. schafft welcher Wald - Stress?
    - Forscher machen Hochglanzpapiere- viel mehr bisher jedoch nicht, wie kann man CO2 speichern/unterirdisch lagern/ aus der Luft saugen?
    - Es wird irgendwann technische Lösungswege gegen CO2 geben, aber kommt sowas noch rechtzeitig? Viel Zeit die fast ungenutzt verstrich.
    - In den Berechnungen des IPCC fließen nur diejenigen Mengen ein, die vom Menschen verursacht werden, denn die Natur nutzt Fotosynthese.
    - CO2 das Menschen zusätzlich verursachen kann von Pflanzen nicht aufgenommen/umgewandelt werden, es belastet die Atmosphäre.
    - Kindersterben in der Republik Kongo beim Kobaltabbau für Batteriezellen (Baerbock Pumuckl -Koboldstory).
    - Chile - Atacamawüste: den Leuten wird für Lithiumsulfat regelrecht das existenzwichtige Grundwasser unter dem Hintern weggenommen
    - Nestle: Schmutzige Saubermänner in Nadelstreifen- Maßanzügen (CO2 Sünder mit für Wasserabfüllung in Flaschen die Umwelt belasten)
    - Vetternwirtschaft - ich mache Panik bei den Leuten und mein Opa/Vater/Vetter verdient deswegen viel Geld (Klima-/Migartions- Industrie).
    - Gretas Opa hat früher die Finger an der Nobelpreisvergaben gehabt und Drähte. Soll Greta auch 1 Million der Nobelpreisgelder bekommen?
    - die Herstellung von Bitcoins emittiert jährlich ca. 20 - 22.000t Treibhausgase, weil bei ihrer Herstellung (Mining) Strom benötigt wird.
    https://www.zeit.de/digital/2019-06/...er-fussabdruck
    - Bitcoin hat laut wikipedia 56 Prozent Anteil bei den Kryptos, was man jedoch beim Strombedarf nicht einfach hochrechnen kann.
    - Herr Zuckerberg- Facebook - plant in Genf eine neue -seine-Kryptowährung namens Libra.
    - Sea- watch "Mittelmeer-dümpler" sowie Kreuzfahrschiffe verfeuern Unmengen von Treibhausrelevantem Schweröl
    - politische Veranstaltungen wie zb G20 Gipfel zu denen zigtausende Personen und Medienvertreter reisen.
    - je länger ein Flug desto ökologisch sinnvoller- keine deutschen Innlandfslüge mehr (Bahnausbau hat jedoch große Mängel).
    - obwohl es möglich wäre werden viele Sofort - Maßnahmen nicht getroffen, weil Geld (Lobby) den Politikern wichtiger ist.
    - Klimaskeptiker argumentieren mit kosmischer Strahlung die u.A. auch die Sonne beeinflusst
    - Zahlen zur Lebensmittelverarbeitung https://www.youtube.com/watch?v=y6f3dwxexZM
    - USA, Rußland und ölliefernde Staaten wollen natürlich gerne ihre fossilen Energieträger verkaufen und auch weiterhin deutsches Geld sehen.
    - Die Firma BASF zur Herstellung von Methaol (Mai 2019) https://www.basf.com/global/de/media.../p-19-218.html
    - Langzeitspeicher Methan/Methanol-wozu kann man das brauchen? http://www.sfv.de/artikel/power_to_m...nell.htm#toc03
    - Methanolwirtschaft - Diagramm der Einsatzmöglichkeiten und Zukunftsaussichten http://www.energieinfo.de/eglossar/m...irtschaft.html
    - seit Jahren euphorische Berichte darüber, dass in Zukunft sauberer Kraftstoff verwendet werden kann- aber nur auf Hochglanzpapier.
    - Fusionsforschung - ITER - Stand 2018 https://www.youtube.com/watch?v=45vAFnGKx0M
    - Monokulturen- Mensch verursacht durch Vorgaben in der Forstwirtschaft Dürre und Waldbrände (Stichwort Mischwald).
    - Klimaamokläufe möglich. Erste Klimakriminell einzustufende Taten = Waldbrände August 2019 in Brasilien - Profitstreben als Ursache.
    - Klimabörse - Verfälschte Berichte (oder z.B. Fakenews) oder spekuliert kann man als Reicher sein Geld mit Zertifikaten sicher vermehren

    - Ende August 2019 wird mir klar, dass ich das Thema nicht sachlich vollständig für mich aufarbeiten kann, vor allem weil es auch wissenschaftlich an mehreren Stellen durch ideologisch gesteuerte Informationen ausufert - schade, für mich derzeit eine Nummer zu groß.


    -Lösungsansatz: "Power to Liqid". Während heutzutage Windräder abgeschaltet werden, wenn sie so viel Strom produzieren sodass er nicht problemslos (Surftipp: Zappelstrom) ins Stromnetz eingespeist werden kann, dann könnte damit Methan, besser noch Methanol, hergestellt werden. Methan /Methanol könnte man langfristig Speichen und dann einsetzen, wenn gerade kein Wind weht und auch keine Sonne scheint. Gute Erklärung unter diesem Link http://www.sfv.de/artikel/power_to_m...nell.htm#toc03. Solche Anlagen könnten in der Nähe eines Windparks dezentral Energiereserven speichern und im Falle von Dunkelflaute bei Wind und Solar sowie Terror oder Naturgewalten die Energieversorgung aufrecht erhalten.

    Weiteres Beispiel: Ein Windrad wird in der Regel 2 mal im Jahr gewartet und muss manchmal wegen Stürmen oder Überproduktion von Strom oder Vogelverhalten (bspw. Abenddämmerung) abgeschaltet werden. Skandale gab es, als sehr viel Diesel dazu verwendet wurde, um Windräder zu betreiben, weil wegen politischem Konflikt die Leitungen nicht rechtzeitig verlegt wurden (allerdings fand man im Meer Weltkriegsbomben, die aufwendig entschärft werden mussten). Zum Neustart eines Windrades - auch zum Betrieb wenn z.B keine Leitung da ist in den Strom eingespeist werden kann, bedarf es mehrerer Liter Dieselkraftstoff, was unnötig CO2 freisetzt. Man könnte mit dem Methanol welches das Windrad selbst mit Stromüberschuss hergestellt hat das Windrad jeweils CO2 neutral neu starten. Auch hier wäre allerdings wegen gesetzlicher Vorgaben ein Geldproblem vorhanden, weil die Windparkbetreiber derzeit auch bei abgeschalteten Windrädern Steuergelder und Gewinne abkassieren.
    Geändert von neuerneuer (14.01.20 um 22:19 Uhr) Grund: Egal was

  8. #18
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    Weltraum oder Weltall: Das ist das Weltall
    Der Begriff des "Weltalls" stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ein deutscher Schriftsteller leitete das Wort vom lateinschen "universum" ab. Das Weltall ist auch heute noch von gleicher Bedeutung wie das Universum oder der Kosmos..
    Definiert ist damit alle Materie und aller Raum, der zeitgleich existiert. Man kann sagen, dass das Weltall, wie der Name schon vermuten lässt, alles umfasst.
    Der Ursprung des Weltalls ist der Urknall. Mit neusten Forschungsmethoden kann das ungefähre Alter unsres Universums festgestellt werden. 13,8 Milliarden Jahre beträgt diese unvorstellbar lange Zeitspanne.
    Ebenso wenig kann man sich die Größe des Weltalls vorstellen. Physiker geben zurzeit einen Durchmesser von 93 Milliarden Lichtjahren an. Die Größe des Ganzen kann aber nie genau beziffert werden, da sich das Universum kontinuierlich ausdehnt.
    Der Begriff "Kosmos" bedeutet in diesem Zusammenhang übrigens genau dasselbe. Er findet seinen Ursprung im Altgriechischen. Mit diesem Wort geht einher, dass sich das All in einem geordneten Zustand und keinem Chaos befindet.

    Weltraum oder Weltall: Das ist der Weltraum
    Der Weltraum beschränkt sich auf den (fast) leeren Raum im Weltall. Jene Sphären, die Himmelskörper wie Sterne und Planeten nicht vereinnahmen, werden dem Weltraum zugeordnet.
    In Anbetracht unseres Planeten beginnt der Weltraum ab einer Höhe von 100 Kilometern über dem Erdboden. Diese Grenze wird "Karman-Linie" genannt und dient unter anderem der Unterscheidung zwischen Luftfahrt und Raumfahrt.
    Im Weltraum herrscht ein Hochvakuum. Er ist nicht vollkommen leer, wie er vielleicht scheinen mag. Es befinden sich einige Kleinstteilchen, kosmischer Staub sowie Gase in dieser Umgebung.
    Je nach Ausmaß unterscheidet man zwischen, interplanetaren, interstellaren und intergalaktischen Raum.
    Seit 1967 gibt es einen Weltraumvertrag, der die Nutzung regelt. Darunter fallen beispielsweise die Platzierung von Satelliten und Raumsonden.

    Forscher entdecken größtes Objekt des Universums (2013)

    Wie gigantisch diese Große Quasargruppe (Large Quasar Group, LQG) ist, versuchen die Forscher mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Wäre man in einem Raumschiff mit einem Tempo von knapp 1,1 Milliarden km/h unterwegs - also etwa mit Lichtgeschwindigkeit - bräuchte man vier Milliarden Jahre, um diese Quasargruppe zu durchqueren.

    Quasare sind die Kerne aktiver Galaxien aus der Jugendzeit des Universums. Über kurze Zeiträume leuchten sie extrem hell und sind so über riesige Entfernungen sichtbar - wobei "kurz" in kosmischen Maßstäben durchaus ein wenig länger sein kann. In diesem Fall geht es um Zeiträume von zehn bis 100 Millionen Jahren.

    Seit den achtziger Jahren ist bekannt, dass sich Quasare in erstaunlich großen Gruppen sammeln. Während Galaxienhaufen Durchmesser von sechs bis zehn Millionen Lichtjahren besitzen können, erreichen Große Quasargruppen mitunter mehr als 600 Millionen Lichtjahre.


    Wenn man dabei Hinweise auf freien Sauerstoff finden sollte, oder noch besser auf komplexe Moleküle wie beispielsweise den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll stößt, dann wäre das ein starker Hinweis auf außerirdisches Leben. Gegenwärtige Teleskope sind damit überfordert, aber schon ab 2021 soll der 6,5-Meter-Spiegel des James-Webb-Weltraumteleskops deutlich schärfere Bilder liefern. Im Jahr 2024 wird die Europäische Südsternwarte in den chilenischen Anden voraussichtlich das Extremely Large Telescope (ELT) in Betrieb nehmen. Mit einem Durchmesser von 39 Metern übertrifft es die Lichtstärke und Auflösung aller anderen erdgebundenen Teleskope bei Weitem und könnte eine Reihe von Exoplaneten direkt beobachten (Spektrum.de 19.06.2019)

    https://www.spektrum.de/video/das-tr...n-erde/1643076

    https://www.youtube.com/watch?v=HJ990uaOPu8

    https://www.youtube.com/watch?v=rt9_zRTG1cA
    Geändert von neuerneuer (30.07.19 um 16:22 Uhr)

  9. #19
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    Anmerkung zu von mir verfassten Texten: 

    Immer wieder werden angeblich nachweisbare Erkenntnisse behauptet, um sich als genialer Wissenschaftler oder auch um sich als „prahlender Stammtischbruder“ Anerkennung zu verschaffen, oder auch um berufliche Karrieren. Auch geht es bei solchen Behauptungen oftmals um "niedere Beweggründe" oder zur Rechtfertigung seines eigenes Handelns. Mir fällt da immer die folgende Geschichte ein: Die Erde ist eine Scheibe!

    Manchmal geht es auch schlicht um Forschungsgelder, die man mit wissenschaftlichen Fachartikeln eher zugestanden bekommt (z.B. Krebsforschung oder Genforschung). Da macht sogar der deutsche Gesundheitsminister im Jahr 2019 mit. Er behauptet, dass der Krebs in 10 oder 20 Jahren besiegt sein könnte. Damit erhebt er natürlich den Anspruch darauf, dass das ihm unterstehende deutsche Gesundheitswesen viele Milliarden mehr Geld bekommen sollte, um mit dem Geld den Krebs zu besiegen. Das macht sich dann als Minister vorteilhaft, wenn das Budget steigt für das man verantwortlich ist. Viele Fachärzte gehen ob dieser Behauptung auf die Barrikaden. Ähnliches Wirrwarr erleben wir 2020 beim Coronavirus. Da der Gesundheitsminister nur eine Ausbildung im Bankensektor und nicht im Medizinbereich hat, kann man ihm persönlich sicher vieles nachsehen.

    Ein weiteres Beispiel sind die politisch für Profit ambitionierten Windradlobbyisten in den deutschen Parlamenten, die allerdings auch selber wissen, dass sich bei Windflaute mit Windkraft nicht effektiv Energie erzeugen lässt. Hier standen früher die Atomlobbyisten gegenüber. Viele Parlamentarier scheinen ihre Lebensaufgabe darin zu haben darüber nachzudenken, wer die leckeren Häppchen auf den Parteitagen sponsert und einem nach Abtritt von der politischen Bühne ein Pöstchen in einem hochbezahlten Aufsichtsrat beschert.

    Horrend ist der deutsche Dieselskandal, bei dem deutsche Autobauer aus reinem Profitstreben hemmungslos und höchst kriminell den weltweiten Autohandel betrogen haben, indem sie Abgaswerte vorsätzlich manipulierten. Heute verdienen viele Menschen aufgrund dieses Skandals sehr viel Geld. Seien es Gutachter, Richter, Anwälte, Autobauer oder Zulieferer von Pkw- Nachrüstsätzen zur Schadstoffbegrenzung. Der deutsche Verkehrsminister bekommt aus weiten Teilen der Politik unterstellt, dass er mit seinen Bemühungen den Autobauern einen Umsatz von vielen Milliarden Euro auf Kosten der deutschen Bundesbürger bescheren will. Der Bürger muss sich in diesem Szenario ein neues Auto kaufen falls er einen Diesel-Pkw besitzt. Die deutschen Autobauer wurden bislang nur im Ausland für ihr kriminelles Handeln haftbar gemacht und mussten dort hohe Strafe zahlen. Der Bundesbürger soll nach dem Willen des Verkehrsministers den Autobauern die Strafgelder zumindest teilweise erstatten, indem sein Fahrzeug entwertet wird, also eine sogenannte "Zwangsenteignung" stattfindet. Am Ende würden also auch die kriminell handelnden deutschen Autobauer profitieren. Profit werden dann auf Kosten der enteigneten "Otto-Normalbürger" auch die Aktionäre der Autobauer machen.

    Oder es geht um Gewinne, die man mit Waffenhandel erzielen kann (die deutsche Firma Rheinmetall baut mittlerweile direkt im afrikanischen Algerien deutsche Panzermodelle/Fuchs). Sie werden also nicht mehr dorthin exportiert. Hierdurch erspart man sich lästige Debatten und Kritik im Bundestag und meidet öffentliches Aufsehen. Beispielsweise liefert Deutschland auch Waffen im türkischen Konflikt mit den Kurden, wo beide Seiten unter anderem mit deutschen Waffen gegeneinander kämpfen. Weiteres Beispiel ist die Katholische Kirche, namentlich der Vatikanstaat, der kräftig beim Waffenhandel mitmischt und profitiert. Für die Geschäfte des "Mini- Staats" Vatikan wurde auch extra eine eigene Währung sowie eine eigene Bank eingerichtet. Kryptowährungen erleichtern vermutlich das Überweisen von Zahlungsleistungen im Waffenhandel.

    Auch politische Gründe kommen in Frage, z.B. wenn Staaten historische Gebietsansprüche für sich beanspruchen wollen (Surftipp: Kurdistan).

    Verkauft wird dem Bürger über lückenhaft berichtende Medien nicht die volle Wahrheit. Die Medienlandschaft zieht schließlich über die so genannte „Zwangs -GEZ“ nahezu 10 Milliarden Euro im Jahr vom Bundesbürger als eine Art Sondersteuer für alle Haushalte ein (die nächste Erhöhung für 2021 ist bereits beschlossene Sache). Die Rundfunkanstalten sind somit mit staatlicher Hilfe fast vollständig finanziert. Mittels Werbung setzt man die Sahnehäubchen obendrauf. Hier greift das tierische Sprichwort: „Beiße nie die Hand die dich füttert“, zumindest nicht ernsthaft. Sodann kann der Staat erheblichen Einfluss auf das Sendeprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender nehmen und des Bürgers Meinung "betreuen". Der Bürger kann sich bei Bedarf jedoch auch bei Medien anderer deutschsprachigen Ländern informieren.

    Durch die seit 2015 beschleunigte Migration in unser Land kann hoffentlich in Zukunft das in unserem System dringend benötigte Wirtschaftswachstum weiter gesteigert werden. Nur mit Wachstum unserer Wirtschaftsleistung wird unser System dauerhaft weiter funktionieren können. Solange mehr als 1,5 Billionen jährliche Staatseinnahmen verbucht werden können (siehe hierzu Anlage Staatsfinanzen) und 6 Billionen Euro auf den deutschen Sparbüchern liegen hat der Staat Handlungsspielraum. Wie der damalige Kanzlerkandidat Schulz (SPD) betonte, sind die Neuzugänge in Deutschland hoffentlich wirklich „wertvoller als pures Gold“ zu betrachten. Jedenfalls kann das "staatlich betreute Denken" der Bürger weitergehen, solange die Wirtschaftsleistung ansteigt und die Steuereinnahmen sprudeln.

    Nun kommt 2020 das Coronavirus daher. Selbst der Wirtschaftsminister räumt mittlerweile (zögernd wirkend) ein, dass es zu mehr als einer Mini-Rezession kommen könnte. Anfangs tat er sich damit offensichtlich schwer, aber spätestens seit der Finanzminister im März 2020 die Geld- speiende "Bazooka-Waffe" angekündigt hat und immer neue Finanzlöcher benannt werden, rudert er mit seinen Aussagen umher. Aktuell darf man gespannt sein, ob das Thema Corona in der Lage dazu ist, ein paar alte Zöpfe abzuschneiden. Was soll denn nun werden, wenn das viele Jahre als unverzichtbar propagierte Wirtschaftswachstum plötzlich nicht mehr vorhanden ist?

    Unsere finanziell ordentlich durchgefütterten und "gepamperte" Medien" (die angebliche 4.te Macht im Lande) fressen viele der politisch vorgegebenen Informationen allzu gerne und rühmen sich anschließend mit hoher Qualität ihrer Berichterstattung. Was dem Presserat (welcher großteils Teil aus Parteimitgliedern der etablierten Parteien besteht) nicht genehm ist, das wird gerne auch Mal zur haltlosen Verschwörungstheorie erklärt.

    Die Chance für spürbare Konsequenzen aus der Corona-Krise halte ich für gering. Allerdings ist sie größer als die letzten paar Jahrzehnte! Fallen ein paar alte Zöpfe, die vor Corona angeblich ohne jede Alternative waren?
    Geändert von neuerneuer (25.04.20 um 23:36 Uhr)

  10. #20
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