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Thema: Brot Preisentwicklung

  1. #71
    Architekt des Wuselimperiums
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    Um einmal zum Topic und der Sachlage zurückzukommen, hier ein Versuch die Lage mit ein paar Zahlen zu unterlegen.

    Wo wird Brot verbraucht? Hauptsächlich zur Produktion von Körben und für Siedler. Und eben noch etwas für Fischfutter.

    Möchte ein Spieler mittleren Levels sein altes Provlager der Stufe 4 (verbraucht 5760 Brot, Bäcker Stufe 4 gebufft liefert 1,5 k Brot) voll auslasten, braucht er dafür knapp 4 Bäckereien. Produziert werden dann 120 Irmas Picknickkörbe.

    Möchte ein hoher Spieler sein neus Provlager voll auslasten und er hat nur 6er Bäcker werden dafür 6 Bäckereien benötigt (Verbrauch des Rarilagers 14.400 Brot für 12 h Produktion, 6er Bäcker gebufft x2 liefert ca. 2,3 k Brot alles jeweils 12h Werte. Produktion sind dann 144 Irmas Festmahl).

    Sollte dann ein Spieler noch 250 Siedler "backen" wollen in 24h (weil ihm Dorfschulen fehlen oder weil er nach einem Schneider schneller wieder fit sein möchte), dann werden dafür noch mal 2 Bäckereien Stufe 4 oder 1-2 Bäckereien Stufe 6 benötigt.

    D.h. je nach Spielweise, Bedarf etc. machen heute noch 5-8 Bäckereien auf der Insel Sinn. Wer nicht bufft und eher kleinere ATs mit vielen Siedler im Loot spielt sicher viel weniger, wer immer alles bufft und gern Schneiders spielt eher mehr.
    ----
    Inseln wie man sie früher gesehen hat mit reiner Bäckereiproduktion haben wohl wirklich ausgedient.
    Ob diese Anzahl von Bäckereien von mir sinnvoll errechnet wurde (Sorry für Rechenfehler vorab...ich korrigiere umgehend falls was falsch sein sollte) und ob diese Anzahl ein gutes Balancing ist für eine ausgewogene Produktionspalette, überlasse ich den nachfolgenden Postings.

    Eines läßt sich sicher festhalten: Da praktisch alle Inseln über diese Anzahl von Bäckereien mindestens verfügen, ist es schnell verständlich, warum der Brotpreis so im Keller ist. Fast jeder kann sich selbst versorgen und so treten nur wenige Käufer an den Markt. Die Spieler mit grosser Brotproduktion haben entsprechend Absatzprobleme verständlichrweise.
    Geändert von siedlertestix (21.04.15 um 19:59 Uhr) Grund: Bauer->Bäcker, danke spip

  2. #72
    Meister der fluffigen Fellknäuel
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    Wenn du "Bauer" durch "Bäcker" ersetzt, soweit einverstanden. In der Rechnung fehlen allerdings die Brote aus den Abenteuerbelohungen, die zu den Siedlern noch hinzukommen. Das heißt der Bedarf an Bäckern wird sowohl bei Nicht- als auch bei Viel-Abenteuerspielern niedriger sein.

    P.S.: Ein paar Punkte, die der Einfachheit halber (absichtlich) vernachlässigt wurden:
    • Leichte Abenteuer als Tages- oder Gildenquest oder als Quelle für Sterntaler (Stufe 50). Sie verursachen einen zusätzlichen Überschuss an Siedlern und Brot.
    • Allein das Osterevent hat bei mir über 20k Siedler zurückgelassen. (Wert ist individuell.) Das deckt den Zusatzbedarf für 80 Tage, ist also kaum zu vernachlässigen. Brot habe ich nicht ermittelt.
    • Käsebrote und dergleichen. (Dorfschulen wurden bereits genannt.)
    Das ist alles nicht mehr so einfach zu rechnen, ersetzt aber sicher nochmal mindestens einen Bäcker.
    Geändert von spip (21.04.15 um 20:47 Uhr) Grund: P.S.

  3. #73
    Meister der fluffigen Fellknäuel Avatar von Octavius
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    Der Thread liest sich irgendwie wie damals der Kohle-Thread und das Spiel gibt es seit dem immer noch.
    Ich glaube die Spieler von damals haben sich einfach nen anderen Rohstoff gesucht zum Handeln.
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  4. #74
    Meister der fluffigen Fellknäuel Avatar von jon1311
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    Zitat Zitat von Octavius Beitrag anzeigen
    Der Thread liest sich irgendwie wie damals der Kohle-Thread und das Spiel gibt es seit dem immer noch.
    Ich glaube die Spieler von damals haben sich einfach nen anderen Rohstoff gesucht zum Handeln.
    salz/pfeffer war im echt auch mal sehr wehrtvoll und jetzt nicht mehr, jetzt wurde halt öl dafür gewählt, warum ist es in dso so schwer?, denn okay wir haben zu brot gebaut, aber durch den siedler aus den at können wir mehr abreißen ist doch gut, ich habe jetzt viel mehr platz und finde es gut und es gibt genug waren die auch gut handelbar sind.
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  5. #75
    Architekt des Wuselimperiums
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    @Spip

    Danke für Deine Hinweise und Ergänzungen. Sehe ich alles ganz genauso.

    ---
    Mein Hauptgedanke war, erst mal aufzuzeigen, wie viele Bäcker überhaupt noch so realistisch nötig sind.
    Zum Herstellen von Siedlern, was früher mal der grosse Sinn von Brot war, sind sie mittlerweile fast komplett sinnlos geworden.

    Haupteinsatz (das sollte der Anfang meiner Berechnung zeigen) von Brot ist derzeit wohl nur noch die Herstellung der Massen-Buffs.

    Frage ist jetzt: Ist dieses Balancing gut?

    Und ich würde ganz klar sagen: JA!
    So ein paar Bäcker braucht man ja noch für die Irmas. Und ohne Buff braucht jeder Bäcker noch zwei Mühlen und vier Bauernhöfe. Dazu noch eine Wasserquelle und anteilig ein Getreidefeld plus Silo. (oder kein Silo, dafür mehr Getreidefelder für die Oberkorrekten sei das auch erwähnt).
    D.h. selbst wer nur noch 3-4 Bäcker hat braucht noch mal zusätzlich über 20 Zuliefergebäude. Und damit ist der Brot-Zweig hübsch auf der Insel vertreten, aber seiner ehemaligen Übermacht (zum Glück) beraubt.
    Heute ist Brot eine Ware mit der man genausowenig grosse Umsätze reissen kann wie mit Nadelholzstämmen oder Wasser. D.h. die Ware "Brot" ist schlichtweg normal geworden.
    Darum ist meine Meinung zum Topic ganz klar: Es ist gut so, wie es jetzt ist. Gibt da eher andere Stellschrauben an denen mal gedreht werden sollte.

  6. #76
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    Wildblumental
    Zur Anzahl ist anzumerken, dass damit natürlich auch weniger Dorfschulen, (verbesserte) Getreidesilos und Wassermühlen benötigt werden. (Erstaunt mich ein wenig - hat man schon genug davon verkauft?)

    Wenn wir die Anzahl der Bäckereien so in Ordnung finden, bleibt dennoch die Frage unbeantwortet: Ist es gut, dass Siedler, Brot etc. aus den Abenteuern kommen? Auf den ersten Blick ist das jedenfalls sehr unrealistisch, denn von Goldschätzen, Luxuswaren, sogar Waffen als Kriegsbeute habe ich schon gehört, aber von Nahrung und Siedlern? (Siedler in Form von Sklaven, ja, aber wer will schon Sklaven auf seiner Insel halten?) Nahrung ist im Gegenteil der größte Engpass, der durch eine Armee verursacht wird.
    Die nächste Frage ist, ob es immer Siedler und Brot als Belohnung geben soll oder - wie früher - nur manchmal geben kann?
    Sollten nicht auch Förderungen wie Käsebrot (wird im Moment meistens verschenkt, falls es jemand haben will), Liebestrank und Schluck aus dem Kessel (lässt sich im Rathaus herstellen, falls sich noch jemand daran erinnert) einen Sinn haben/bekommen? Ebenso die ausbaubaren Dorfschulen und der Zitronentee?
    Ist es sinnvoll, mehr Metzgereien als Bäckereien zu betreiben? (Bei mir sind es acht durchgehend geförderte - die Zahl scheint für die Festmahle zu passen.) Wie steht es mit Fischerhütten/Fischzuchten?
    Wozu braucht man eigentlich noch ein ausgebautes Proviantlager? Hat man ein Raritätenproviantlager, steht es die meiste Zeit still.

    Meine Meinung dazu: Es sollte durchaus noch eine Versorgungslücke vorhanden sein, die man z.B. durch Spezialgebäude wie Dorfschulen oder durch ständige Förderung schließen kann. Wer in diesen Zweig nicht investieren will, muss eben ein paar Bäcker zusätzlich bauen. Selbst eine Handvoll Bäcker mehr wäre noch keine Zahl, die diesen Zweig überrepräsentieren würde. Und es wäre natürlich auch ein Anlass zum Handel.
    Geändert von spip (21.04.15 um 22:49 Uhr)

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